Teilprojekt eines Verbundes

Online-Intervention bei Nicht-Suizidalem Selbstverletzendem Verhalten in der Adoleszenz - Eine Randomisiert-Kontrollierte Studie (TP2)

Förderkennzeichen: 01GL1747B
Fördersumme: 894.527 EUR
Förderzeitraum: 2017 - 2021
Projektleitung: Prof. Dr. Michael Kaess
Adresse: Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum Heidelberg, KIinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie
Blumenstr. 8
69115 Heidelberg

Beim Teilprojekt 2 am Standort Heidelberg handelt sich um eine randomisiert kontrollierte Untersuchung der Wirksamkeit einer Online-Intervention bei jungen Menschen mit nicht-suizidalem selbstverletzendem Verhalten. Es werden 2000 Jugendliche und junge Erwachsene, die zuvor im Rahmen des Zentralprojektes ebenfalls über das Internet rekrutiert wurden, für eine Teilnahme angefragt. Etwa 700 erwartete TeilnehmerInnen werden dann entweder der Interventionsbedingung oder der Kontrollbedingung zugelost. In der Interventionsbedingung wird eine Online-Version eines kürzlich evaluierten, verhaltenstherapeutischen Manuals zur Kurzzeitintervention (10-12 Therapiestunden) eingesetzt. Die Kontrollbedingung erhält vollautomatisierte Psychoedukation zum Thema via Internet. Erwartet wird eine stärkere Reduktion des selbstverletzenden Verhaltens bei den TeilnehmerInnen der Interventionsbedingung. Zusätzlich beteiligt sich der Standort Heidelberg am Zentralprojekt sowie anderen Teilprojekten durch Rekrutierung einer Teilstichprobe an jungen Menschen mit selbstverletzendem Verhalten sowie gesunden KontrollprobandInnen für eingehende Längsschnittuntersuchungen.