Teilprojekt eines Verbundes

Unmittelbare biologische Einbettung von Kindesmisshandlung: Berliner Longitudinale Kinderstudie

Förderkennzeichen: 01KR1301A
Fördersumme: 1.798.327 EUR
Förderzeitraum: 2013 - 2017
Projektleitung: Prof. Dr. Christine Heim
Adresse: Charité - Universitätsmedizin Berlin, Institut für Medizinische Psychologie, Zentrum für Human- und Gesundheitswissenschaften
Luisenstr. 57
10117 Berlin

Das Ziel der Studie ist es, die unmittelbaren Prozesse der Einbettung von Misshandlung auf verschiedenen Ebenen (Gene, Stressregulationssysteme, Hirnentwicklung) sowie die Wechselwirkung von Genen und Umwelt auf diese biologischen Prozesse zu identifizieren. Es werden 160 misshandelte Kinder und 160 Kontrollkinder (n=320; Altersspanne 2-5) im Längsschnitt über einen Zeitraum von 2 Jahren in 3 Teilprojekten untersucht. Teilprojekt 1 evaluiert die psychiatrische Entwicklung der Kinder. Teilprojekt 2 (Z) erfasst Veränderungen in neuroendokrinen, autonomen und immunologischen Regulationssystemen. Teilprojekt 3 untersucht die regionale Hirnentwicklung mittels Magnetresonanztomographie. Projektübergreifend wird überprüft, ob der Verlauf der biologischen Einbettung nach Misshandlung eine Vorhersage der Manifestation klinischer Symptome zulässt und inwieweit Gen-Umwelt-Interaktionen die Prozesse der biologischen Einbettung moderieren.