Teilprojekt eines Verbundes

Multi-spezies und multi-level Daten Ressource (TP1) und Praktiken des Austauschs von Daten innerhalb von coNfirm: Regeln, Prozeduren und Vertrauen

Förderkennzeichen: 01ZX1708B
Fördersumme: 115.492 EUR
Förderzeitraum: 2017 - 2019
Projektleitung: Dr. Christoph Schickhardt
Adresse: Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Universitätsklinikum Heidelberg, Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 460
69120 Heidelberg

Teilprojekt 1 des coNfirm Konsortiums nutzt die Daten und Expertise aus drei e:Med Juniorverbünden, welche die verschiedenen Zielerkrankungen umfassen: Herzinsuffizienz (HF) (SYMBOL-HF), Ischämische Herzinsuffizienz nach Myokardschädigung und Analyse von Heilung (Myokardinfarkt Modell) (DeCaRe) und Vorhofflimmern (symAtrial). Bereits vorhandene Omics und experimentelle Daten sowie dazugehörige Metainformationen werden in Teilprojekt 1 für den Datenaustausch zwischen den coNfirm Partnern vorbereitet und nachfolgend die in Teilprojekt 2 identifizierten Signalwege validiert. Hierfür wird eine "Validierungsplattform" zwischen den Partnern aufgebaut, um eine effiziente und translationale Validierung von Kandidaten in Tiermodellen bis ins humanen System zu ermöglichen. Teilprojekt 3 des coNfirm Projekts befasst sich mit den normativen und regulatorischen Herausforderungen, die sich durch den Austausch und die gemeinsame Nutzung der multi-zentrischen Daten und Biomaterialien innerhalb des Konsortiums ergeben. Es werden die regulatorischen Rahmenbedingungen (data sharing agreement) für den Austausch der Daten und der damit einhergehenden Kollaboration zwischen den Partnern erarbeitet und festgelegt. Darauf aufbauend wird die Implementierung dieser konsortiumsinternen Vereinbarung über den Verlauf des coNfirm Projekts durch Teilprojekt 3 begleitet und bei Bedarf angepasst. Mit Blick auf das Konsortium selbst ist das Ziel, Regeln und Vertrauen zu erzeugen und zu implementieren, so dass die Partner in kooperativem Austausch den wissenschaftlichen Nutzen vorhandener Daten gemeinsam maximieren. Mit Blick auf die e:Med Förderlinie generell besteht das Ziel darin, modellhafte Empfehlungen für die Praxis des Datenaustauschs in datenintensiven Forschungsprojekten auszuarbeiten.