Fördermaßnahme

NAKO Gesundheitsstudie

Veröffentlichung der Bekanntmachung: Bund-Länder-Vereinbarung über die gemeinsame Förderung der NAKO Gesundheitsstudie gemäß Artikel 91b des Grundgesetzes vom 29.06.2012 in der Fassung vom 10.11.2017
Förderzeitraum: 2013 - 2023
Gesamte Fördersumme: bis zu 256 Mio. Euro
Anzahl der Projekte: 1 Zuwendungsempfänger mit Weiterleitung an 23 Letztzuwendungsempfänger und 3 Zuweisungsempfänger

Die NAKO Gesundheitsstudie (NAKO) ist ein gemeinsames interdisziplinäres Vorhaben von Universitäten und Universitätsmedizinen, Einrichtungen der Helmholtz-Gemeinschaft und weiteren Forschungsinstituten in Deutschland. Ihr Ziel ist die Untersuchung der Entstehung der wichtigsten chronischen Krankheiten (Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems und der Lunge, Diabetes, Krebs, neurodegenerative/-psychiatrische und Infektionskrankheiten), ihrer subklinischen Vorstufen und funktionellen Veränderungen. Mit der Realisierung der NAKO wird eine herausragende Basis für die zukünftige epidemiologische Forschung in Deutschland geschaffen. Die Ergebnisse werden letztlich neue Erkenntnisse zur Prävention, Vorhersage und Früherkennung der wichtigsten Volkskrankheiten ermöglichen.

Teilprojekte

NAKO - Hauptphase (2. Förderphase)

Förderkennzeichen: 01ER1801A
Gesamte Fördersumme: 89.497.206 EUR
Förderzeitraum: 2018 - 2023
Projektleitung: Prof. Dr. Anette Peters
Adresse: NAKO e.V.
Am Taubenfeld 21/2
69123 Heidelberg

NAKO - Hauptphase (2. Förderphase)

Die NAKO Gesundheitsstudie (Kurz: NAKO) wird vom Verein NAKO e. V. durchgeführt, dessen Mitglieder Institutionen deutscher Forschungseinrichtungen sind, die zur Helmholtz-Gemeinschaft, den Universitäten oder der Leibniz-Gemeinschaft gehören. Ihr Ziel ist die Untersuchung der Entstehung der wichtigsten chronischen Krankheiten, ihrer subklinischen Vorstufen und funktionellen Veränderungen. In der NAKO werden deutschlandweit in insgesamt 18 Studienzentren 200.000 Personen im Alter von 20-69 Jahren umfassend medizinisch untersucht und nach ihren Lebensgewohnheiten befragt. Diese Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen etwa 4 - 5 Jahre später erneut untersucht und befragt werden. Darüber hinaus wird alle 2-3 Jahre eine Nachbefragung per Fragebögen durchgeführt. Mit der Realisierung der NAKO wird eine herausragende Basis für die zukünftige epidemiologische Forschung in Deutschland geschaffen. Die Ergebnisse der Studie werden neue Möglichkeiten zur Prävention, Vorhersage und Früherkennung der wichtigsten Volkskrankheiten liefern.

Zentrale externe Qualitätssicherung (2. Förderphase)

Förderkennzeichen: 01ER1801B
Gesamte Fördersumme: 1.036.839 EUR
Förderzeitraum: 2018 - 2023
Projektleitung: Prof. Dr. Bärbel-Maria Kurth
Adresse: Robert Koch-Institut (RKI), Abt. Epidemiologie und Gesundheitsmonitoring, Fachgebiet 27 Gesundheitsverhalten
General-Pape-Str. 62-66
12101 Berlin

Zentrale externe Qualitätssicherung (2. Förderphase)

Die NAKO Gesundheitsstudie (Kurz: NAKO) wird vom Verein NAKO e. V. durchgeführt, dessen Mitglieder Institutionen deutscher Forschungseinrichtungen sind, die zur Helmholtz-Gemeinschaft, den Universitäten oder der Leibniz-Gemeinschaft gehören. Ihr Ziel ist die Untersuchung der Entstehung der wichtigsten chronischen Krankheiten, ihrer subklinischen Vorstufen und funktionellen Veränderungen. Mit der Realisierung der NAKO wird eine herausragende Basis für die zukünftige epidemiologische Forschung in Deutschland geschaffen. Die Ergebnisse der Studie werden neue Möglichkeiten zur Prävention, Vorhersage und Früherkennung der wichtigsten Volkskrankheiten liefern. Das übergeordnete Ziel des Teilvorhabens "Externe Qualitätssicherung der NAKO Gesundheitsstudie" ist, gemeinsam mit dem internen Qualitätsmanagement eine hohe Studienqualität zu sichern. Kontinuierlich werden die Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität beobachtet, analysiert und bewertet, um mögliche Fehlerquellen aufzudecken und Optimierungspotential herauszuarbeiten. Mit selbstentwickelten Tools (z.B. indikatorbasiertes Bewertungssystem für Site Visits), der Nutzung von Checklisten, Evaluierungen und Statusabfragen sowie durch den (Mit-)Aufbau und die Weiterentwicklung von Datenbanken, nutzt die externe QS standardisierte Methoden zur objektiven Analyse und Bewertung der Studienqualität einerseits und der Wirksamkeit des internen Qualitätsmanagements andererseits.

