Teilprojekt eines Verbundes

Neue therapeutische Strategien für die Behandlung des Schädel-Hirn-Traumas durch Beeinflussung des Lektin-Aktivierungsweges des Komplementsystems

Förderkennzeichen: 01EW1703
Fördersumme: 288.846 EUR
Förderzeitraum: 2017 - 2020
Projektleitung: Prof. Dr. Eberhard Weihe
Adresse: Philipps-Universität Marburg, FB 20 Medizin und Universitätsklinikum, Institut für Anatomie und Zellbiologie
Robert-Koch-Str. 8
35037 Marburg

Das Vorhabenziel ist, einen entscheidenden Fortschritt in der Behandlung des Schädel-Hirn-Traumas (SHT) zu leisten, das eine Hauptursache von Tod und permanenter Behinderung darstellt. Damit hat das Vorhaben direkten Bezug zum Förderprogramm ERA-NET NEURON, das die grundlagenorientierte, klinische und translationale Forschung zum besseren Verständnis und besserer Therapie von Hirnkrankheiten unterstützt. Die wissenschaftliche Zielsetzung besteht darin, spezifische pathogenetische Einflüsse des Lektinaktivierungsweges des Komplementsystems beim SHT im Mausmodell und bei Patienten zu definieren und neue Ansätze für therapeutische Inhibition der Faktoren des Lektinweges zu finden, die für die Pathologie des SHT verantwortlich sind. Der spezifische Beitrag dieses Vorhabens besteht darin, erstmals eine Verbindung zwischen Lektinweg-vermittelten Folgereaktionen in Antwort auf ein SHT und plastischen Veränderungen der Neurotransmitternetzwerke in Relation zur Neuroinflammation im Gehirn zu etablieren.