Verbund

IMAC-MIND - Verbesserung der psychischen Gesundheit und Verringerung der Suchtgefahr im Kindes- und Jugendalter

Suchtstörungen bei Erwachsenen beginnen oft bereits im Jugendalter. Der unkontrollierte Konsum von Alkohol und Drogen im Jugendalter stellt ein erhebliches Entwicklungsrisiko dar. Substanzmissbrauch im Jugendalter ist die häufigste Ursache für schwerwiegende körperliche und seelische Erkrankungen sowie ein gestörtes Sozialverhalten. Die Wirksamkeit von Präventionsprogrammen oder Behandlungsverfahren ist gering. Darum ist es notwendig, möglichst früh im Leben eines Kindes der Entstehung von Abhängigkeitserkrankungen vorzubeugen.

Ziel des Verbundes IMAC-MIND ist es, Risikofaktoren für die Entstehung von Suchterkrankungen zu identifizieren und diagnostische Verfahren zu verbessern. Zusätzlich sollen speziell für Kinder und Jugendliche geeignete Präventionsprogramme entwickelt werden. Im Verbund wird die Wirksamkeit der Prävention in verschiedenen Entwicklungsstadien eines Kindes und in Risikogruppen untersucht. Bereits vor der Geburt sollen günstige Entwicklungsbedingungen für das Kind geschaffen werden. Daher wird für schwangere Frauen eine Smartphone-App mit einem psychotherapeutischen Programm entwickelt und erprobt, die Stress, Alkohol und Rauchen während der Schwangerschaft verhindern soll.

Wie im Falle von Suchterkrankungen gibt es zu vielen Krankheitsbereichen im Kindes- und Jugendalter noch keine ausreichend wissenschaftlich abgesicherten, entwicklungsstufenge­rechten Präventions- und Therapieansätze. Auch liegen oft keine geeigneten Instrumente zur Diagnostik psychischer Störungen vor. Damit leistet der Verbund einen wichtigen Beitrag zu den Zielen der Fördermaßnahme „Forschungsverbünde zur Kinder- und Jugendgesundheit“ im Rahmen der Förderinitiative „Gesund – ein Leben lang“. Aus den gewonnenen Erkenntnissen können sich konkrete Diagnose- und Behandlungsempfehlungen oder auch Empfehlungen zur Durchführung weiterer Forschungsprojekte ergeben.

Teilprojekte

TP0 Koordination, TP9 Methodenentwicklung und Statistik

Förderkennzeichen: 01GL1745A
Gesamte Fördersumme: 406.421 EUR
Förderzeitraum: 2017 - 2021
Projektleitung: Prof. Dr. Rainer Thomasius
Adresse: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Zentrum für Psychosoziale Medizin, Deutsches Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters
Martinistr. 52
20251 Hamburg

TP0 Koordination, TP9 Methodenentwicklung und Statistik

Suchtstörungen tragen maßgeblich zur Krankheitslast in entwickelten Gesellschaften bei und stellen ein erhebliches Entwicklungsrisiko für Kinder und Jugendliche dar. Trotz wissenschaftlicher Fortschritte im Verständnis über die Entstehung von Suchtstörungen sind die Effekte von Prävention und Behandlung vergleichsweise gering. Notwendig sind wirkungsvolle, an neuen Erkenntnissen orientierte und an den jeweiligen (frühen) Entwicklungsstufen ansetzende Interventionen. Neuere Forschung zeigt, dass neurobehavioral vermittelte personale Merkmale wie Impulsivität sowie die Fähigkeit zur (Selbst-)Regulation von Stress und belohnungsassoziierten Reizen eine zentrale Rolle für die Entwicklung und Aufrechterhaltung von Suchtstörungen, aber auch für die Ansprechbarkeit durch Interventionen spielen. Jedoch fehlen Interventionen, die auf eine Modifikation dieser veränderbaren Prozesse abzielen. Entwicklungsangemessene achtsamkeitsbasierte Interventionen weisen eine überzeugende konzeptuelle Kompatibilität mit neurobehavioralen Modellen von Suchtstörungen und ihren komorbiden psychischen Störungen auf und eine zunehmende Evidenz lässt vermuten, dass Prävention und Behandlung durch diesen Ansatz verbessert werden können. Zentrale Ziele des Forschungsverbundes sind daher: 1) ein erweitertes Verständnis der Entwicklungsbedingungen von Suchtstörungen zu gewinnen, auf Basis einer synthetisierten Analyse multipler längsschnittlicher Datensätze, die verschiedene Entwicklungsperioden von der pränatalen Phase bis zur späten Adoleszenz umfassen; 2) diese Erkenntnisse in neue und weiterentwickelte achtsamkeitsbasierte Interventionen für verschiedene Populationen mit Suchtstörungen zu überführen; 3) erstmals in Deutschland die Prävalenz von Substanzgebrauchsstörungen im Kindes- und Jugendalter zu schätzen. In diesem Vorhaben erfolgt neben der Verbundkoordination die Entwicklung von Präventionsinstrumenten.

