Verbund

SysKomp - Gesundheitskompetenz unter den Bedingungen der Systemmedizin im Anwendungsbereich psychischer Gesundheitsstörungen - theoretische, normative und empirische Untersuchungen

Projekt-Internetseite 

Ziel des Verbundvorhabens ist es, theoretische und empirische Einsichten in die Herausforderungen der Systemmedizin für die Gesundheitskompetenz insbesondere im Anwendungsbereich früher psychischer Störungen zu gewinnen. Auf der Grundlage von theoretisch-konzeptionellen Analysen sowie ethischen und rechtlichen Erwägungen werden unter Berücksichtigung von Daten aus Patientenbefragungen sowie verschiedenen Akteursgruppen im Bereich der Gesundheitsversorgung und Gesundheitspolitik konkrete Handlungsempfehlungen zur Förderung von Gesundheitskompetenz bei psychischen Störungen und zur Einführung systemmedizinischer Maßnahmen entwickelt. In einer theoretischen Analyse wird das Modell der Gesundheitskompetenz des europäischen Health Literacy-Survey auf die Systemmedizin bezogen und für psychische Gesundheitsprobleme konkretisiert. In empirischen Erhebungen mittels quantitativer und qualitativer Methoden der Sozialforschung werden die Gesundheitskompetenz von Menschen mit frühen psychischen Störungen mittels validiertem Fragebogen untersucht, Einflussfaktoren identifiziert und Auswirkungen auf das Gesundheitsverhalten erfasst. Darüber hinaus werden in einer Policy-Delphi-Befragung Voraussetzungen für die Implementierung der Systemmedizin ermittelt. Die juristische Analyse klärt und diskutiert bereits gegebene und noch zu schaffende rechtliche Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Implementierung der Systemmedizin. Von besonderer Bedeutung sind dabei insbesondere datenschutzrechtliche Aspekte, aber auch die Klärung des rechtlichen Entwicklungsrahmens sowie der ethischen Rahmenbedingungen für die Förderung von Gesundheitskompetenz unter Wahrung von Patientenautonomie im besonderen Anwendungsfall früher psychischer Störungen.

Teilprojekte

Abgeschlossen

SysKomp - Gesundheitskompetenz unter den Bedingungen der Systemmedizin im Anwendungsbereich psychischer Gesundheitsstörungen - theoretische, normative und empirische Untersuchungen

Förderkennzeichen: 01GP1403
Gesamte Fördersumme: 844.866 EUR
Förderzeitraum: 2014 - 2018
Projektleitung: Prof. Dr. Christiane Woopen
Adresse: Universität zu Köln, Medizinische Fakultät, Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, Forschungsstelle Ethik
Herderstr. 54
50931 Köln

SysKomp - Gesundheitskompetenz unter den Bedingungen der Systemmedizin im Anwendungsbereich psychischer Gesundheitsstörungen - theoretische, normative und empirische Untersuchungen

Projekt-Internetseite 

Ziel des Verbundvorhabens ist es, theoretische und empirische Einsichten in die Herausforderungen der Systemmedizin für die Gesundheitskompetenz insbesondere im Anwendungsbereich früher psychischer Störungen zu gewinnen. Auf der Grundlage von theoretisch-konzeptionellen Analysen sowie ethischen und rechtlichen Erwägungen werden unter Berücksichtigung von Daten aus Patientenbefragungen sowie verschiedenen Akteursgruppen im Bereich der Gesundheitsversorgung und Gesundheitspolitik konkrete Handlungsempfehlungen zur Förderung von Gesundheitskompetenz bei psychischen Störungen und zur Einführung systemmedizinischer Maßnahmen entwickelt. In einer theoretischen Analyse wird das Modell der Gesundheitskompetenz des europäischen Health Literacy-Survey auf die Systemmedizin bezogen und für psychische Gesundheitsprobleme konkretisiert. In empirischen Erhebungen mittels quantitativer und qualitativer Methoden der Sozialforschung werden die Gesundheitskompetenz von Menschen mit frühen psychischen Störungen mittels validiertem Fragebogen untersucht, Einflussfaktoren identifiziert und Auswirkungen auf das Gesundheitsverhalten erfasst. Darüber hinaus werden in einer Policy-Delphi-Befragung Voraussetzungen für die Implementierung der Systemmedizin ermittelt. Die juristische Analyse klärt und diskutiert bereits gegebene und noch zu schaffende rechtliche Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Implementierung der Systemmedizin. Von besonderer Bedeutung sind dabei insbesondere datenschutzrechtliche Aspekte, aber auch die Klärung des rechtlichen Entwicklungsrahmens sowie der ethischen Rahmenbedingungen für die Förderung von Gesundheitskompetenz unter Wahrung von Patientenautonomie im besonderen Anwendungsfall früher psychischer Störungen.