Tandem-Studienzentrum Saarbrücken (2. Förderphase)

Förderkennzeichen: 01ER1801C
Gesamte Fördersumme: 770.558 EUR
Förderzeitraum: 2018 - 2023
Projektleitung: Dr. Bernd Holleczek
Adresse: Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie
Franz-Josef-Röder-Str. 23
66119 Saarbrücken

Tandem-Studienzentrum Saarbrücken (2. Förderphase)

Die NAKO Gesundheitsstudie (Kurz: NAKO) wird vom Verein NAKO e. V. durchgeführt, dessen Mitglieder Institutionen deutscher Forschungseinrichtungen sind, die zur Helmholtz-Gemeinschaft, den Universitäten oder der Leibniz-Gemeinschaft gehören. Ihr Ziel ist die Untersuchung der Entstehung der wichtigsten chronischen Krankheiten, ihrer subklinischen Vorstufen und funktionellen Veränderungen. Im Studienzentrum Saarbrücken werden in Stadtverband Saarbrücken und im Saar-Pfalz-Kreis 10.000 Personen im Alter von 20-69 Jahren umfassend medizinisch untersucht und nach ihren Lebensgewohnheiten befragt. Diese Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen etwa 4 - 5 Jahre später erneut untersucht und befragt werden. Darüber hinaus wird alle 2-3 Jahre eine Nachbefragung per Fragebögen durchgeführt. Mit der Realisierung der NAKO wird eine herausragende Basis für die zukünftige epidemiologische Forschung in Deutschland geschaffen. Die Ergebnisse der Studie werden neue Möglichkeiten zur Prävention, Vorhersage und Früherkennung der wichtigsten Volkskrankheiten liefern.

Zentrales Mortalitäts-Follow-up (2. Förderphase)

Förderkennzeichen: 01ER1801D
Gesamte Fördersumme: 1.204.557 EUR
Förderzeitraum: 2018 - 2023
Projektleitung: Prof. Dr. Dr. Ulrich Mueller
Adresse: Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BIB)
Friedrich-Ebert-Allee 4
65185 Wiesbaden

Zentrales Mortalitäts-Follow-up (2. Förderphase)

Die NAKO Gesundheitsstudie (Kurz: NAKO) wird vom NAKO e. V. durchgeführt, dessen Mitglieder Institutionen deutscher Forschungseinrichtungen sind, die zur Helmholtz-Gemeinschaft, den Universitäten oder der Leibniz-Gemeinschaft gehören. Ihr Ziel ist die Untersuchung der Entstehung der wichtigsten chronischen Krankheiten, ihrer subklinischen Vorstufen und funktionellen Veränderungen. In der NAKO werden deutschlandweit in insgesamt 18 Studienzentren 200.000 Personen im Alter von 20-69 Jahren umfassend medizinisch untersucht und nach ihren Lebensgewohnheiten befragt. Diese Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen etwa 4 - 5 Jahre später erneut untersucht und befragt werden. Darüber hinaus wird alle 2-3 Jahre eine Nachbefragung per Fragebögen durchgeführt. Mit der Realisierung der NAKO wird eine herausragende Basis für die zukünftige epidemiologische Forschung in Deutschland geschaffen. Die Ergebnisse der Studie werden neue Möglichkeiten zur Prävention, Vorhersage und Früherkennung der wichtigsten Volkskrankheiten liefern. Das Teilvorhaben Mortalitäts-Follow-Up der NAKO Gesundheitsstudie ist verantwortlich für die exakte Dokumentation der Todesfälle der Studienteilnehmenden. Die Feststellung eines Todesfalls, die genaue Ermittlung der Todesursachen durch Abgleich der Diagnosen der amtlichen Todesbescheinigungen mit Behandlungsdaten und mit den Daten der Studie selbst ist von entscheidender Bedeutung für die Identifizierung der untersuchten Risikofaktoren.

Abgeschlossen

NAKO - Hauptphase (1. Förderphase)

Förderkennzeichen: 01ER1301A
Gesamte Fördersumme: 75.021.792 EUR
Förderzeitraum: 2013 - 2018
Projektleitung: Prof. Dr. Karl-Heinz Jöckel
Adresse: NAKO Gesundheitsstudie e.V.
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg

NAKO - Hauptphase (1. Förderphase)

Die NAKO wird 200.000 Männer und Frauen im Alter von 20-69 Jahren in ganz Deutschland aus einer Zufallsstichprobe der jeweiligen Bevölkerung rekrutieren. Zusätzlich zu Interview und Fragebögen werden eine Reihe von medizinischen Untersuchungen durchgeführt und verschiedene Bioproben gesammelt. Bei 20% der Personen wird ein intensiviertes Programm durchgeführt. Ferner werden 30.000 Probanden eine Untersuchung mittels Magnetresonanztomographie (MRT) erhalten. Nach vier Jahren werden alle Teilnehmer nochmals zur Untersuchung eingeladen. Postalische Nachbefragungen zur Gesundheitssituation werden alle 2-3 Jahre erfolgen (aktive Nachbeobachtung). Zusätzlich werden Abgleiche mit epidemiologischen Registern sowie mit Quellen für Sekundärdaten durchgeführt.