TP1 Neurobehaviorale Risiko- und Resilienzprofile, TP2 Entwicklung von Screening und Präventionsinstrumenten

Förderkennzeichen: 01GL1745B
Gesamte Fördersumme: 640.443 EUR
Förderzeitraum: 2017 - 2021
Projektleitung: Prof. Dr. Tobias Banaschewski
Adresse: Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters
J 5
68159 Mannheim

TP1 Neurobehaviorale Risiko- und Resilienzprofile, TP2 Entwicklung von Screening und Präventionsinstrumenten

Im Verbund IMAC-MIND werden verschiedene achtsamkeits-basierte Ansätze zur Verhinderung von Alkohol- und Tabaksucht an unterschiedlichen Gruppen von Jugendlichen bzw. an schwangeren Frauen entwickelt und evaluiert. Die bisherige Forschung hat eine Reihe von Faktoren identifiziert, die vermutlich zu individuellen Unterschieden in der Vulnerabilität für Substanzmissbrauch und -abhängigkeit beitragen. Basierend auf einem Mechanismen orientierten Ansatz für psychische Störungen, wird wir in diesem Vorhaben in den Teilprojekten (TP1 und TP2) darauf abgezielt, a) diese Vulnerabilitäts- und Resilienzfaktoren für Suchterkrankungen weiter anhand biopsychosozialer Komponenten zu klassifizieren, und b) Evidenz basierte Screening- und Präventionsinstrumente zu entwickeln.

TP3 Reduktion von Stress, Alkohol- und Tabakkonsum schwangerer Frauen zur Verbesserung der psychischen Gesundheit bei den Kindern

Förderkennzeichen: 01GL1745C
Gesamte Fördersumme: 491.904 EUR
Förderzeitraum: 2018 - 2022
Projektleitung: Prof. Dr. Johannes Kornhuber
Adresse: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Universitätsklinikum, Psychiatrische und Psychotherapeutische Klinik
Schwabachanlage 6
91054 Erlangen

TP3 Reduktion von Stress, Alkohol- und Tabakkonsum schwangerer Frauen zur Verbesserung der psychischen Gesundheit bei den Kindern

Im Verbund IMAC-MIND werden verschiedene achtsamkeits-basierte Ansätze zur Verhinderung von Alkohol- und Tabaksucht bei Jugendlichen entwickelt und evaluiert. Im Rahmen dieses Vorhabens soll untersucht werden, ob achtsambeitsbasierte Interventionen mit schwangeren Frauen für das Kind im Mutterleib mit einer Senkung von Stress einhergeht. Bereits vor der Geburt beeinflusst Testosteron die Hirnentwicklung und das Risiko für psychische Erkrankungen im späteren Leben. Erste Studien deuten an, dass der Stress sowie der Alkohol- und Tabakkonsum von schwangeren Frauen mit der Menge von Testosteron zusammenhängt, der das Kind im Mutterleib ausgesetzt ist. In dieser kontrollierten Studie soll ein 15-wöchiges, kombiniertes online-App-basiertes und direktes achtsamkeitsorientiertes verhaltenstherapeutisches Programm zur Verminderung von Stress sowie Alkohol- und Tabakkonsum bei schwangeren Frauen etabliert werden und dessen Wirksamkeit zur Reduktion von vorgeburtlicher Testosteronlast beim ungeborenen Kind im Mutterleib untersucht werden. Die vorgeburtliche Testosteronmenge soll mit Biomarkern (u.a. relatives Zeige-/Ringfingerlängenverhältnis) gemessen werden. Außerdem soll untersucht werden, ob das achtsamkeitsorientierte verhaltenstherapeutische Programm auch zur Verbesserung der Selbstregulation bei den Säuglingen führt und einen Einfluss auf den Entwicklungsstand und die psychische Gesundheit im ersten Lebensjahr hat.

