Verbund

MASCARA - Molekulare Charakterisierung der Remission von Arthritis

Die Behandlungsmöglichkeiten für drei Hauptformen der entzündlichen Arthritis – rheumatoide Arthritis, Psoriasisarthritis und Spondylarthritis – sind in den vergangenen Jahren erheblich verbessert worden. Dadurch ist die Anzahl der symptomfreien Patienten („Patienten in Remission“) stark angestiegen. Unklar ist jedoch, warum einige symptomfreie Patienten ihre Medikamente ohne Folgen absetzen können, andere jedoch Rückfälle erleiden. Um künftig zwischen Heilung und vorübergehender Unterdrückung der Arthritis unterscheiden zu können, besteht daher ein großer Forschungsbedarf.

Hauptziel des Verbundes MASCARA ist es, die verschiedenen Gruppen der symptomfreien Arthritis-Patienten näher zu charakterisieren sowie die Faktoren und Prozesse besser zu verstehen, die mit dem chronischen Verlauf der verschiedenen Arthritis-Formen verbunden sind. Zu diesem Zweck untersuchen die Mitglieder des Verbundes unterschiedliche Aspekte der Remission von Arthritis, um daraus ein Gesamtbild abzuleiten. Dafür nutzen die Forscher zum einen bildgebende Verfahren, wie z.B. die Magnetresonanztomographie (MRT). Zum anderen analysieren sie Zellen, die aus dem Gewebe von Arthritis-Patienten stammen. Sie wollen spezifische molekulare Muster aufspüren, anhand derer sie eine Heilung von der vorübergehenden Unterdrückung der Arthritis unterscheiden können.

Die Ergebnisse der Forschungsarbeiten des MASCARA-Verbundes werden langfristig die Diagnostik und Therapie der rheumatoiden Arthritis, Psoriasisarthritis und Spondylarthritis verbessern. Sie werden eine Antwort auf die Frage geben, ob ein symptomfreier Arthritis-Patient die antirheumatische Behandlung fortsetzen muss oder absetzen kann.

Teilprojekte

Immunmetabolismus, mesenchymale Gewebeantwort, residente Immunzellen, Barrierefunktion des Darms

Förderkennzeichen: 01EC1903A
Gesamte Fördersumme: 1.144.356 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2021
Projektleitung: Prof. Dr. Georg Schett
Adresse: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Universitätsklinikum Erlangen, Medizinische Klinik 3, Rheumatologie und Immunologie
Ulmenweg 18
91054 Erlangen

Immunmetabolismus, mesenchymale Gewebeantwort, residente Immunzellen, Barrierefunktion des Darms

MASCARA zielt auf eine detaillierte, molekulare Charakterisierung der Remission bei Arthritis ab. Das Projekt basiert auf der kombinierten klinischen und technischen Erfahrung von Rheumatologen, Radiologen, Medizinphysikern, Nuklearmedizinern, Gastroenterologen, grundlagenwissenschaftlichen Biologen und Informatikern und verbindet fünf akademische Fachzentren in Deutschland. Das Projekt adressiert 1) den Umstand der zunehmenden Zahl von Arthritis Patienten in Remission, 2) die Herausforderungen, eine effektive Unterdrückung der Entzündung von einer Heilung zu unterscheiden und 3) das begrenzte Wissen über die Gewebeveränderungen in den Gelenken von Patienten mit Arthritis. MASCARA wird auf der Grundlage vorläufiger Daten vier wichtige mechanistische Bereiche (immunstoffwechselbedingte Veränderungen, mesenchymale Gewebereaktionen, residente Immunzellen und Schutzfunktion des Darms) untersuchen, die gemeinsam den molekularen Zustand der Remission bestimmen. Das Projekt zielt auf die Sammlung von Synovialbiopsien und die anschließende Gewebeanalyse bei Patienten mit aktiver Arthritis und Patienten in Remission ab. Die Gewebeanalysen umfassen (Einzelzell)-mRNA-Sequenzierung, Massenzytometrie sowie die Messung von Immunmetaboliten und werden durch molekulare Bildgebungsverfahren wie CEST-MRT und FAPI-PET ergänzt. Sämtliche Daten, die in dem Vorhaben generiert werden, werden in einem bereits bestehenden Datenbanksystem mit den Daten der anderen Partner zusammengeführt und gespeichert. Das Zusammenführen der Daten soll – mit Hilfe von maschinellem Lernen – krankheitsspezifische und mit der Krankheitsaktivität verbundene Mustermatrizen identifizieren.

