Teilprojekt eines Verbundes

GBA und A-SYN Pathologien in Mausmodellen und neuroprotektive Behandlung mit Ambroxol

Förderkennzeichen: 01ED2005B
Fördersumme: 299.888 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2023
Projektleitung: Prof. Dr. Donato Di Monte
Adresse: Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE) in der Helmholtz-Gemeinschaft
Venusberg-Campus 1, Gebäude 99
53127 Bonn

Das Gesamtziel des Projekts ist die Identifizierung klinischer Merkmale und pathogenetischer Mechanismen, die der Entwicklung von Parkinsonismus bei Patienten mit Glukocerebrosidase 1 (GBA1)-Mutationen zugrunde liegen. Die bisherigen Ergebnisse weisen auf einen Zusammenhang zwischen der Aktivität des Enzyms Glukocerebrosidase (GCase) und dem Gehalt an Alpha-Synuclein (A-SYN) hin, einem Schlüsselprotein, das an der Pathogenese von Morbus Parkinson (MP) beteiligt ist: Eine niedrige GCase-Aktivität erhöht die intraneuronale A-SYN-Konzentration. Die im Labor geplanten Experimente werden die Zusammenhänge zwischen GBA1-Mutationen, A-SYN-Spiegeln und der Entwicklung einer MP-ähnlichen Pathologie in Tiermodellen untersuchen. Bei MP akkumuliert A-SYN in Form von intraneuronalen Aggregaten, die sich dann nach und nach im Gehirn ausbreiten. Es wurde daher die Hypothese aufgestellt, dass GBA1-Mutationen die A-SYN-Spiegel erhöhen könnten und dadurch die Aggregation und progressive Ausbreitung von A-SYN im Gehirn fördern könnten.