Fördermaßnahme

Forschungsnetz Muskuloskelettale Erkrankungen

Veröffentlichung der Bekanntmachung: 2012
Förderzeitraum: 2015 - 2019
Gesamte Fördersumme: bis zu 35 Mio. Euro
Anzahl der Projekte: 52

1. Ziele des Förderschwerpunktes

Erkrankungen und Verletzungen der Haltungs- und Bewegungsorgane sind sowohl gesundheitspolitisch als auch gesellschaftlich bedeutend. Denn sie sind weit verbreitet und gehen meist mit einer erheblichen Belastung für Betroffene und Angehörige sowie mit hohen Krankheitskosten einher.

Gefördert werden acht überregionale multidisziplinäre Forschungsverbünde. Insgesamt 52 universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen arbeiten in den Verbünden zusammen. Die Forschungsverbünde sind inhaltlich auf translationale Forschung im Gebiet der muskuloskelettalen Erkrankungen fokussiert. Mit ihren Forschungsprojekten leisten die Verbünde einen Beitrag, wissenschaftliche Fragen zu beantworten, die für die Versorgung der Betroffenen von großer Bedeutung sind. Diese betreffen sowohl die Prävention, Diagnose, Therapie und Rehabilitation von muskuloskelettalen Erkrankungen, das Verständnis der zugrundeliegenden Krankheitsmechanismen sowie neue oder bislang nicht ausreichend validierte Therapieansätze.

Zur nachhaltigen Stärkung der Forschungsaktivität im Bereich der muskuloskelettalen Erkrankungen sollen Maßnahmen zur Vernetzung der Verbünde des Forschungsnetzes gefördert werden, wie z.B. wissenschaftliche Nachwuchsförderung oder Qualitätsinitiativen.

2. Stand der Fördermaßnahme

Mit der Fördermaßnahme "Forschungsnetz zu Muskuloskelettalen Erkrankungen" unterstützt das BMBF die muskuloskelettale Forschung in Deutschland und fördert seit 2015 acht Forschungsverbünde, die in einem zweistufigen Antragsverfahren aus ursprünglich 65 vorgelegten Antragsskizzen ausgewählt wurden. Es ist eine insgesamt 4-jährige Förderung vorgesehen. Alle Verbünde haben ihre Arbeit im Februar 2015 aufgenommen. Das BMBF beabsichtigt, in den Jahren 2015 bis 2019 bis zu 35 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen.