Teilprojekt eines Verbundes

GESA - Koordination und Teilprojekt 1 (GESA-Mainz)

Förderkennzeichen: 01GL1718A
Fördersumme: 469.734 EUR
Förderzeitraum: 2017 - 2020
Projektleitung: Prof. Dr. Manfred E. Beutel
Adresse: Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Untere Zahlbacher Str. 8
55131 Mainz

Durch die gemeinsame Analyse von drei großangelegten Bevölkerungsstudien sollen Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den Verläufen, Symptomen, Ursachen und Folgen von häufigen psychischen Erkrankungen und psychischer Gesundheit bei Frauen und Männern untersuchen werden. Dies soll Aufschluss geben über genderspezifische vulnerable Phase über die Lebensspanne, protektive Faktoren und Risiken für psychische Belastungen und Gesundheit, die Übertragbarkeit von Ergebnissen auf andere Regionen, sowie Folgen (z. B. körperliche Erkrankungen, Armut) von psychischer Gesundheit und Krankheit. Dabei können aufgrund der Größe der Stichprobe auch kleinere Untergruppen (z. B. Migranten, Arbeitslose) untersucht werden. Die Vielfalt der genutzten Messinstrumente erlaubt neue Ergebnisse zu geeigneten Messverfahren und genderspezifischen Erfordernissen in der Erfassung von psychischer Gesundheit und Krankheit. Die Längsschnittstruktur der Daten ermöglicht die Untersuchung von Kausalbeziehungen und bietet damit die Chance Prävention auf ursächliche Faktoren auszurichten und nicht auf Folgen oder Nebenprodukte von Erkrankungen. Auf Grundlage der Ergebnisse sollen Maßnahmen für gendersensitive Prävention und Gesundheitsförderung entwickelt werden. Die Erkenntnisse werden über relevante Fachgruppen der breiten und Fachöffentlichkeit vermittelt.