TP 4 Trampolin-Mind

Förderkennzeichen: 01GL1745D
Gesamte Fördersumme: 446.498 EUR
Förderzeitraum: 2017 - 2021
Projektleitung: Prof. Dr. Michael Klein
Adresse: Katholische Fachhochschule Gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Deutsches Institut für Sucht- und Präventionsforschung
Wörthstr. 10
50668 Köln

TP 4 Trampolin-Mind

Ein hoher Anteil der Kinder von alkohol- oder drogensüchtigen Eltern entwickelt selbst später eine substanzbezogene oder andere psychische Störungen. Kinder aus suchtbelasteten Familien, die sich bereits wegen anderer psychischer Störungen in psychiatrischer Behandlung befinden, stellen eine Hochrisikogruppe dar, für die ein besonderer Bedarf für suchtpräventive Maßnahmen besteht. Wissenschaftliche Befunde sprechen für die Wirksamkeit achtsamkeitsbasierter Interventionen (z.B. achtsamkeitsbasierte Stressreduktion) auf Maße der Selbstregulation und Stressreaktivität, auch auf neurobehavioraler Ebene. Im Verbund IMAC-MIND werden verschiedene achtsamkeits-basierte Ansätze zur Verhinderung von Alkohol- und Tabaksucht an unterschiedlichen Gruppen von Jugendlichen bzw. an schwangeren Frauen entwickelt und evaluiert. In diesem Vorhaben wird in einer randomisierten klinischen Studie die Wirksamkeit des um achtsamkeitsbasierte Elemente erweiterten und evidenzbasierten "Trampolin"-Gruppenprogramms für Kinder aus suchtbelasteten Familien getestet. Die Stichprobe umfasst 366 Kinder zwischen acht und zwölf Jahren, die sich in psychiatrischer, jedoch nicht suchtbezogener Behandlung befinden und von deren Eltern mindestens ein Elternteil eine substanzbezogene Störung aufweist. Es wird erwartet, dass Trampolin-Mind im Vergleich zum originalen Trampolin eine stärkere Verbesserung hinsichtlich des Einsatzes von Stressbewältigungsstrategien, internalisierenden und externalisierenden Verhaltensauffälligkeiten, und der psychischen Belastung durch die elterliche Suchterkrankung erzielt. Evaluiert werden neben Wirksamkeit von Trampolin-Mind die Durchführbarkeit und Akzeptanz der Intervention. Die Ergebnisse der Studie leisten einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung der evidenzbasierten, selektiven Suchtprävention in Risikopopulationen.

TP5 Achtsamkeitsbasierte Prävention von Alkohol- und Tabakkonsum bei männlichen Jugendlichen mit einer Lernbehinderung

Förderkennzeichen: 01GL1745E
Gesamte Fördersumme: 306.541 EUR
Förderzeitraum: 2017 - 2021
Projektleitung: PD Dr. Olaf Reis
Adresse: Universitätsmedizin Rostock, Klinik für Psychiatrie, Neurologie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter
Gehlsheimer Str. 20
18147 Rostock

TP5 Achtsamkeitsbasierte Prävention von Alkohol- und Tabakkonsum bei männlichen Jugendlichen mit einer Lernbehinderung

Im Verbund IMAC-MIND werden verschiedene achtsamkeits-basierte Ansätze zur Verhinderung von Alkohol- und Tabaksucht an unterschiedlichen Gruppen von Jugendlichen bzw. an schwangeren Frauen entwickelt und evaluiert. Männliche Jugendliche mit einer Lernbehinderung (LB) tragen ein erhöhtes Risiko, Alkohol missbräuchlich zu konsumieren, sobald sie mit dem Konsum begonnen haben. Sowohl riskante Trinkmuster als auch Konflikte mit dem Gesetz treten in dieser Gruppe gehäuft auf, weshalb es einer Intervention bedarf, um riskante Entwicklungsverläufe zu verhindern. Der Einbezug achtsamkeitsbasierter Übungen ist hierbei ein vielversprechender Ansatz, der bisher in der Suchtprävention für Jugendliche mit Lernbehinderung noch keine Anwendung fand. In diesem Vorhaben soll daher die Machbarkeit und Eignung achtsamkeitsbasierter Präventionsmaßnahmen in der Hochrisikogruppe männlicher Jugendlicher mit einer LB geprüft werden (Phase 1). In dieser Phase soll ebenso die Messbarkeit neurobehavioraler bzw. selbstregulatorischer Variablen geprüft werden, die auf neurokognitiver und Verhaltensebene erfasst und im Forschungsverbund harmonisiert werden sollen. Bei gegebener Machbarkeit soll in einer zweiten Phase in einer randomisiert-kontrollierten Studie untersucht werden, inwieweit die Interventionen Reduktionen des Alkohol- und Tabakkonsums oder -missbrauchs nach sich ziehen. Hierbei soll eine Gruppe mit achtsamkeitsbasierter Intervention mit einer Gruppe verglichen werden, die eine Schein-Intervention erhält. Die Rolle der neurobehavioralen Faktoren für den Erfolg der Intervention soll in einem Modell geprüft werden, in dem die langfristige Veränderung des Konsumverhaltens die primäre abhängige Variable ist.

