Teilprojekt eines Verbundes

ReCAP - Kulturell angepasste Psychotherapie für geflüchtete Menschen

Viele der nach Deutschland geflüchteten Menschen weisen durch die traumatischen Erfahrungen im Heimatland und während ihrer Flucht ein erhöhtes Risiko für psychische Erkrankungen auf. Derzeit fehlen wissenschaftlich abgesicherte kultur- und zielgruppenspezifische Konzepte zur Diagnostik, Therapie und Prävention von psychischen Erkrankungen. Diese müssen entwickelt werden, um eine frühe, fach- und zielgruppengerechte Diagnose, Behandlung und Prävention zu gewährleisten.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert daher patientenorientierte Forschungsverbünde, die dazu beitragen, umfassende Lösungsansätze für diese Herausforderungen zu erarbeiten. Fragestellungen mit hoher Versorgungsrelevanz, die zu einer kurzfristigen als auch zu einer langfristigen Verbesserung der Versorgungssituation beitragen, stehen im Zentrum der Forschungsverbünde.

Der Verbund „ReCAP“ befasst sich mit der Entwicklung kulturell angepasster Psychotherapien für geflüchtete Menschen. Das primäre Ziel des Verbundes ist es, die Wirksamkeit und Kosteneffektivität von drei neuen, kurzen und kulturell angepassten psychotherapeutischen Anwendungen für Asylsuchende und Flüchtlinge zu untersuchen und die psychotherapeutische Behandlung zu verbessern.