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BayFoNet - Bayerisches Forschungsnetz in der Allgemeinmedizin

Hausärztinnen und Hausärzte erbringen einen Großteil der gesundheitlichen Versorgung von Patientinnen und Patienten. Kompetente Vorsorge, Therapie und Nachsorge fußen auf Erkenntnissen aus der allgemeinmedizinischen Forschung. Diese wird meist in akademischen Einrichtungen durchgeführt, die über entsprechendes Forschungswissen und -infrastruktur verfügen. Im Gegensatz dazu haben hausärztliche Praxen einen guten Zugang zur Allgemeinbevölkerung mit verschiedensten Krankheitsbildern, oft jedoch nicht zur Forschung.

Mit der BMBF-Fördermaßnahme Forschungspraxen wird die Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten und ihren Praxisteams mit Universitäten/Universitätskliniken gestärkt. Hierzu werden (über-)regionale Netzwerke aus hausärztlichen Forschungspraxen mit Anbindung an die allgemeinmedizinischen Institute der medizinischen Fakultäten auf- oder ausgebaut. Nach dem strukturellen Aufbau wird die Funktionsfähigkeit dieser Netzwerke in Pilotstudien getestet. Langfristiges Ziel ist es, Studien der klinischen Forschung in der Primärversorgung durchzuführen. Auch soll der nachhaltige Austausch zwischen Forschung und Praxis zu einer besseren Versorgung der Patientinnen und Patienten beitragen.

BayFoNet ist ein bayernweites Forschungspraxennetz, das durch vier Institute für Allgemeinmedizin an den Universitätsstandorten Würzburg, München (LMU und TUM) und Erlangen aufgebaut wird. Auf Landesebene sollen 240 allgemeinmedizinische Praxen als Forschungspartner gewonnen werden. Zwei Anwendungsfälle sind für das BayFoNet geplant, darunter eine klinische Pilotstudie zur Diagnostik des akuten Harnweginfekts. Eine weitere Studie wird die Machbarkeit und Akzeptanz der Pilotstudien durch sowohl Hausärztinnen und Hausärzte als auch Patientinnen und Patienten untersuchen.

Teilprojekte

Rekrutierung und Aufbau in Unterfranken, Projektkoordination

Förderkennzeichen: 01GK1903A
Gesamte Fördersumme: 817.469 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2023
Projektleitung: Prof. Dr. Ildikó Gágyor
Adresse: Universitätsklinikum Würzburg, Institut für Allgemeinmedizin
Josef-Schneider-Str. 2 / Haus D7
97080 Würzburg

Rekrutierung und Aufbau in Unterfranken, Projektkoordination

BayFoNet ist ein bayernweites Forschungspraxennetz, das durch vier Institute für Allgemeinmedizin an den Universitätsstandorten Würzburg, München (LMU und TUM) und Erlangen gegründet und aufgebaut wird. Das Ziel dieses Vorhabens ist, Forschung zu relevanten Fragen der täglichen Versorgung in der hausärztlichen Praxis zu stärken. Die teilnehmenden Institute planen insgesamt 240 Praxen als Forschungspartner zu gewinnen. Um die Forschungskompetenz der Hausärzte zu fördern, wird BayFoNet ein umfassendes Schulungsprogramm für Hausärzte und deren Teams entwickeln und einführen, das die Teilnehmer befähigen soll, Forschungsprojekte auf hohem Niveau durchzuführen und auch eigene Projektideen zu entwickeln. Eine Qualitätssicherung soll durch die Entwicklung von standardisierten Vorgehensweisen (SOPs) sowohl für den Aufbauprozess des Forschungspraxennetzes als auch für die Durchführung von Studien gewährleistet werden. Die SOPs sind Dokumente, die Vorgehensweisen verbindlich festlegen. Die Qualitätssicherung wird auch Datenverarbeitung und -schutz beinhalten. Zwei Pilotstudien sind als Anwendungsfälle für das BayFoNet geplant. Eine weitere Studie wird die Machbarkeit und Akzeptanz der Pilotstudien durch die Hausärzte und Patienten untersuchen. Mit diesem Vorhaben möchte BayFoNet die Forschungsfähigkeit und -kapazität in hausärztlichen Praxen erhöhen. Das Institut für Allgemeinmedizin in Würzburg übernimmt sowohl die Koordinierung von BayFoNet als auch die des regionalen Netzes in Unterfranken. Regional werden die gemeinsam geplanten Schulungen inklusive des Think Tank für die hausärztlichen Teams koordiniert und durchgeführt. Darüber hinaus ist eine klinische Pilotstudie zur Verbesserung der Diagnostik von Patienten mit einem akuten Harnwegsinfekt (HWI) in der Praxis in Kooperation mit der Universitätsklinik in St. Andrews geplant. Die Studie dient dem Erkenntnisgewinn zur Diagnostik des HWI und prüft die Machbarkeit einer klinischen Studie in der hausärztlichen Praxis.

