Proteom-weite Veränderungen nach Schädel-Hirntrauma mit Fokus auf Extrazellulärmatrix Veränderungen bei der Ausbildung neuer Verknüpfungen

Förderkennzeichen: 01EW1705B
Fördersumme: 150.000 EUR
Förderzeitraum: 2017 - 2020
Projektleitung: Prof. Dr. Magdalena Götz
Adresse: Helmholtz Zentrum München, Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Institut für Stammzellforschung (ISF)
Ingolstädter Landstr. 1
85764 Neuherberg

Um die Heilungschancen nach Schädel-Hirntrauma (SHT) zu verbessern, wird das Proteom nach Trauma im Mausmodell mit einer neuen Methode (Schiller et al., 2015) untersucht. Mit dieser Methode werden 4 Fraktionen des Proteoms nach Löslichkeit aufgetrennt. In der unlöslichsten Fraktion sind die Proteine, die an die Extrazellulärmatrix gebunden sind. Da viele Wachstumsfaktoren, die gerade für die Neubildung von Verknüpfungen zwischen Nervenzellen ganz entscheidend sind, nur aktiv sind, wenn sie an die Extrazellulärmatrix gebunden sind, ist es unbedingt notwendig zu bestimmen, welche Faktoren tatsächlich in dieser Fraktion sind, und wie sich deren Verteilung im Zeitverlauf nach der Verletzung ändert.