Verbund

FlexiGesA: Flexible Dienstleistungsarbeit gesundheitsförderlich gestalten

Gesundheit, Entstehung und Verlauf von Krankheiten werden durch sehr verschiedene Faktoren bestimmt. Neben der genetischen Ausstattung haben auch das berufliche und gesellschaftliche Umfeld Auswirkungen auf die Gesundheit und darauf, wie Krankheiten bewältigt werden können.

Ziel der „Förderinitiative „Gesund – ein Leben lang – Förderung von Forschungsverbünden zur Gesundheit in der Arbeitswelt“ ist es, einen wichtigen Beitrag für eine gesundheitsförderliche Arbeitswelt zu leisten. Hierzu werden Konzepte entwickelt und erprobt, die psychische Belastungen im Arbeitsleben reduzieren und individuelle Bewältigungsressourcen steigern. Insbesondere werden auch Konzepte für ein betriebliches Gesundheitsmanagement in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) entwickelt und erprobt. Diese Fördermaßnahme wird aus Mitteln des Rahmenprogramms „Gesundheitsforschung“ der Bundesregierung und des Programms „Zukunft der Arbeit“ finanziert.

Das Ziel des FlexiGesA Verbunds besteht in der gesundheitsförderlichen Gestaltung flexibler Interaktionsarbeit am Beispiel eines Unternehmens der IT Branche sowie eines ambulanten Pflegedienstes.
Im Verbund soll ein Interventionskonzept zu Reduktion psychischer Belastungen entwickelt und evaluiert werden. Dieses Konzept soll in einen arbeitsmedizinischen Rahmen integriert werden, partizipativ und gendersensibel angelegt sein sowie Verhaltens- und Verhältnisprävention gleichermaßen berücksichtigen.

Ein wichtiger Teil der Verbundaktivitäten besteht in der Entwicklung einer Transferstrategie für flexible und interaktive Dienstleistungen zur gezielten Verbreitung der Forschungsergebnisse in die Metropolregion Bremen-Oldenburg. Hierzu werden konkrete Handlungsempfehlungen entwickelt und Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit sowie Workshops für betriebliche Entscheidungsträger durchgeführt.

Teilprojekte

Universität Bremen - Teilprojekte 1, 2 und 3

Förderkennzeichen: 01GL1753A
Gesamte Fördersumme: 828.964 EUR
Förderzeitraum: 2018 - 2022
Projektleitung: PD Dr. Guido Becke
Adresse: Universität Bremen, Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw)
FVG-West; Wiener Str. 9
28359 Bremen

Universität Bremen - Teilprojekte 1, 2 und 3

Das Verbundprojekt fokussiert die gesundheitsförderliche Gestaltung flexibler Interaktionsarbeit im Dienstleistungsbereich am Beispiel der IT-Services und der ambulanten Dienste (ambulante Pflege und hauswirtschaftliche Dienste). Partizipativ und gendersensibel werden hierzu integrierte verhaltens- und verhältnisorientierte Gestaltungskonzepte erarbeitet. Die Universität Bremen wird erstens Gesundheitsrisiken und -ressourcen flexibler Interaktionsarbeit bei Unternehmenspartnern analysieren (TP1). Zweitens werden gesundheitsförderliche Gestaltungskonzepte flexibler Interaktionsarbeit entwickelt, ihre betriebliche Erprobung begleitet und evaluiert (TP2). Drittens wird der regionale Transfer der Gestaltungskonzepte begleitet und evaluiert (TP3). Viertens werden Praxisleitfäden / Publikationen zur gesundheitsförderlichen Gestaltung flexibler Interaktionsarbeit erstellt (TP3).

Jade Hochschule - Teilprojekte 1, 2 und 3

Förderkennzeichen: 01GL1753B
Gesamte Fördersumme: 505.352 EUR
Förderzeitraum: 2018 - 2022
Projektleitung: Prof. Dr. Frauke Koppelin
Adresse: Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth, Standort Oldenburg, Fachbereich Bauwesen und Geoinformation, Abt. Technik und Gesundheit für Menschen
Ofener Str. 16/19
26121 Oldenburg

Jade Hochschule - Teilprojekte 1, 2 und 3

Etwa drei Viertel aller Beschäftigten sind in Deutschland im Dienstleistungsbereich tätig, die sich durch Interaktionsarbeit, d.h. die Arbeit am und mit Menschen auszeichnet. Das Verbundprojekt fokussiert die gesundheitsförderliche Gestaltung flexibler Interaktionsarbeit im Hinblick auf psychische Gesundheit am Beispiel der IT-Services und der ambulanten sozialen Dienste. Partizipativ und gendersensibel werden integrierte verhaltens- und verhältnisorientierte Gestaltungskonzepte erarbeitet. Das Teilprojekt 1 (Koordination Jade Hochschule), beinhaltet neben der gesundheitsbezogenen Bestandsaufnahme auch die Evaluation der im Projekt durchgeführten Maßnahmen. Ziel ist die Identifizierung von gesundheitlichen Ressourcen, Belastungen sowie Bewältigungsmustern in Bezug auf die psychische Gesundheit bei den Beschäftigten. Mit diesen Erkenntnissen wird die im TP2 geplante Intervention zielgruppenspezifisch auf die Bedürfnisse der Beschäftigten abgestimmt. Hier werden nicht nur die Flexibilitätsanforderungen innerhalb der Arbeitsabläufe berücksichtigt, sondern auch Anforderungen, die aus der Beschäftigungsform resultieren. Eine Analyse der Region und der kooperierenden Unternehmen gewährleistet eine regionale und betriebliche Einordnung. Aussagen über die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf andere Unternehmen und Regionen werden auf dieser Grundlage getroffen und bereiten TP3 vor.

