Verbund

PMTR-pNET: Prädiktive Modelle des Therapieansprechens in pankreatischen neuroendokrinen Tumoren

Pankreatische neuroendokrine Tumore (PanNETs) sind seltene Tumore der Bauchspeicheldrüse mit einer Mortalitätsrate von 60%. Verschiedene Chemotherapie-Ansätze stehen zur Verfügung, jedoch existieren derzeit keine molekularen Marker, mit deren Hilfe für individuelle Patienten die jeweils beste Therapie ausgewählt werden kann. Übergeordnetes Ziel des PMTR-pNET-Verbundes ist die Identifizierung neuer Markersignaturen, die Vorhersagen über das individuelle Ansprechen auf bestimmte Therapien ermöglichen. Dies geschieht auf Basis von Patientenkohorten und umfangreichen molekularen Datensätzen, unter Anwendung von bioinformatischen und systembiologischen Methoden. Das weitere Ziel ist die Validierung dieser Markersignaturen anhand von in vitro- und in vivo-Modellen von PanNETs.

Der Partner Universität Marburg (01KT1901A) ist für die experimentelle Validierung der Modelle und Daten zuständig; darüber hinaus übernimmt die Universität Marburg die wissenschaftliche und administrative Koordination des Gesamtverbundes.

Der Partner Universität Ulm (01KT1901B) ist für die Identifizierung der prädiktiven Markersignaturen in PanNET-Patienten verantwortlich; des Weiteren werden Beiträge zur Entwicklung und Optimierung von bioinformatorischen Modellen geleistet.

Teilprojekte

PMTR-pNET: Prädiktive Modelle des Therapieansprechens in pankreatischen neuroendokrinen Tumoren

Förderkennzeichen: 01KT1901A
Gesamte Fördersumme: 300.000 EUR
Förderzeitraum: 2019 - 2022
Projektleitung: Prof. Dr. Thomas Gress
Adresse: Philipps-Universität Marburg, FB 20 Medizin, Klinik für Innere Medizin, Gastroenterologie, Endokrinologie und Stoffwechsel
Baldingerstr. 1
35043 Marburg

PMTR-pNET: Prädiktive Modelle des Therapieansprechens in pankreatischen neuroendokrinen Tumoren

Pankreatische neuroendokrine Tumore (PanNETs) sind seltene Tumore der Bauchspeicheldrüse mit einer Mortalitätsrate von 60%. Verschiedene Chemotherapie-Ansätze stehen zur Verfügung, jedoch existieren derzeit keine molekularen Marker, mit deren Hilfe für individuelle Patienten objektiv die jeweils vielversprechendste Therapie ausgewählt werden kann. Übergeordnetes Ziel des PMTR-pNET-Projektes ist es, auf Basis bereits vorhandener Patientenkohorten und umfangreicher molekularer Datensätze mit bioinformatischen und systembiologischen Methoden neue Markersignaturen zu identifizieren, die ein individuelles Ansprechen auf bestimmte Therapien vorhersagen, und diese in in vitro- und in vivo-Modellen von PanNETs zu validieren. Die Rolle von Partner Universität Marburg wird es dabei sein, die in silico gewonnenen Modelle und Daten experimentell zu validieren. Darüber hinaus wird die Universität Marburg die inhaltliche und administrative Koordination des Gesamtverbunds übernehmen.