Rekrutierung und Aufbau in Südbayern, Prozessevaluation

Förderkennzeichen: 01GK1903B
Gesamte Fördersumme: 391.434 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2023
Projektleitung: Prof. Dr. Jochen Gensichen
Adresse: Ludwig-Maximilians-Universität München, Klinikum - Institut für Allgemeinmedizin
Pettenkoferstr. 8a
80336 München

Rekrutierung und Aufbau in Südbayern, Prozessevaluation

BayFoNet ist ein bayernweites Forschungspraxennetz, das durch vier Institute für Allgemeinmedizin an den Universitätsstandorten Würzburg, München (LMU und TUM) und Erlangen gegründet und aufgebaut wird. Das Ziel dieses Vorhabens ist, Forschung zu relevanten Fragen der täglichen Versorgung in der hausärztlichen Praxis zu stärken. Die teilnehmenden Institute planen insgesamt 240 Praxen als Forschungspartner zu gewinnen. Um die Forschungskompetenz der Hausärzte zu fördern, wird BayFoNet ein umfassendes Schulungsprogramm für Hausärzte und deren Teams entwickeln und einführen, das die Teilnehmer befähigen soll, Forschungsprojekte auf hohem Niveau durchzuführen und auch eigene Projektideen zu entwickeln. Eine Qualitätssicherung soll durch die Entwicklung von standardisierten Vorgehensweisen (SOPs) sowohl für den Aufbauprozess des Forschungspraxennetzes als auch für die Durchführung von Studien gewährleistet werden. Die SOPs sind Dokumente, die Vorgehensweisen verbindlich festlegen. Die Qualitätssicherung wird auch Datenverarbeitung und -schutz beinhalten. Zwei Pilotstudien sind als Anwendungsfälle für das BayFoNet geplant. Eine weitere Studie wird die Machbarkeit und Akzeptanz der Pilotstudien durch die Hausärzte und Patienten untersuchen. Mit diesem Vorhaben möchte BayFoNet die Forschungsfähigkeit und -kapazität in hausärztlichen Praxen erhöhen. Das Institut für Allgemeinmedizin, Klinikum der LMU München übernimmt die Prozessevaluation des überregionalen Netzwerks BayFoNet. Regional werden die gemeinsam geplanten Schulungen inklusive des Think Tank für die hausärztlichen Teams koordiniert und durchgeführt. Um langfristig eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung, sowie Verbesserungen in der Planung, Durchführung und Auswertung klinischer Studien in der Allgemeinmedizin erreichen zu können, ist es wichtig die Perspektive der Patienten und Ärzte hinsichtlich Praktikabilität, Durchführbarkeit, Akzeptanz und Plausibilität zu evaluieren.

Rekrutierung und Aufbau in Südbayern

Förderkennzeichen: 01GK1903C
Gesamte Fördersumme: 480.634 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2023
Projektleitung: Prof. Dr. Antonius Schneider
Adresse: Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München, Institut für Allgemeinmedizin
Orleansstr. 47
81667 München

