Teilprojekt eines Verbundes

Klinische Studie zur Wirksamkeit individueller "E-health"-Intervention in der Primärversorgung für Patientinnen und Patienten mit problematischem Alkoholkonsum und depressiven Symptomen

Förderkennzeichen: 01EE1406F
Fördersumme: 536.244 EUR
Förderzeitraum: 2015 - 2019
Projektleitung: Prof. Dr. Ulrich John
Adresse: Universitätsmedizin Greifswald, Institut für Sozialmedizin und Prävention
Walther-Rathenau-Str. 48
17489 Greifswald

Depressive Symptome treten häufig im Zusammenhang mit gesundheitsriskantem Alkoholkonsum auf. Bei der Behandlung beider Erkrankungen können computergestützte Interventionen eine zeit- und kostengünstige Alternative zur ärztlichen Kurzberatung darstellen. Der Kontakt zu den Expertinnen und Experten erfolgt hierbei über Printmedien, das Internet oder mittels SMS. Im Vorhaben der Universität Greifswald soll die Wirksamkeit einer computer-basierten Intervention klinisch überprüft werden. In die klinische Studie werden Patientinnen und Patienten mit Alkoholsucht und gleichzeitiger Depression eingeschlossen. Die eigentliche Intervention wird im Verlauf des Projektes entwickelt und unter Beteiligung der Zielgruppe fortwährend optimiert. Hierzu wird eine erste Studie mit 40 Patientinnen und Patienten dazu beitragen, die entsprechenden Prozessparameter zu erheben und die Intervention weiterzuentwickeln. Die Hauptuntersuchungen werden dann an 120 Patientinnen und Patienten stattfinden. Diese Personengruppe wird über einen Zeitraum von 12 Monaten nach der eigentlichen Intervention nachbeobachtet. Auf diese Weise soll die potenzielle Wirksamkeit der Behandlung untersucht werden.