Teilprojekt eines Verbundes

Analyse der Rolle von häufigen genetischen Varianten in genregulierenden Elementen in komplexen Erkrankungen (TP 2)

Förderkennzeichen: 01ZX1706B
Fördersumme: 154.074 EUR
Förderzeitraum: 2017 - 2019
Projektleitung: Dr. Michael Ziller
Adresse: Max-Planck-Institut für Psychiatrie
Kraepelinstr. 2-10
80804 München

Ziel des Teilprojekts ist es, die Rolle von häufig vorkommenden genetischen Varianten (common genetic variants) in genregulatorischen Elementen in Bezug auf die Entstehung komplexer Erkrankungen zu untersuchen. Im Rahmen des bestehenden e:Med Projekts DINGS entwickelt die Nachwuchsgruppe Methoden zur computergestützten Inferenz genregulatorischer Netzwerke (GRN) und der Vorhersage von den Effekten genetischer Veränderungen in nicht-Gen-kodierenden regulatorischen Elementen. Diese Methoden werden dann im Rahmen des Projekts DINGS dazu genutzt, die genetische Basis von Schizophrenie besser zu verstehen. Ziel dieses Teilprojekts ist es, diese Methoden auf anderen komplexen Erkrankungen anzuwenden (Koronare-Herzkrankheit (CAD) und so weiterzuentwickeln, dass zusätzliche Ebenen der zellulären Regulation berücksichtigt werden können (RNA-Splicing). Auf diese Weise werden als proof-of-principle die Methoden auf eine andere Erkrankung übertragen, mittelfristig zu einem besseren Verständnis der molekularen Grundlagen von Schizophrenie und CAD beitragen, und langfristig die Anwendung dieser Methoden und der im Rahmen des Projekts entwickelten Verfahren auf weitere komplexe Erkrankungen durch die e:Med Community ermöglichen.