Teilprojekt eines Verbundes

Patienten und Leistungserbringungsstrukturen im deutschen Gesundheitswesen. Teilprojekt der Charité: Patienten- und Leistungserbringerstrukturen im deutschen Gesundheitswesen (PASS)

Förderkennzeichen: 01EH1604B
Fördersumme: 259.120 EUR
Förderzeitraum: 2016 - 2020
Projektleitung: Prof. Stefan Willich
Adresse: Charité - Universitätsmedizin Berlin, Campus Charité Mitte, Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie
Luisenstr. 57
10117 Berlin

Das Ziel des Teilprojekts besteht in der Analyse der Leistungsinanspruchnahme im Gesundheitswesens auf Basis von Daten der NaKo – einer seit 2014 laufenden, prospektiven, bevölkerungsbezogenen Kohortenstudie mit geplanten 200.000 Probanden. Methodisch wird das übergeordnete Ziel verfolgt das Analysepotenzial der NaKo zur Beantwortung gesundheitsökonomischer Fragestellungen zu evaluieren und beispielhaft zu nutzen. Inhaltlich sollen zum einen mögliche ökonomische Konsequenzen von Arzneimittelinteraktionen durch potenziell inadäquate Medikationen (PIM) sowie PIM-auslösende Faktoren analysiert werden. Zum anderen sollen patientenbezogene Faktoren bestimmt werden, die die Inanspruchnahme und Bewertung von Gesundheitsleistungen beeinflussen. Barrieren des Zugangs und der Inanspruchnahme gesundheitlicher Leistungen sollen zusätzlich in einer Migrantenstichprobe, die im Rahmen der NaKo rekrutiert wurde, eingehend untersucht werden.