Immunmetabolische Veränderungen im Synovium

Förderkennzeichen: 01EC1903B
Gesamte Fördersumme: 112.123 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2021
Projektleitung: Dr. Elena Neumann
Adresse: Justus-Liebig-Universität Gießen, FB 11 - Medizin und Universitätsklinikum, Innere Medizin - Rheumatologie
Benekestr. 2-8
61231 Bad Nauheim

Immunmetabolische Veränderungen im Synovium

MASCARA zielt auf eine detaillierte, molekulare Charakterisierung der Remission bei Arthritis ab. Das Projekt basiert auf der kombinierten klinischen und technischen Erfahrung von Rheumatologen, Radiologen, Medizinphysikern, Nuklearmedizinern, Gastroenterologen, grundlagenwissenschaftlichen Biologen und Informatikern. Das Projekt adressiert den Umstand der zunehmenden Zahl von Arthritis Patienten in Remission, die Herausforderungen, eine effektive Unterdrückung der Entzündung von einer Heilung zu unterscheiden und insbesondere das begrenzte Wissen über die Gewebeveränderungen in den Gelenken von Patienten mit Arthritis. MASCARA wird auf der Grundlage vorläufiger Daten vier wichtige mechanistische Bereiche (immunstoffwechselbedingte Veränderungen, mesenchymale Gewebereaktionen, residente Immunzellen und Schutzfunktion des Darms) untersuchen, die gemeinsam den molekularen Zustand der Remission bestimmen. Das Projekt zielt auf die Sammlung von Synovialbiopsien und die anschließende Gewebeanalyse bei Patienten mit aktiver Arthritis und Patienten in Remission ab. In diesem Vorhaben liegt der Fokus der Analysen zum einen auf Stoffwechselprodukten (Metaboliten) in den Gelenksbiopsien, zum anderen auf bestimmten Merkmalen von Bindegewebs-Zellen (Fibroblasten, mesenchymalen Zellen) aus dem Gelenksgewebe.

Identifikation und Untersuchung von Fibroblasten-Subpopulationen bei rheumatischen Erankungen während der Remission und Rezidiv

Förderkennzeichen: 01EC1903C
Gesamte Fördersumme: 151.435 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2021
Projektleitung: Prof. Dr. Thomas Pap
Adresse: Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Zentrum für Muskuloskelettale Medizin, Institut für Experimentelle Muskuloskelettale Medizin
Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude D3
48149 Münster

Identifikation und Untersuchung von Fibroblasten-Subpopulationen bei rheumatischen Erankungen während der Remission und Rezidiv

MASCARA zielt auf eine detaillierte, molekulare Charakterisierung der Remission bei Arthritis ab. Das Projekt adressiert 1) den Umstand der zunehmenden Zahl von Arthritis Patienten in Remission, 2) die Herausforderungen, eine effektive Unterdrückung der Entzündung von einer Heilung zu unterscheiden und 3) das begrenzte Wissen über die Gewebeveränderungen in den Gelenken von Patienten mit Arthritis. MASCARA wird auf der Grundlage vorläufiger Daten vier wichtige mechanistische Bereiche (immunstoffwechselbedingte Veränderungen, mesenchymale Gewebereaktionen, residente Immunzellen und Schutzfunktion des Darms) untersuchen, die gemeinsam den molekularen Zustand der Remission bestimmen. Das Projekt zielt auf die Sammlung von Synovialbiopsien und die anschließende Gewebeanalyse bei Patienten mit aktiver Arthritis und Patienten in Remission ab. Die Gewebeanalysen umfassen mRNA-Sequenzierung, Massenzytometrie und die Messung von Immunmetaboliten und werden durch molekulare Bildgebungsverfahren wie CEST MRT und FAPI-PET ergänzt. Die Datenintegration erfolgt durch modernste Informatikunterstützung einschließlich Mustererkennung und maschinelles Lernen. Das Konsortium umfasst gut charakterisierte Patientenkohorten von RA-, PsA- und SpA-Patienten, einschließlich solcher in Remission und medikamentenfreier Remission, die in die geplanten Analysen einbezogen werden. Dieses Vorhaben soll Erkenntnisse über die Entstehung von Arthritis auf zellulärer Ebene liefern und die Remission bei der jeweiligen Form der Arthritis besser definieren. Zu diesem Zweck werden aus den Synovialbiopsien Untergruppen von Fibroblasten isoliert und ihre Funktionen bei Remission und Nicht-Remission in den drei untersuchten Formen der Arthritis analysiert.

