Teilprojekt eines Verbundes

Präklinische Untersuchung eines zelltherapeutischen Agens aus Stammzellen-abgeleiteten retinalen Pigmentepithel-Zellen am Kaninchen

Förderkennzeichen: 01EK1613D
Fördersumme: 572.799 EUR
Förderzeitraum: 2017 - 2020
Projektleitung: Dr. Julia Neubauer
Adresse: Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik (IBMT)
Joseph-von-Fraunhofer-Weg 1
66280 Sulzbach

Retina-Pigment-Epithelzellen (RPE) sind die äußerste Schicht der Netzhaut. Im Rahmen der altersbedingten Makuladegeneration kommt es zu deren Dysfunktion oder Verschwinden. Darum wird der Ersatz dieser Zellpopulation durch Transplantation derzeit als einzige ursächliche, also kurative Behandlungsform angesehen. RPE können unter anderem aus humanen induzierten pluripotenten Stammzellen (iPS) gewonnen wurden, weshalb letztere eine vielversprechende Zellquelle für die Transplantate in die degenerierte Retina darstellen. Das Vorhabenziel dieses Projektes ist es daher, die strukturelle und funktionelle Integration von RPE-Suspensions-Transplantaten aus humanen iPS-Zellen im Kaninchenmodell zu validieren. Die Herausforderung ist es, chirurgisch eine Zellsuspension unter der Netzhaut ohne Zellverlust zu platzieren und anschliessend sicherzustellen, dass das Transplantat in das umliegende Gewebe integriert und seine normalen physiologischen Funktionen aufnimmt. Hierzu wird untersucht, ob die Ersatz-RPE-Zellen abgeschilferte Photorezeptoraussensegmente aufnehmen können.