Teilprojekt eines Verbundes

Analyse des Virulenz-Potenzials von Coxiella burnetii Isolationen durch Untersuchung der Interaktion von C. burnetii Nine Mile Phase II mit Zellen verschiedener Wirtsspezies

Förderkennzeichen: 01KI1726A
Fördersumme: 448.591 EUR
Förderzeitraum: 2017 - 2020
Projektleitung: Dr. Anja Lührmann
Adresse: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Medizinische Fakultät, Institut für Klinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene, Lehrstuhl für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie I
Wasserturmstr. 3/5
91054 Erlangen

Coxiella burnetii infiziert eine Vielzahl von Wirtsarten. Die Infektionsroute sowie die Schwere der Erkrankung sind speziesspezifisch. So infizieren sich Menschen durch Inhalation von infektiösem Material von Schafen, Ziegen und Rindern und entwickeln akutes oder chronisches Q-Fieber. Dagegen ist die Infektion in kleinen Wiederkäuern meist asymptomatisch, und es wird angenommen, dass die Infektion durch Zecken auf die kleinen Wiederkäuer übertragen wird. Um Einblicke in die Gründe zu erhalten, die diesen Unterschieden zugrunde liegen, werden zwei Fragen bearbeitet: 1) Ist das intrazelluläre Überleben von C. burnetii in Zellen von verschiedenen Spezies unterschiedlich? 2) Ändert die Wechselwirkung von C. burnetii mit einer Wirtszellart ihre Infektiosität für Zellen der anderen Wirtsarten? Darüber hinaus werden die molekularen Aktivitäten von neu identifizierten Virulenz-Faktoren bestimmt, die als Spezies-spezifisch erscheinen oder eindeutig pathogenes Potenzial aufweisen.