Abgeschlossen

Zentrale externe Qualitätssicherung (1. Förderphase)

Förderkennzeichen: 01ER1301B
Gesamte Fördersumme: 799.735 EUR
Förderzeitraum: 2013 - 2018
Projektleitung: Dr. Thomas Ziese
Adresse: Robert Koch-Institut (RKI), Abt. Epidemiologie und Gesundheitsberichterstattung
General-Pape-Str. 62-66
12101 Berlin

Zentrale externe Qualitätssicherung (1. Förderphase)

Das Robert-Koch Institut übernimmt die zentrale externe Qualitätssicherung für die NatKo und damit die Sicherung einer hohen Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität der Studie. Die externe Qualitätssicherung umfasst im Wesentlichen Dokumentenprüfungen (vor allem der internen Qualitätssicherung), Site Visits in den Studienzentren, Datenzentren und der zentralen Biobank, Datenprüfungen, Berechnung von Qualitätsindikatoren, leitfadengestützte Interviews mit den an der Studie Beteiligten sowie Berichterstattung. Folgende Ergebnisse werden u. a. erwartet: 1) Ein innovatives Konzept für ein Qualitätsmanagement epidemiologischer Studien; 2) eine verbesserte Analyse der Strukturen und Prozesse innerhalb der Studie; 3) eine Verbesserung von Dokumentation, Kommunikation und Transparenz; 4) die (Weiter-) Entwicklung einer Fehlerkultur; 5) eine Leistungs- bzw. Effizienzsteigerung; 6) eine höhere Zufriedenheit der Beteiligten; 7) mehr Vertrauen der Teilnehmenden durch explizite Zusicherung von Qualität; 8) langfristig höherer Ertrag als Kosten.

Abgeschlossen

Tandem-Studienzentrum Saarbrücken (1. Förderphase)

Förderkennzeichen: 01ER1301C
Gesamte Fördersumme: 1.070.003 EUR
Förderzeitraum: 2013 - 2018
Projektleitung: Christa Stegmaier
Adresse: Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie
Franz-Josef-Röder-Str. 23
66119 Saarbrücken

Tandem-Studienzentrum Saarbrücken (1. Förderphase)

Im Studienzentrum Saarbrücken, das vom saarländischen Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MSGFF) gemeinsam mit dem DKFZ Heidelberg betrieben wird, werden für die NatKo 10.000 Männer und Frauen im Alter von 20-69 Jahren aus einer Zufallsstichprobe der Bevölkerung der Region Saarbrücken rekrutiert und untersucht. Das MSGFF ist für das Arbeitspaket Biomaterialien (Sammlung, Verarbeitung und Lagerung von Biomaterialien, Gewinnung und Verarbeitung in den Studienzentren, lokale Zwischenlagerung im Studienzentrum) verantwortlich. Hierfür werden die Biomaterialien nach standardisierten Arbeitsanweisungen gesammelt und weiterverarbeitet, zwischengelagert, für den standardisierten Transport vorbereitet und zur zentralen Biobank (‚Biorepository‘) gebracht. Die Bioproben umfassen Blutproben, Urin, Speichel, Nasenabstriche und Stuhlproben.

Abgeschlossen

Zentrales Mortalitäts-Follow-up (1. Förderphase)

Förderkennzeichen: 01ER1511D
Gesamte Fördersumme: 719.838 EUR
Förderzeitraum: 2015 - 2018
Projektleitung: Prof. Dr. Ulrich Otto Mueller
Adresse: Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BIB)
Friedrich-Ebert-Allee 4
65185 Wiesbaden

Zentrales Mortalitäts-Follow-up (1. Förderphase)

Die Ergebnisse der NAKO Gesundheitsstudie werden neue Möglichkeiten zur Prävention, Vorhersage und Früherkennung der wichtigsten Volkskrankheiten ermöglichen. Die Feststellung eines Todesfalls, die genaue Ermittlung der Todesursachen durch Abgleich der Diagnosen der amtllichen Todesbescheinigungen mit Behandlungsdaten und mit den Daten der Studie selbst ist von entscheidender Bedeutung für die definitive Identifizierung der untersuchten Risikofaktoren. Der Mortalitäts-Follow-Up übernimmt für alle Studienzentren den regelmäßigen Vitalstatus-Follow-Up aller StudienteilnehmerInnen und Nicht-TeilnehmerInnen (Primary non-responders) der NAKO und die Ermittlung der Todesursachen bei verstorbenen StudienteilnehmerInnen und Nicht-TeilnehmerInnen (Primary non-responders) nach spezifischem Konzept.