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SARSiRNA - Identifizieren von Wirtsfaktoren als Wirkstofftargets und Wirkstoffen mittels RNAi Knockdown Screens

Die durch das neuartige SARS-CoV-2 ausgelöste Pandemie stellt das deutsche Gesundheitssystem vor bislang ungekannte Herausforderungen. Es gibt zurzeit keine wirksamen Therapien zur Behandlung der durch SARS-CoV-2 verursachten Lungenkrankheit COVID-19.

In dem geplanten Projekt sollen Eigenschaften und Stoffwechselprozesse von menschlichen Wirtszellen identifiziert werden, die es dem Virus ermöglichen, von der Zelle aufgenommen zu werden, sich zu vermehren und die Zelle wieder zu verlassen. Werden diese Eigenschaften oder Prozesse mit Wirkstoffen oder Wirkstoffkombinationen effektiv und ohne schädigende Nebeneffekte unterdrückt oder verändert, kann das Virus seinen Lebenszyklus nicht mehr durchlaufen. Dadurch wird eine Vervielfältigung des Virus verhindert. Der Schaden an den menschlichen Wirtszellen wird damit abgewendet.

Der Förderaufruf beruht auf dem Rapid Response Modul der Förderbekanntmachung „Richtlinie zur Förderung eines Nationalen Forschungsnetzes zoonotische Infektionskrankheiten“ vom 29. Januar 2016 und orientiert sich an der Prioritätensetzung der WHO zu COVID-19. Gefördert werden insbesondere die Entwicklung therapeutischer und diagnostischer Ansätze sowie Forschungsarbeiten, die zum Verständnis des Virus und dessen Ausbreitung beitragen.

Teilprojekte

Bioinformatik und Statistik

Förderkennzeichen: 01KI20150A
Gesamte Fördersumme: 135.630 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2021
Projektleitung: Prof. Dr. Rainer König
Adresse: Universitätsklinikum Jena, Center for Sepsis Control and Care
Am Klinikum 1
07747 Jena

Bioinformatik und Statistik

SARS-CoV-2 kann schwere klinische Verläufe von Lungenentzündungen verursachen, die auch tödlich enden können, ist sehr ansteckend, breitet sich schnell aus und verursacht momentan eine weltweite Pandemie. Bis jetzt gibt es keine etablierte Therapie für Covid-19. In diesem Projekt soll das potenziell erhöhte Überleben infizierter Wirtszellen in einem Screnningansatz beobachtet werden, in dem jedes Gen einzeln ausgeknockt wird, zu dessen Protein es Wirkstoffe geben kann. Dadurch sollen Wirtsfaktoren identifiziert werden, die es dem Virus ermöglichen, von der Zelle aufgenommen zu werden, sich zu replizieren und die Zelle wieder zu verlassen. Weiterhin sollen Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen identifiziert werden, die die Wirtszelle schützen, wenn sie die Wirtsfaktoren inhibieren.

siRNA Screening

Förderkennzeichen: 01KI20150B
Gesamte Fördersumme: 216.030 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2021
Projektleitung: Prof. Dr. Sandra Ciesek
Adresse: Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Institut für Medizinische Virologie
Paul-Ehrlich-Str. 40
60596 Frankfurt am Main

siRNA Screening

SARS-CoV-2 kann schwere klinische Verläufe von Lungenentzündungen verursachen, die auch tödlich enden können, ist sehr ansteckend, breitet sich schnell aus und verursacht momentan eine weltweite Pandemie. Bis jetzt gibt es keine etablierte Therapie für Covid-19. In diesem Projekt soll das potenziell erhöhte Überleben infizierter Wirtszellen in einem Screnningansatz beobachtet werden, in dem jedes Gen einzeln ausgeknockt wird, zu dessen Protein es Wirkstoffe geben kann. Dadurch sollen Wirtsfaktoren identifiziert werden, die es dem Virus ermöglichen, von der Zelle aufgenommen zu werden, sich zu replizieren und die Zelle wieder zu verlassen. Weiterhin sollen Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen identifiziert werden, die die Wirtszelle schützen, wenn sie die Wirtsfaktoren inhibieren. Dieses Teilprojekt stellt den experimentellen Teil des Gesamtprojekts.

Produktion, Bildgebung und Einzelzellanalyse

Förderkennzeichen: 01KI20150C
Gesamte Fördersumme: 240.072 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2021
Projektleitung: Dr. Holger Erfle
Adresse: Universität Heidelberg, BioQuant Zentrum
Im Neuenheimer Feld 267
69120 Heidelberg

Produktion, Bildgebung und Einzelzellanalyse

SARS-CoV-2 kann schwere klinische Verläufe von Lungenentzündungen verursachen, die auch tödlich enden können, ist sehr ansteckend, breitet sich schnell aus und verursacht momentan eine weltweite Pandemie. Bis jetzt gibt es keine etablierte Therapie für Covid-19. In diesem Projekt soll das potenziell erhöhte Überleben infizierter Wirtszellen in einem Screnningansatz beobachtet werden, in dem jedes Gen einzeln ausgeknockt wird, zu dessen Protein es Wirkstoffe geben kann. Dadurch sollen Wirtsfaktoren identifiziert werden, die es dem Virus ermöglichen, von der Zelle aufgenommen zu werden, sich zu replizieren und die Zelle wieder zu verlassen. Weiterhin sollen Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen identifiziert werden, die die Wirtszelle schützen, wenn sie die Wirtsfaktoren inhibieren. Dieses Teilprojekt stellt die Screeningtechnologie und Bildanalysepipelines im Gesamtprojekt zur Verfügung.