Fördermaßnahme

Forschungsverbünde zur Primärprävention und Gesundheitsförderung

Veröffentlichung der Bekanntmachung: 2013
Förderzeitraum: 2014 - 2021
Gesamte Fördersumme: bis zu 17,6 Mio. Euro
Anzahl der Projekte: 7

1. Ziele des Förderschwerpunktes

Mit der Fördermaßnahme werden themenzentrierte Forschungsverbünde etabliert, die prioritäre Themen der Primärprävention und Gesundheitsförderung bearbeiten. Diese Maßnahme baut auf bisherigen Förderinitiativen in der Präventionsforschung auf, in denen einzelne Projekte gefördert wurden. Insgesamt sollen hierdurch die Forschungskapazitäten und Strukturen in der Präventionsforschung nachhaltig gestärkt, die interdisziplinäre Zusammenarbeit und der Transfer der Forschungsergebnisse zur Primärprävention und Gesundheitsförderung in den Alltag verbessert werden. Darüber hinaus soll die wissenschaftliche Exzellenz und die internationale Anschlussfähigkeit sowie Sichtbarkeit der Präventionsforschung in Deutschland befördert werden. Die Erkenntnisse sollen insgesamt die Evidenzlage von Präventions- und Gesundheitsförderungsstrategien verbessern. Die Verbünde sind anwendungsnah ausgerichtet: Das heißt, dass Akteure aus der Praxis wie etwa Präventionsanbieter bzw. -träger eingebunden werden.

2. Stand der Fördermaßnahme

Die Bekanntmachung wurde am 12. Juni 2013 zusammen mit dem Aktionsplan „Präventions- und Ernährungsforschung“ veröffentlicht. Insgesamt wurden 51Anträge eingereicht. Ein internationales Begutachtungsgremium aus Experten und Expertinnen mit umfassenden Forschungs-, Praxis- und Politikerfahrungen in Prävention und Gesundheitsförderung wählte im Februar 2014 aus diesen Anträgen die besten Forschungsverbünde aus.

Demnächst werden sieben Forschungsverbünde Ihre Projekte starten und in den kommenden drei Jahren mit insgesamt 17,6 Millionen gefördert werden. Im Mittelpunkt der Verbünde stehen Maßnahmen, die ein gesundheitsbewusstes Verhalten und ein gesundheitsförderliches Lebensumfeld ermöglichen und fördern sollen. Die Projekte widmen sich dabei verschiedenen Zielgruppen: Kinder, Jugendliche, Auszubildende, Erwachsene, Erwerbstätige und ältere Menschen.