Verbund

ELSA-GEA - Ethische, Rechtliche und Sozioökonomische Aspekte von Genom-Editierung in der Agrarwirtschaft

Ziel des Verbundprojektes „ELSA-GEA“ ist es, ethische, rechtliche, sozioökonomische und kommunikative Aspekte sowie Risikoabschätzungen in einem systematischen Prozess für die Nutzpflanzen- und Nutztierzüchtung zu untersuchen. Im Vorhaben erfolgt eine enge Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern, Ethikern, Sozioökonomen und Rechtswissenschaftlern. Die Ergebnisse des Verbundes sollen zielgruppengerecht veröffentlicht werden, um einerseits einen breiten gesellschaftlichen Dialog mit Bürgern zu ermöglichen und andererseits Entscheidungsträgern den gesetzgeberischen Handlungsbedarf und Handlungsoptionen aufzuzeigen.

Projekt-Internetseite

Teilprojekte

Kommunikation & Dissemination (TP5)

Förderkennzeichen: 01GP1613A
Gesamte Fördersumme: 188.676 EUR
Förderzeitraum: 2016 - 2019
Projektleitung: Dr. Matthias Arlt
Adresse: Max-Planck-Institut für molekulare Pflanzenphysiologie
Am Mühlenberg 1
14476 Potsdam OT Golm

Kommunikation & Dissemination (TP5)

Ziel des Teilprojektes 5 ist es, das gesamte kommunikative Umfeld des "Genome Editing" (GE) in der Agrarwirtschaft zu analysieren. Auf Grundlage der Ergebnisse soll die zielgruppengerechte Dissemination der Ergebnisse aller Teilprojekte von ELSA-GEA erfolgen.

Folgenabschätzung der Genom-Editierung in Pflanzen/Tieren (TP1) und sozioökonomische Aspekte der Genom-Editierung in der Agrarwirtschaft (TP2)

Förderkennzeichen: 01GP1613B
Gesamte Fördersumme: 379.777 EUR
Förderzeitraum: 2016 - 2019
Projektleitung: Prof. Dr. Joachim Schiemann
Adresse: Julius Kühn-Institut, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI), Institut für die Sicherheit biotechnologischer Verfahren bei Pflanzen
Erwin-Baur-Str. 27
06484 Quedlinburg

Folgenabschätzung der Genom-Editierung in Pflanzen/Tieren (TP1) und sozioökonomische Aspekte der Genom-Editierung in der Agrarwirtschaft (TP2)

Ziel von Teilprojekt 1 ist es, fortlaufend Daten über den Einfluss des "Genome-Editing" (GE) bei Pflanzen und Tieren auf unterschiedlichen Ebenen zu sammeln und zusammenzufassen. Begleitend dazu wird ein Fahrplan für eine wissenschaftsbasierte und produktorientierte Einordnung der Regelungsprozesse für neue biotechnologische Techniken wie z.B. GE erstellt. In Teilprojekt 2 sollen die sozioökonomischen Auswirkungen der Verwendung von GE in der landwirtschaftlichen Produktion entlang der Wertschöpfungskette und auf die Gesamtgesellschaft identifiziert und bewertet werden.

Wahlfreiheit (TP3)

Förderkennzeichen: 01GP1613C
Gesamte Fördersumme: 204.940 EUR
Förderzeitraum: 2016 - 2019
Projektleitung: Dr. Stephan Schleissing
Adresse: Institut Technik-Theologie-Naturwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München
Katharina-von-Bora-Str. 11
80333 München

Wahlfreiheit (TP3)

Zu den Zielen des Teilprojektes 3: Der Anspruch des Verbrauchers auf Wahlfreiheit beim Konsum von pflanzlichen und tierischen Produkten, die mit Hilfe der Genom-Editierung hergestellt werden, wird in einer ethischen Perspektive untersucht und diskutiert. Ziel ist die (1) Erhebung von Pro- und Kontra-Argumenten für eine informierte Entscheidung von Verbrauchern mithilfe einer Kennzeichnung, (2) Veröffentlichung eines ethischen Gutachtens zum Verhältnis von Wahlfreiheit, Verbrauchersouveränität und Genom Editierung, (3) Kontinuierlicher Wissenstransfer von ethischen Aspekten des Einsatzes der Genom Editierung bei der Herstellung und dem Vertrieb landwirtschaftlicher Produkte auf der Website www.pflanzen-forschung-ethik.de.

Rechtsfragen der Genom-Editierung von Pflanzen und Tieren (TP4)

Förderkennzeichen: 01GP1613D
Gesamte Fördersumme: 248.191 EUR
Förderzeitraum: 2016 - 2019
Projektleitung: Prof. Dr. Thomas Reydon
Adresse: Leibniz Universität Hannover, Philosophische Fakultät, Institut für Philosophie, CELLS (Centre for Ethics and Law in the Life Sciences)
Am Klagesmarkt 14-17
30159 Hannover

Rechtsfragen der Genom-Editierung von Pflanzen und Tieren (TP4)

Teilprojekt 4 untersucht und bewertet die aktuelle nationale, europäische und internationale Rechtslage bezüglich neuer Genome-Editing-Technologien. Ziel der Untersuchung ist die Analyse verschiedener Rechtsfragen im Zusammenhang mit den neuen Genom-Editing-Technologien, insbesondere mit Blick auf einschlägige bzw. betroffene Grund- und Menschenrechte, Biosicherheit im weitesten Sinne (Biosecurity und Biosafety) sowie Verbraucherschutzaspekte.