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Fibromap - Erstellung einer dreidimensionalen Karte fibrotischen Gewebes

Bei fast allen chronischen Erkrankungen entsteht mit Fortschreiten der Erkrankung Narbengewebe (Organfibrose) in den betroffenen Organsystemen. Schätzungen zufolge hängen nahezu 50% der Todesfälle in den Industriestaaten mit der Entstehung von Narbengewebe zusammen.

Das FibroMap Konsortium will neue Methoden der Einzelzell-RNA-Sequenzierung, der Epigenetik und der multiplen Bildgebung nutzen, um eine dreidimensionale Gewebekarte von Narbengewebe beim Menschen und im Maus-Tiermodell zu erstellen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fokussieren sich hierbei zunächst auf die Niere und das Knochenmark. Ziel ist es, neue therapeutische Zielstrukturen und prädiktive Biomarker zu identifizieren. Am Ende des Projektes sollen folgende wichtige klinische Fragestellungen beantwortet werden:

1) Identifikation von Zellen, die in frühen Stadien der Narbenbildung vorhanden sind. Sie könnten zukünftig zu einer früheren und genaueren Diagnostik beitragen.

2) Entwicklung von Methoden, um den Verlauf der Erkrankung und die damit verbundenen Risiken besser einschätzen zu können.

3) Identifikation neuer therapeutischer Zielstrukturen

4) Entwicklung neuer bioinformatischer Analysemethoden, welche möglicherweise auch in anderen Erkrankungsmodellen eingesetzt werden können.

Teilprojekte

Klinische, molekularbiologische und bioinformatische Analysen

Förderkennzeichen: 01ZX1914A
Gesamte Fördersumme: 2.709.145 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2024
Projektleitung: Dr. Ivan Gesteira Costa Filho
Adresse: Universitätsklinikum Aachen
Pauwelsstr. 30
52074 Aachen

Klinische, molekularbiologische und bioinformatische Analysen

Die Entstehung von Narbengewebe (Organfibrose) ist die gemeinsame Endstrecke nahezu aller chronischer Erkrankungen in allen Organsystemen. Schätzungen zufolge hängen nahezu 50% der Mortalität in der entwickelten Welt mit Organfibrose zusammen. Das FibroMap Konsortium will neue Methoden der Einzelzell RNA-Sequenzierung, der Epigenetik und der multiplen Bildgebung nutzen, um eine dreidimensionale, fibrotische Gewebekarte beim Menschen umd im Maus-Tiermodell zu erstellen. FibroMap fokussiert in diesem Projekt auf Niere und Knochenmark. Ziel ist es neue therapeutische Zielstrukturen und prädiktive Biomarker zu identifizieren. Am Ende des Projektes sollen folgende wichtige klinische Fragestellungen beantwortet werden: 1) Identifikation von Zellen die in frühen Fibrosestadien vorhanden sind zur Entwicklung neuer Diagnose Kriterien; 2) Entwicklung von Methoden zur potenziellen Risikostratifizierung von Patienten und 3) Identifikation neuer therapeutischer Zielstrukturen.

Bildanalyse und Zuordnung bildgebender Daten

Förderkennzeichen: 01ZX1914B
Gesamte Fördersumme: 868.029 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2024
Projektleitung: Dr. Victor Puelles
Adresse: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, III. Medizinische Klinik und Poliklinik
Martinistr. 52
20251 Hamburg

Bildanalyse und Zuordnung bildgebender Daten

Das FibroMap Konsortium will neue Methoden der Einzelzell RNA-Sequenzierung und DNA Zugänglichkeit Sequenzierung in genetischen Verfolgungsmodellen der Maus und humanen Proben zusammen mit multiplex Bildgebung nutzen, um eine Karte von gesundem und fibrotischem Gewebe beim Menschen zu erstellen. Hierfür sollen Transkriptom als auch Epigenom-Daten mit räumlicher Information im dreidimensionalen Gewebe verknüpft werden. FibroMap fokussiert in diesem Projekt auf Niere und Knochenmark. Ziel ist es, neue therapeutische Zielstrukturen und prädiktive Biomarker zu identifizieren. Am Ende des Projektes ist es Ziel, folgende wichtige klinische Fragestellungen zu beantworten: 1) Identifikation von Zellen, die in frühen Fibrosestadien vorhanden sind, zur Entwicklung neuer Diagnosekriterien; 2) Entwicklung von Methoden zur potenziellen Risikostratifizierung von Patienten und 3) Identifikation neuer therapeutischer Zielstrukturen.