TP 6 Prävention von Suchtstörungen und komorbiden psychischen Störungen im Kindes- und Jugendalter durch Achtsamkeit, TP7b Therapie von Sucht

Förderkennzeichen: 01GL1745F
Gesamte Fördersumme: 825.605 EUR
Förderzeitraum: 2017 - 2021
Projektleitung: Prof. Dr. Rainer Thomasius
Adresse: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Zentrum für Psychosoziale Medizin, Deutsches Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters
Martinistr. 52
20251 Hamburg

TP 6 Prävention von Suchtstörungen und komorbiden psychischen Störungen im Kindes- und Jugendalter durch Achtsamkeit, TP7b Therapie von Sucht

Im Verbund IMAC-MIND werden verschiedene achtsamkeits-basierte Ansätze zur Verhinderung von Alkohol- und Tabaksucht an unterschiedlichen Gruppen von Jugendlichen bzw. an schwangeren Frauen entwickelt und evaluiert. Risiko- und Schutzfaktoren auf Ebene der Familie und Fähigkeiten zur Selbstregulation spielen eine wichtige Rolle für die Entwicklung von Suchtstörungen bei Kindern und Jugendlichen. Erste Studien zeigen, dass diese entwicklungsrelevanten Faktoren durch achtsamkeitsbasierte Interventionen bei Kindern und Jugendlichen verbessert werden können und die Integration achtsamkeitsbasierter Übungen in etablierte familienbasierte Präventionsprogramme gut möglich ist. In diesem Vorhaben sollen im Rahmen einer randomisiert-kontrollierten Studie entwicklungsangemessene achtsamkeitsbasierte Interventionsmodule entwickelt und in das evidenzbasierte 7-wöchige Präventionsprogramm "Familien Stärken" integriert werden und die Wirksamkeit zur Verringerung des Substanzkonsums der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen im Alter von 10 bis 14 Jahren, bei denen frühe Verhaltensauffälligkeiten vorliegen, untersucht werden. Zudem soll geprüft werden, ob die erwarteten Effekte der neuen achtsamkeitsbasierten Interventionsmodule durch zentrale selbstregulatorische Variablen, die auf neurokognitiver und Verhaltensebene erfasst und im Forschungsverbund harmonisiert werden, vermittelt werden.

TP 7 Effektivität achtsamkeitsbasierter Psychotherapie bei Jugendlichen mit Substanzgebrauchsstörungen

Förderkennzeichen: 01GL1745G
Gesamte Fördersumme: 265.987 EUR
Förderzeitraum: 2017 - 2021
Projektleitung: Dr. Tanja Legenbauer
Adresse: Ruhr-Universität Bochum, LWL-Universitätsklinik Hamm, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
Heithofer Allee 64
59071 Hamm

TP 7 Effektivität achtsamkeitsbasierter Psychotherapie bei Jugendlichen mit Substanzgebrauchsstörungen

Im Verbund IMAC-MIND werden verschiedene achtsamkeits-basierte Ansätze zur Verhinderung von Alkohol- und Tabaksucht an unterschiedlichen Gruppen von Jugendlichen bzw. an schwangeren Frauen entwickelt und evaluiert. Schätzungen zufolge leiden bis 15% der 14 bis 24 Jährigen an einer Alkohol- und ca. 5% an einer Cannabisgebrauchsstörung mit gravierenden Folgekosten und langfristigen psychosozialen Auswirkungen. Die Erfolge derzeit angebotener Therapien sind aufgrund hoher Rückfallquoten (bis 80%) unzureichend. Neuere Studien weisen auf den Erfolg von achtsamkeitsbasierten Verfahren in der Behandlung von Suchterkrankungen hin. Bislang wurden diese vorrangig mit Erwachsenen durchgeführt und Adaptionen an das Jugendalter fehlen. Das vorliegende Teilprojekt 7 des Forschungsverbundes IMAC-Mind untersucht daher in einer randomisiert-kontrollierten Studie den Effekt einer um achtsamkeitsbasierte Elemente erweiterte Therapie (MBI) von Minderjährigen mit Substanzgebrauchsstörungen (SUD) im jugendpsychiatrischen, stationären Setting im Vergleich zur Regelbehandlung (treatment as usual, TAU). Die Entwicklung der Intervention erfolgt auf Grundlage erster Erfahrungen mit MBI für abhängigkeitserkrankte Jugendliche in den USA. Ziel ist die Entwicklung der Intervention, Prüfung von Anwendbarkeit und Wirksamkeit anhand der Reduktion von Konsumverhalten sechs Monate nach Therapieende sowie die Identifizierung neurobehavioraler Prädiktoren für den Behandlungsverlauf.