Barrierefunktion des Darms

Förderkennzeichen: 01EC1903E
Gesamte Fördersumme: 183.482 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2021
Projektleitung: Prof. Dr. Denis Poddubnyy
Adresse: Charité - Universitätsmedizin Berlin, Campus Benjamin Franklin, Medizinische Klinik I, Abt. für Gastroenterologie/Infektiologie/Rheumatologie
Hindenburgdamm 30
12203 Berlin

Barrierefunktion des Darms

MASCARA zielt auf eine detaillierte, molekulare Charakterisierung der Remission bei Arthritis ab. Das Projekt basiert auf der kombinierten klinischen und technischen Erfahrung verschiedener Fachbereiche und verbindet fünf akademische Fachzentren in Deutschland. Das Projekt adressiert den Umstand 1) der zunehmenden Zahl von Arthritis Patienten in Remission, 2) die Herausforderungen, eine effektive Unterdrückung der Entzündung von einer Heilung zu unterscheiden und 3) das begrenzte Wissen über die Gewebeveränderungen in den Gelenken von Patienten mit Arthritis. MASCARA wird auf der Grundlage vorläufiger Daten vier wichtige mechanistische Bereiche (immunstoffwechselbedingte Veränderungen, mesenchymale Gewebereaktionen, residente Immunzellen und Schutzfunktion des Darms) untersuchen, die gemeinsam den molekularen Zustand der Remission bestimmen. Das Projekt zielt auf die Sammlung von Synovialbiopsien und die anschließende Gewebeanalyse bei Patienten mit aktiver Arthritis und Patienten in Remission ab. Die Gewebeanalysen umfassen mRNA-Sequenzierung, Massenzytometrie und die Messung von Immunmetaboliten und werden durch molekulare Bildgebungsverfahren wie CEST MRT und FAPI-PET ergänzt. Die Datenintegration erfolgt durch modernste Informatikunterstützung einschließlich Mustererkennung und maschinelles Lernen. Das Konsortium umfasst gut charakterisierte Patientenkohorten von RA-, PsA- und SpA-Patienten, einschließlich solcher in Remission und medikamentenfreier Remission, die in die geplanten Analysen einbezogen werden. Barrierefunktion des Darms (TP4) In diesem Projekt wird die Einfluss des Darms bei der Entstehung und Aufrechterhaltung entzündlicher Gelenkerkrankungen untersucht. Dabei sollen aus dem Darm stammende Immunzellen im Synovialgewebe charakterisiert werden. Die Erkenntnisse ermöglichen eine Bewertung therapeutischer Maßnahmen zur Modulation der Barrierefunktion des Darms, um das Risiko eines Rückfalls bei Arthritis Patienten zu verringern.

Residente Immunzellen

Förderkennzeichen: 01EC1903F
Gesamte Fördersumme: 176.494 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2021
Projektleitung: PD Dr. Xenophon Baraliakos
Adresse: Ruhr-Universität Bochum, Marien Hospital Herne, Medizinische Klinik I
Hölkeskampring 40
44625 Herne

Residente Immunzellen

MASCARA zielt auf eine detaillierte, molekulare Charakterisierung der Remission bei Arthritis ab. Das Projekt basiert auf der kombinierten klinischen und technischen Erfahrung von Rheumatologen, Radiologen, Medizinphysikern, Nuklearmedizinern, Gastroenterologen, grundlagenwissenschaftlichen Biologen und Informatikern und verbindet fünf akademische Fachzentren in Deutschland. Das Projekt adressiert 1) den Umstand der zunehmenden Zahl von Arthritis Patienten in Remission, 2) die Herausforderungen, eine effektive Unterdrückung der Entzündung von einer Heilung zu unterscheiden und 3) das begrenzten Wissen über die Gewebeveränderung in den Gelenken von Patienten mi Arthritis. MASCARA wird auf der Grundlage vorläufiger Daten vier wichtige mechanische Bereiche (immunstoffwechselbedingte Veränderungen, mesenchymale Gewebereaktionen, residente Immunzellen und Schutzfunktion des Darms) untersuchen, die gemeinsam den molekularen Zustand der Remission bestimmen. Das Projekt zielt auf die Sammlung von Synovialbiopsien und die anschließende Gewebeanalyse bei Patienten mit aktiver Arthritis und Patienten in Remission ab. Das Ziel dieses Teilprojekts ist es, Regulationsmechanismen zu bestimmen, welche die Remission und Auflösung der Erkrankung erhalten, wobei dies mittels einer detaillierten Analyse von Immunzellen im Gelenk bei Patienten mit Arthritis erfolgen wird.