Verbund

GESA – Gendersensitive Analysen von psychischer Gesundheit über die Lebensspanne und deren Implikationen für die Prävention: Ein Multi-Kohorten-Konsortium

Ziel des Verbundvorhabens ist es, das biologische und das soziale Geschlecht als wichtige Determinanten der psychischen Gesundheit, des Gesundheitsverhaltens und der Folgen psychischer Gesundheit zu untersuchen. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen sollen effektivere Strategien zur Förderung der psychischen Gesundheit entwickelt werden. Psychische Störungen sind sowohl aufgrund ihrer Häufigkeit als auch der assoziierten Kosten eine zentrale Herausforderung für die Gesundheitsversorgung. Querschnittstudien ergaben viele Hinweise auf eine abweichende Prävalenz von psychischen Störungen bei Männern und Frauen: Diese Unterschiede können auf der biologischen Verschiedenheit beruhen (biologisches Geschlecht („sex“)) und/oder auf Unterschieden, die durch soziale oder kulturelle Einflüsse entstehen (soziales Geschlecht („gender“)). Das Verbundvorhaben GESA vereint drei große deutsche bevölkerungsbasierte Längsschnittstudien: GHS (Gutenberg-Health-Study), KORA (Cooperative Health Research in the Augsburg Region), SHIP (Study of Health in Pomerania) mit qualitativ hochwertigen Daten zu psychischen und somatischen Symptomen und selbstberichteten Diagnosen. Die Daten von GHS, KORA und SHIP sollen sowohl übergreifend als auch einzeln nach im Verbund koordinierten Analyseplänen ausgewertet werden. Basierend auf diesen Erkenntnissen werden neue Maßnahmen zur Prävention und Gesundheitsförderung abgeleitet.

Teilprojekte

GESA - Koordination und Teilprojekt 1 (GESA-Mainz)

Förderkennzeichen: 01GL1718A
Gesamte Fördersumme: 469.734 EUR
Förderzeitraum: 2017 - 2020
Projektleitung: Prof. Dr. Manfred E. Beutel
Adresse: Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Untere Zahlbacher Str. 8
55131 Mainz

GESA - Koordination und Teilprojekt 1 (GESA-Mainz)

Durch die gemeinsame Analyse von drei großangelegten Bevölkerungsstudien sollen Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den Verläufen, Symptomen, Ursachen und Folgen von häufigen psychischen Erkrankungen und psychischer Gesundheit bei Frauen und Männern untersuchen werden. Dies soll Aufschluss geben über genderspezifische vulnerable Phase über die Lebensspanne, protektive Faktoren und Risiken für psychische Belastungen und Gesundheit, die Übertragbarkeit von Ergebnissen auf andere Regionen, sowie Folgen (z. B. körperliche Erkrankungen, Armut) von psychischer Gesundheit und Krankheit. Dabei können aufgrund der Größe der Stichprobe auch kleinere Untergruppen (z. B. Migranten, Arbeitslose) untersucht werden. Die Vielfalt der genutzten Messinstrumente erlaubt neue Ergebnisse zu geeigneten Messverfahren und genderspezifischen Erfordernissen in der Erfassung von psychischer Gesundheit und Krankheit. Die Längsschnittstruktur der Daten ermöglicht die Untersuchung von Kausalbeziehungen und bietet damit die Chance Prävention auf ursächliche Faktoren auszurichten und nicht auf Folgen oder Nebenprodukte von Erkrankungen. Auf Grundlage der Ergebnisse sollen Maßnahmen für gendersensitive Prävention und Gesundheitsförderung entwickelt werden. Die Erkenntnisse werden über relevante Fachgruppen der breiten und Fachöffentlichkeit vermittelt.

GESA - Teilprojekt 2 (GESA-Greifswald)

Förderkennzeichen: 01GL1718B
Gesamte Fördersumme: 271.213 EUR
Förderzeitraum: 2017 - 2020
Projektleitung: Prof. Dr. Georg Schomerus
Adresse: Universitätsmedizin Greifswald, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Ellernholzstr. 1-2
17489 Greifswald

GESA - Teilprojekt 2 (GESA-Greifswald)

Durch die gemeinsame Analyse von drei großangelegten Bevölkerungsstudien sollen Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den Verläufen, Symptomen, Ursachen und Folgen von häufigen psychischen Erkrankungen und psychischer Gesundheit bei Frauen und Männern untersuchen werden. Dies soll Aufschluss geben über genderspezifische vulnerable Phase über die Lebensspanne, protektive Faktoren und Risiken für psychische Belastungen und Gesundheit, die Übertragbarkeit von Ergebnissen auf andere Regionen, sowie Folgen (z. B. körperliche Erkrankungen, Armut) von psychischer Gesundheit und Krankheit. Dabei können aufgrund der Größe der Stichprobe auch kleinere Untergruppen (z. B. Migranten, Arbeitslose) untersucht werden. Die Vielfalt der genutzten Messinstrumente erlaubt neue Ergebnisse zu geeigneten Messverfahren und genderspezifischen Erfordernissen in der Erfassung von psychischer Gesundheit und Krankheit. Die Längsschnittstruktur der Daten ermöglicht die Untersuchung von Kausalbeziehungen und bietet damit die Chance Prävention auf ursächliche Faktoren auszurichten und nicht auf Folgen oder Nebenprodukte von Erkrankungen. Auf Grundlage der Ergebnisse sollen Maßnahmen für gendersensitive Prävention und Gesundheitsförderung entwickelt werden. Die Erkenntnisse werden über relevante Fachgruppen der breiten und Fachöffentlichkeit vermittelt.

