Verbund

IMPROVEjob - Partizipative Intervention zur Verbesserung des psychischen Befindens von Arztpraxisteams: Ein Modell für Verhältnis- und Verhaltensprävention in KMU

Das Ziel der IMPROVEjob-Studie ist es, für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) am Modell der Hausarztpraxis einen neuartigen und partizipativen Ansatz zur Verhältnis- und Verhaltensprävention psychischer Belastungen am Arbeitsplatz zu entwickeln. Die im Gesamtverbund für die Hausarztpraxen entwickelte Intervention wird hinsichtlich ihrer Wirksamkeit mit Hilfe eines Kontrollgruppendesigns untersucht. Hierzu schließt die Studie insgesamt 56 Arztpraxen in ihre Untersuchung ein. Anschließend wird der bestmögliche Transfer in andere Berufsbilder und andere KMU evaluiert.

Im inter- und transdisziplinären Forschungsverbund adressieren verschiedene medizinische, sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Fachgebiete gemeinsam mit Betrieben das Thema „Psychische Gesundheit für Beschäftigte in Hausarztpraxen“. Das Vorhaben steht modellhaft auch für andere KMU in sozialen Dienstleistungsbereichen.

Teilprojekte

Entwicklung der Intervention und Durchführung der Machbarkeit

Förderkennzeichen: 01GL1851D
Gesamte Fördersumme: 571.510 EUR
Förderzeitraum: 2018 - 2021
Projektleitung: Prof. Dr. Birgitta Weltermann
Adresse: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum, Institut für Hausarztmedizin
Sigmund-Freud-Str. 25
53127 Bonn

Entwicklung der Intervention und Durchführung der Machbarkeit

Der Verbundpartner am Standort Bonn (Institut für Hausarztmedizin) ist hauptverantwortlich für die Entwicklung der IMPROVEjob-Intervention, die Durchführung der Machbarkeits- und Wirksamkeitsstudie sowie die Dissemination in Arztpraxen.

Arbeitsbedingungen, Arbeitsschutz, Führung und Kommunikation in Hausarztpraxen und Transferoptionen in KMU

Förderkennzeichen: 01GL1751A
Gesamte Fördersumme: 983.492 EUR
Förderzeitraum: 2017 - 2021
Projektleitung: Prof. Dr. Monika A. Rieger
Adresse: Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät, Institut für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung
Wilhelmstr. 27
72074 Tübingen

Arbeitsbedingungen, Arbeitsschutz, Führung und Kommunikation in Hausarztpraxen und Transferoptionen in KMU

Das Tübinger Teilvorhaben wird am Universitätsklinikum Tübingen durch das Institut für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung (IASV) und die Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (PM) bearbeitet. Im Focus stehen dort die Analyse KMU-spezifischer Belastungen, die partizipative Entwicklung von Setting-spezifischen Lösungsansätzen sowie die Evaluation der Wirksamkeit im Rahmen einer Cluster-randomisierten, kontrollierten Studie in den Hausarztpraxen.

Entwicklung und Evaluation der Intervention

Förderkennzeichen: 01GL1751B
Gesamte Fördersumme: 887.050 EUR
Förderzeitraum: 2017 - 2021
Projektleitung: Prof. Dr. Birgitta Weltermann
Adresse: Universität Duisburg-Essen, Universitätsklinikum Essen, Institut für Allgemeinmedizin
Hufelandstr. 55
45147 Essen

Entwicklung und Evaluation der Intervention

Die Verbundpartner am Standort Essen (Allgemeinmedizin, Betriebliche Gesundheitsförderung, Biometrie) sind hauptverantwortlich für die Entwicklung der IMPROVEjob-Intervention, deren Evaluation (Machbarkeits- und Wirksamkeitsstudie) sowie die Dissemination in Arztpraxen.

Arbeitsabläufe und stochastische Modellierungen

Förderkennzeichen: 01GL1751C
Gesamte Fördersumme: 67.912 EUR
Förderzeitraum: 2017 - 2021
Projektleitung: Prof. Dr. Brigitte Werners
Adresse: Ruhr-Universität Bochum, Fakultät für Wirtschaftswissenschaft, Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, Unternehmensforschung und Rechnungswesen
Universitätsstr. 150
44801 Bochum

Arbeitsabläufe und stochastische Modellierungen

Der Bereich Operations Research, Ruhr-Universität Bochum, trägt mit seiner Expertise in der Evaluation und Modellierung von Arbeitsabläufen in allen vier Teilprojekten zum inter- und transdisziplinär arbeitenden Verbund bei.