Teilprojekt eines Verbundes

Erfassung der Langzeitkosten und Analyse der Kosteneffektivität innovativer Therapien bei Schizophrenie

Förderkennzeichen: 01EE1407B
Fördersumme: 196.620 EUR
Förderzeitraum: 2015 - 2019
Projektleitung: Prof. Dr. Hans Joachim Salize
Adresse: Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
J 5
68159 Mannheim

Schizophrenie ist durch eine hohe Rückfallquote nach einer erfolgten Therapie gekennzeichnet. Hierdurch entstehen für das Gesundheitssystem hohe Kosten bei der Behandlung der Patientinnen und Patienten. Im Verbund ESPRIT werden daher neue Behandlungsmöglichkeiten auf ihre Wirksamkeit und Effizienz hin untersucht. Einen wichtigen Aspekt stellt hierbei die Analyse der Behandlungskosten der neuen Therapien dar. Diese Aufgabe wird vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim übernommen. Neben den reinen Behandlungskosten wird auch die Inanspruchnahme von Versorgungsleistungen sowie psychiatrischer Leistungen der Patientinnen und Patienten erhoben. Mit diesen Daten werden dann Kosteneffektivitäts- und Kosten-Nutzwertanalysen durchgeführt. Hierbei werden auch Lebensqualitätsdaten einbezogen und im Sinne von Präferenzmessungen in QALYs (qualitätsadjustierte Lebensjahre) umgerechnet. Auf diese Weise ist auch eine Aussage zur Veränderung der Lebensqualität der Patientinnen und Patienten möglich. Die vier neuen Therapien, die der ESPRIT Verbund erforscht, werden dann bezüglich einer möglichen Implementierung in die Versorgungsroutine bewertet.