PERMEABLE - Initiative für einen PERsonalisierten Medizin Ansatz für Asthma und Allergie

Teilprojekte

Biologika SeLEktion KUNO

Förderkennzeichen: 01KU1909A
Gesamte Fördersumme: 237.216 EUR
Förderzeitraum: 2019 - 2022
Projektleitung: Prof. Dr. Michael Kabesch
Adresse: Universität Regensburg, Universitätsklinikum, Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin
Franz-Josef-Strauss-Allee 11
93053 Regensburg

Biologika SeLEktion KUNO

Ziel des multi-disziplinären PERMEABLE Konsortiums (Private-Public Partnerschaft) ist es, mit Hilfe der personalisierten Medizin einen Ansatz zu entwickeln, der einen gerechten, sicheren und effektiven Zugang zu Biologika für alle Allergie-Patienten in Europa sicherstellt. Dieses individuelle Ansprechen der Therapie ist durch molekulare Mechanismen bedingt, die gezielt durch entsprechende Biologika bei bestimmten Patienten angesteuert werden. Das PERMEABLE Vorhaben verbindet a) Klinische Forschung, um klinische Entscheidungsprozesse bei der Auswahl von Biologika bei Kindern und Jugendlichen zu definieren und zu strukturieren, damit diese einheitlichen Entscheidungsprozesse in ganz Europa bei einer Kohorte von jungen Patienten in einem "Proof of Principle" Ansatz angewendet und überprüft werden können mit b) nicht invasiven Omics- Analysen, um klinische Ansätze zum Verständnis des Therapieansprechens zu entwickeln, mit c) plastischen, Cloud basierten IT-Lösungen, die ein vielsprachiges Datenmanagement, "big data" Analysen, und die Entwicklung von Software zur Unterstützung von klinischen Entscheidungsprozessen ermöglichen. Im Vorhaben werden die europäischen Standards für die Selektionsprozesse und die klinischen Kriterien für die Therapie mit Biologika entwickelt. Des Weiteren wird in einer deutschen Kohorte von pädiatrischen Asthma und Allergie Patientinnen und Patienten die Behandlung mit Biologika vorgenommen und ein Panel zur Prädiktion des Ansprechens auf bestimmte Biologika entwickelt.

Molekulare Phänotypisierung sowie Validierung und klinische Translation einer optimalen Biomarkersignatur

Förderkennzeichen: 01KU1910B
Gesamte Fördersumme: 240.000 EUR
Förderzeitraum: 2019 - 2022
Projektleitung: PD Dr. Mahir Karakas
Adresse: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), Universitäres Herzzentrum (UHZ), Klinik und Poliklinik für Allgemeine und Interventionelle Kardiologie
Martinistr. 52
20251 Hamburg

Molekulare Phänotypisierung sowie Validierung und klinische Translation einer optimalen Biomarkersignatur

Kardiovaskuläre Erkrankungen spielen weltweit eine große Rolle für Morbidität und Mortalität. Durch evidenzbasierte Medizin - vorangetrieben vor allem durch multizentrische klinische Studien - konnte die Behandlung der koronaren Herzerkrankung (KHK) in den vergangenen Jahren verbessert werden. Die meisten dieser klinischen Studien wiesen zwar statistisch signifikante Unterschiede auf, zeigten insgesamt jedoch keine relevante Reduktion des Gesamtrisikos. Die derzeitige, einheitlich genutzte Pharmakotherapie bei KHK-Patientinnen und -Patienten kann das Auftreten sekundärer ischämischer Ereignisse nicht ausreichend reduzieren und vernachlässigt die genetische und phänotypische Individualität des einzelnen Patienten. Neue, innovative Methoden zur Individualisierung der Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind daher dringend erforderlich. Innerhalb des "MATCH"-Konsortiums wird daher ein interdisziplinärer und translationaler Ansatz genutzt, und Expertise aus den Bereichen Kardiologie, Epidemiologie, Bildgebung, Bioinformatik, Statistik und Molekularbiologie vereint. "MATCH" baut auf bereits bestehenden Daten verschiedener klinisch-kardiovaskulärer Lipidstudien, Daten zur funktionellen Bildgebung, Daten und Biomaterialien klinisch-epidemiologischer Kohorten, bioinformatischen Methoden sowie Tiermodellen auf. In einem ersten Schritt werden verschiedene "Omics"-Analysen in Bioproben der klinischen Studien durchgeführt. Aus diesen Daten wird bioinformatorisch eine Biomarker-Signatur identifiziert. Diese Signatur wird nachfolgend in Mausmodellen, epidemiologischen Kohorten sowie klinischen Lipidstudien validiert und optimiert. Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf übernimmt in diesem Projekt die "omics"-Untersuchungen, die Validierung der Biomarker-Signatur in Kohorten und klinischen Studien sowie die Verbundkoordination.