Gesundheitswirtschaft Nordwest e.V. - Teilprojekte 1, 2 und 3

Förderkennzeichen: 01GL1753C
Gesamte Fördersumme: 121.998 EUR
Förderzeitraum: 2018 - 2022
Projektleitung: M.A. Tobias Ubert
Adresse: Gesundheitswirtschaft Nordwest e.V.
Hinter dem Schütting 8
28195 Bremen

Gesundheitswirtschaft Nordwest e.V. - Teilprojekte 1, 2 und 3

Das Verbundprojekt fokussiert die gesundheitsförderliche Gestaltung flexibler Interaktionsarbeit im Dienstleistungsbereich am Beispiel der IT-Services und der ambulanten Dienste (ambulante Pflege und hauswirtschaftliche Dienste). Partizipativ und gendersensibel werden hierzu integrierte verhaltens- und verhältnisorientierte Gestaltungskonzepte erarbeitet. Gesundheitswirtschaft Nordwest e.V. ist zuständig für die Entwicklung und Umsetzung der regionalen Transferstrategie des Verbundprojekts (TP3). Zudem wird die Regionalanalyse der Betriebe der ambulanten Pflege und IT Services unterstützt (TP1). Darüber hinaus wird die Prüfung der Transferfähigkeit der betrieblichen Interventionskonzepte begleitet (TP2).

VACANCES - Teilprojekte 1, 2 und 3

Förderkennzeichen: 01GL1753D
Gesamte Fördersumme: 334.484 EUR
Förderzeitraum: 2018 - 2022
Projektleitung: Holger Hegermann
Adresse: VACANCES mobiler Sozial- und Pflegedienst GmbH
Hollerallee 13
28209 Bremen

VACANCES - Teilprojekte 1, 2 und 3

Das Verbundprojekt fokussiert die gesundheitsförderliche Gestaltung flexibler Interaktionsarbeit im Dienstleistungsbereich am Beispiel der IT-Services und der ambulanten Dienste (ambulante Pflege und hauswirtschaftliche Dienste). Partizipativ und gendersensibel werden hierzu integrierte verhaltens- und verhältnisorientierte Gestaltungskonzepte erarbeitet. Die Vacances GmbH wird erstens Bedarfe für eine gesundheitsförderliche Gestaltung flexibler Interaktionsarbeit in den Bereichen ambulanten Pflege und hauswirtschaftliche Dienste ermitteln und auf dieser Basis jeweils ein konkretes Interventionsfeld bestimmen (TP1). Zweitens wird das Unternehmen in den Interventionsfeldern gesundheitsförderliche Gestaltungskonzepte entwickeln und betrieblich erproben (TP2). Das Unternehmen wird drittens den regionalen Transfer der Gestaltungskonzepte fallweise unterstützen und begleiten (TP3).

HEC - Teilprojekte 1, 2 und 3

Förderkennzeichen: 01GL1753E
Gesamte Fördersumme: 323.164 EUR
Förderzeitraum: 2018 - 2022
Projektleitung: Gitta Spreen
Adresse: HEC Hanseatische Software-Entwicklungs- und Consulting-Gesellschaft mbH
Konsul-Smidt-Str. 20
28217 Bremen

HEC - Teilprojekte 1, 2 und 3

Das Verbundprojekt fokussiert die gesundheitsförderliche Gestaltung flexibler Interaktionsarbeit im Dienstleistungsbereich am Beispiel der IT-Services und der ambulanten Dienste (ambulante Pflege und hauswirtschaftliche Dienste). Partizipativ und gendersensibel werden hierzu integrierte verhaltens- und verhältnisorientierte Gestaltungskonzepte erarbeitet. Die HEC GmbH wird erstens betriebliche Bedarfe für eine gesundheitsförderliche Gestaltung flexibler Interaktionsarbeit in der kundenintegrierenden IT-Dienstleistung ermitteln (TP1) und zwei konkrete Interventionsfelder festlegen (TP2). Zweitens wird das Unternehmen in den Interventionsfeldern gesundheitsförderliche Gestaltungskonzepte entwickeln und betrieblich erproben (TP2). Die HEC GmbH wird drittens den regionalen Transfer durch die Entwicklung einer projektbezogenen IT-Plattform unterstützen und fallweise begleiten (TP3).