Verbund

GBA-PaCTS - GBA und A-SYN-Pathologien

Der Morbus Parkinson ist gekennzeichnet durch das Absterben der dopaminproduzierenden Nervenzellen in der Substantia nigra; einer Struktur im Mittelhirn. Es gibt jährlich etwa 60.000 neue Erkrankungen in der EU. Jüngste wissenschaftliche Fortschritte bei der Erforschung der Parkinson-Erkrankung zeigen, dass Mutationen der Glukozerebrosidase 1 (GBA1) zahlenmäßig der wichtigste Risikofaktor für die Parkinson-Erkrankung sind. Sie kommen bei 10-15 % der Parkinson-Erkrankungen vor und erhöhen das Erkrankungs-Risiko um das 20-30-fache.

Ziel des Verbundes ist die Identifizierung von klinischen Merkmalen und Krankheitsmechanismen, die der Entwicklung von Parkinson bei Betroffenen mit GBA1-Mutationen zugrunde liegen. Das Vorhaben der Universität Tübingen (01ED2005A) wird den Einfluss von GBA1-Mutationen auf die Anreicherung von alpha-Synuclein in Hirnorganoiden untersuchen. Die Ablagerung von alpha-Synuclein gilt als eine Ursache für die Parkinson-Erkrankung. Das Vorhaben des DZNE (01ED2005B) wird die Zusammenhänge zwischen GBA1-Mutationen, alpha-Synuclein-Spiegeln und der Entwicklung einer M. Parkinson-ähnlichen Pathologie in Mausmodellen analysieren.

Der Verbund GBA-PaCTS ist Teil des transnationalen EU-Programms zur Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen (EU Joint Programme – Neurodegenerative Disease Research, JPND).

Teilprojekte

GBA und A-SYN-Pathologien bei Hirnorganoiden

Förderkennzeichen: 01ED2005A
Gesamte Fördersumme: 299.531 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2023
Projektleitung: Prof. Dr. Michela Deleidi
Adresse: Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät, Hertie Institut für klinische Hirnforschung, Neurodegeneration
Hoppe-Seyler-Str. 3
72076 Tübingen

GBA und A-SYN-Pathologien bei Hirnorganoiden

Das Gesamtziel des Projekts ist die Identifizierung klinischer Merkmale und pathogenetischer Mechanismen, die der Entwicklung von Parkinsonismus bei Patienten mit Glukocerebrosidase 1 (GBA1)- Mutationen zugrunde liegen. Die bisherigen Ergebnisse weisen auf einen Zusammenhang zwischen der Aktivität des Enzyms Glukocerebrosidase (GCase) und dem Gehalt an Alpha-Synuclein (A-SYN) hin, einem Schlüsselprotein, das an der Pathogenese von Morbus Parkinson (MP) beteiligt ist: Eine niedrige GCase- Aktivität erhöht die intraneuronale A-SYN-Konzentration. Die im Labor geplanten Experimente werden die Zusammenhänge zwischen GBA1-Mutationen, A-SYN-Spiegeln und der Entwicklung einer MP-ähnlichen Pathologie in Mittelhirnorganoiden untersuchen. Bei MP akkumuliert A-SYN in Form von intraneuronalen Aggregaten, die sich dann nach und nach im Gehirn ausbreiten. Es wurde daher die Hypothese aufgestellt, dass GBA1-Mutationen die A-SYN-Spiegel erhöhen könnten und dadurch die Aggregation und progressive Ausbreitung von A-SYN im Gehirn fördern könnten.

GBA und A-SYN Pathologien in Mausmodellen und neuroprotektive Behandlung mit Ambroxol

Förderkennzeichen: 01ED2005B
Gesamte Fördersumme: 299.888 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2023
Projektleitung: Prof. Dr. Donato Di Monte
Adresse: Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE) in der Helmholtz-Gemeinschaft
Venusberg-Campus 1, Gebäude 99
53127 Bonn

GBA und A-SYN Pathologien in Mausmodellen und neuroprotektive Behandlung mit Ambroxol

Das Gesamtziel des Projekts ist die Identifizierung klinischer Merkmale und pathogenetischer Mechanismen, die der Entwicklung von Parkinsonismus bei Patienten mit Glukocerebrosidase 1 (GBA1)-Mutationen zugrunde liegen. Die bisherigen Ergebnisse weisen auf einen Zusammenhang zwischen der Aktivität des Enzyms Glukocerebrosidase (GCase) und dem Gehalt an Alpha-Synuclein (A-SYN) hin, einem Schlüsselprotein, das an der Pathogenese von Morbus Parkinson (MP) beteiligt ist: Eine niedrige GCase-Aktivität erhöht die intraneuronale A-SYN-Konzentration. Die im Labor geplanten Experimente werden die Zusammenhänge zwischen GBA1-Mutationen, A-SYN-Spiegeln und der Entwicklung einer MP-ähnlichen Pathologie in Tiermodellen untersuchen. Bei MP akkumuliert A-SYN in Form von intraneuronalen Aggregaten, die sich dann nach und nach im Gehirn ausbreiten. Es wurde daher die Hypothese aufgestellt, dass GBA1-Mutationen die A-SYN-Spiegel erhöhen könnten und dadurch die Aggregation und progressive Ausbreitung von A-SYN im Gehirn fördern könnten.