Rekrutierung und Aufbau in Südbayern

BayFoNet ist ein bayernweites Forschungspraxennetz, das durch vier Institute für Allgemeinmedizin an den Universitätsstandorten München (LMU und TUM), Würzburg, und Erlangen gegründet und aufgebaut wird. Das Ziel dieses Vorhabens ist, Forschung zu relevanten Fragen der täglichen Versorgung in der hausärztlichen Praxis zu stärken. Die teilnehmenden Institute planen insgesamt 240 Praxen als Forschungspartner zu gewinnen. Um die Forschungskompetenz der Hausärzte zu fördern, wird BayFoNet ein umfassendes Schulungsprogramm für Hausärzte und deren Teams entwickeln und einführen, das die Teilnehmer befähigen soll, Forschungsprojekte auf hohem Niveau durchzuführen und auch eigene Projektideen zu entwickeln. Eine Qualitätssicherung soll durch die Entwicklung von standardisierten Vorgehensweisen (SOPs) sowohl für den Aufbauprozess des Forschungspraxennetzes als auch für die Durchführung von Studien gewährleistet werden. Die SOPs sind Dokumente, die Vorgehensweisen verbindlich festlegen. Die Qualitätssicherung wird auch Datenverarbeitung und -schutz beinhalten. Zwei Pilotstudien sind als Anwendungsfälle für das BayFoNet geplant. Eine weitere Studie wird die Machbarkeit und Akzeptanz der Pilotstudien durch die Hausärzte und Patienten untersuchen. Mit diesem Vorhaben möchte BayFoNet die Forschungsfähigkeit und -kapazität in hausärztlichen Praxen erhöhen. Das Institut für Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung der TU München ist einer der Kooperationspartner und wird BayFoNet aktiv durch Rekrutierung von hausärztlichen Praxen in Südbayern unterstützen. Regional werden die gemeinsam geplanten Schulungen inklusive des Think Tank für die hausärztlichen Teams koordiniert und durchgeführt. Zudem ist eine klinische Pilotstudie zur Implementierung eines Asthma-Online-Selbstmanagementprogramms in die Hausarztpraxis geplant. Diese Studie dient neben Ermittlung des Nutzens des Online-Programms für den Patienten auch der Machbarkeitsprüfung einer klinischen Studie in der Hausarztpraxis.

Rekrutierung und Aufbau in Nordbayern

Förderkennzeichen: 01GK1903D
Gesamte Fördersumme: 386.215 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2023
Projektleitung: Prof. Dr. Thomas Kühlein
Adresse: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg - Medizinische Fakultät - Universitätsklinikum - Allgemeinmedizinisches Institut
Universitätsstr. 29
91054 Erlangen

Rekrutierung und Aufbau in Nordbayern

BayFoNet ist ein bayernweites Forschungspraxennetz, das durch vier Institute für Allgemeinmedizin an den Universitätsstandorten Würzburg, München (LMU und TUM) und Erlangen gegründet und aufgebaut wird. Das Ziel dieses Vorhabens ist, Forschung zu relevanten Fragen der täglichen Versorgung in der hausärztlichen Praxis zu stärken. Die teilnehmenden Institute planen insgesamt 240 Praxen als Forschungspartner zu gewinnen. Um die Forschungskompetenz der Hausärzte zu fördern wird BayFoNet ein umfassendes Schulungsprogramm für Hausärzte und deren Teams entwickeln und einführen. Das Schulungsprogramm soll die Teilnehmer befähigen, Forschungsprojekte auf hohem Niveau durchzuführen und eigene Projektideen zu entwickeln. Eine Qualitätssicherung soll durch die Entwicklung von standardisierten Vorgehensweisen (SOPs) sowohl für den Aufbauprozess des Forschungspraxennetzes als auch für die Durchführung von Studien gewährleistet werden. SOPs sind Dokumente, die Vorgehensweisen verbindlich festlegen. Die Qualitätssicherung wird auch Datenverarbeitung und -schutz beinhalten. Zwei Pilotstudien sind als Anwendungsfälle für das BayFoNet geplant. Eine weitere Studie wird die Machbarkeit und Akzeptanz der Pilotstudien durch die Hausärzte und Patienten untersuchen. Mit diesem Vorhaben möchte BayFoNet die Forschungsfähigkeit und -kapazität in hausärztlichen Praxen erhöhen. Aufgabe des Allgemeinmedizinischen Instituts in Erlangen wird es sein BayFoNet aktiv durch die Ansprache und Rekrutierung hausärztlicher Praxen aus dem Raum Nordbayern zu unterstützen. Des Weiteren unterstützt der Standort Erlangen die Durchführung der Pilotstudien durch die Rekrutierung von Ärzten und Patienten.