GESA - Teilprojekt 3 (GESA-Gießen)

Förderkennzeichen: 01GL1718C
Gesamte Fördersumme: 240.722 EUR
Förderzeitraum: 2017 - 2020
Projektleitung: Prof. Dr. Johannes Kruse
Adresse: Justus-Liebig-Universität Gießen, Universitätsklinikum - Standort Gießen, Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie
Friedrichstr. 33
35392 Gießen

GESA - Teilprojekt 3 (GESA-Gießen)

Durch die gemeinsame Analyse von drei großangelegten Bevölkerungsstudien sollen Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den Verläufen, Symptomen, Ursachen und Folgen von häufigen psychischen Erkrankungen und psychischer Gesundheit bei Frauen und Männern untersuchen werden. Dies soll Aufschluss geben über genderspezifische vulnerable Phase über die Lebensspanne, protektive Faktoren und Risiken für psychische Belastungen und Gesundheit, die Übertragbarkeit von Ergebnissen auf andere Regionen, sowie Folgen (z. B. körperliche Erkrankungen, Armut) von psychischer Gesundheit und Krankheit. Dabei können aufgrund der Größe der Stichprobe auch kleinere Untergruppen (z. B. Migranten, Arbeitslose) untersucht werden. Die Vielfalt der genutzten Messinstrumente erlaubt neue Ergebnisse zu geeigneten Messverfahren und genderspezifischen Erfordernissen in der Erfassung von psychischer Gesundheit und Krankheit. Die Längsschnittstruktur der Daten ermöglicht die Untersuchung von Kausalbeziehungen und bietet damit die Chance Prävention auf ursächliche Faktoren auszurichten und nicht auf Folgen oder Nebenprodukte von Erkrankungen. Auf Grundlage der Ergebnisse sollen Maßnahmen für gendersensitive Prävention und Gesundheitsförderung entwickelt werden. Die Erkenntnisse werden über relevante Fachgruppen der breiten und Fachöffentlichkeit vermittelt.

GESA - Teilprojekt 4 (GESA-HMGU)

Förderkennzeichen: 01GL1718D
Gesamte Fördersumme: 68.067 EUR
Förderzeitraum: 2017 - 2020
Projektleitung: Prof. Dr. Karl-Heinz Ladwig
Adresse: Helmholtz Zentrum München, Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Institut für Epidemiologie II
Ingolstädter Landstr. 1
85764 Neuherberg

GESA - Teilprojekt 4 (GESA-HMGU)

Psychische Störungen sind eine zentrale Herausforderung für die Gesundheitsversorgung. Mit einer Jahresprävalenz von 30% sind psychische Störungen sowohl häufig als auch kostenintensiv. Querschnittstudien ergaben viele Hinweise auf Unterschiede in der Prävalenz von psychischen Störungen bei Männern und Frauen: Diese Unterschiede können auf biologischen Unterschieden beruhen (Geschlecht) oder auf Unterschieden, die durch soziale oder kulturelle Einflüsse entstehen, genannt Gender. Eine gendersensitive Analyse muss beide Aspekte beachten. GESA vereint drei große deutsche bevölkerungsbasierte Längsschnittstudien: GHS (Gutenberg-Health-Study), KORA (Cooperative Health Research in the Augsburg Region), SHIP (Study of Health in Pomerania) mit qualitativ hochwertigen Daten zu psychischen und somatischen Symptomen und selbstberichteten Diagnosen. Das Ziel in GESA ist es, Geschlecht und Gender als wichtige Determinanten der psychischen Gesundheit, des Gesundheitsverhaltens und der Folgen psychischer Gesundheit zu untersuchen und effektivere Strategien zur Förderung der psychischen Gesundheit zu entwickeln.

GESA - Teilprojekt 5 (GESA-Freiburg)

Förderkennzeichen: 01GL1718E
Gesamte Fördersumme: 238.103 EUR
Förderzeitraum: 2017 - 2020
Projektleitung: Prof. Dr. Harald Binder
Adresse: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Medizinische Fakultät, Institut für Medizinische Biometrie und Medizinische Informatik, Abt. für Medizinische Biometrie und Statistik
Stefan-Meier-Str. 26
79104 Freiburg

GESA - Teilprojekt 5 (GESA-Freiburg)

Durch die gemeinsame Analyse von drei großangelegten Bevölkerungsstudien sollen Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den Verläufen, Symptomen, Ursachen und Folgen von häufigen psychischen Erkrankungen und psychischer Gesundheit bei Frauen und Männern untersuchen werden. Dies soll Aufschluss geben über genderspezifische vulnerable Phase über die Lebensspanne, protektive Faktoren und Risiken für psychische Belastungen und Gesundheit, die Übertragbarkeit von Ergebnissen auf andere Regionen, sowie Folgen (z. B. körperliche Erkrankungen, Armut) von psychischer Gesundheit und Krankheit. Dabei können aufgrund der Größe der Stichprobe auch kleinere Untergruppen (z. B. Migranten, Arbeitslose) untersucht werden. Die Vielfalt der genutzten Messinstrumente erlaubt neue Ergebnisse zu geeigneten Messverfahren und genderspezifischen Erfordernissen in der Erfassung von psychischer Gesundheit und Krankheit. Die Längsschnittstruktur der Daten ermöglicht die Untersuchung von Kausalbeziehungen und bietet damit die Chance Prävention auf ursächliche Faktoren auszurichten und nicht auf Folgen oder Nebenprodukte von Erkrankungen. Auf Grundlage der Ergebnisse sollen Maßnahmen für gendersensitive Prävention und Gesundheitsförderung entwickelt werden. Die Erkenntnisse werden über relevante Fachgruppen der breiten und Fachöffentlichkeit vermittelt.