Verbund

SPOVID - Sport & Long-COVID-Syndrom

Viele Covid-19-Patientinnen und -Patienten leiden auch Wochen oder Monate nach ihrer Erkrankung noch an Symptomen. Es gibt aber noch keine ausreichenden wissenschaftlich fundierten Erkenntnisse über diese Krankheitsausprägungen und darüber, wie den Betroffenen bestmöglich geholfen werden kann.

Ergänzend zu bereits bestehenden Aktivitäten zielt diese Fördermaßnahme daher darauf ab, möglichst schnell den verfügbaren wissenschaftlichen Kenntnisstand über die Spätsymptome von Covid-19 zu erschließen und für eine bessere Versorgung der Patientinnen und Patienten weiterzuentwickeln.

In einer Pilotstudie untersucht das Projekt SPOVID, ob ein individuell abgestimmtes Trainingsprogramm die körperliche Ausdauer von Long-Covid-Patientinnen und -Patienten sicher und wirksam verbessern kann. Dazu beobachten die Forschenden über mehrere Monate hinweg insbesondere Fitnessparameter der Herz-Kreislauf- und der Lungenfunktion, aber auch die Entwicklung von Kopfschmerz-, Müdigkeits- und Erschöpfungssymptomen. Aus den Ergebnissen wollen sie Empfehlungen für personalisierte Trainingsprogramme ableiten.

Teilprojekte

Eine Pilotstudie

Förderkennzeichen: 01EP2104A
Gesamte Fördersumme: 276.836 EUR
Förderzeitraum: 2021 - 2023
Projektleitung: PD Dr. Börge Schmidt
Adresse: Universität Duisburg-Essen, Universitätsklinikum Essen, Institut für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie
Hufelandstr. 55
45147 Essen

Eine Pilotstudie

Das gesamte Forschungsvorhaben will in einem Zeitraum von zwölf Monaten im Sinne eines Pilotprojektes eine individualisiert ausgerichtete ausdauerorientierte Trainingsintervention bei Patienten mit anhaltenden Beschwerden nach durchgemachter Infektion mit SARS-CoV-2 (Long-COVID-Syndrom) auf seine grundsätzliche Sicherheit, Machbarkeit und allgemeinen Wirksamkeit hin erproben, sowie konkreter Empfehlungen für eine Trainingsintervention ableiten. Ziel des gesamten Forschungsprojekts ist die Entwicklung von Empfehlungen für spezifische Trainingsprogramme, die in der Lage sind, den allgemeinen Gesundheitsstatus von Long-COVID-Patienten durch körperliche Aktivität zu verbessern. Es sollen notwendige Strukturen für die Rekrutierung und fortlaufende Randomisierung der Studienteilnehmern geschaffen werden um insgesamt 60 Probanden, die eine Long- COVID-Symptomatik aufweisen, insbesondere kardiologische und respiratorische Fitnessparameter, aber auch die Entwicklung allgemeiner Long-COVID-assoziierter Symptome (z. B., Kopfschmerz, Müdigkeit, Erschöpfung) (n=30 Interventionsarm, n=30 Kontrollarm) in die Studie einschließen zu können. Die Rekrutierung von Probanden erfolgt über die bereits bestehende Studienpopulation aus der am IMIBE stattfindenden Gesundheitsstudie zu Covid-19. Diese Probanden werden in monitorierten Eingangsuntersuchungen sowie mit einer Wiederholung der Untersuchungen drei Monate nach dem Einschluss in die Studie umfangreich sportmedizinisch untersucht. Die Studienergebnisse können als Grundlage für zukünftige Studien dienen, die die Effektivität von spezifischen Trainingsprogrammen bestätigen und quantifizieren sollen. Die Studienergebnisse werden auch Hinweise darauf geben, ob reduzierte körperliche Aktivität als Folge einer akuten SARS-CoV-2-Infektion Teil der zugrundeliegenden Ursachen für persistierende Covid-19-Symptome sind.

Trainingsprogrammentwicklung

Förderkennzeichen: 01EP2104B
Gesamte Fördersumme: 30.984 EUR
Förderzeitraum: 2021 - 2022
Projektleitung: Prof. Dr. Thimo Wiewelhove
Adresse: IST - Hochschule für Management GmbH
Erkrather Str. 220 a-c
40233 Düsseldorf

Trainingsprogrammentwicklung

Das gesamte Forschungsvorhaben will in einem Zeitraum von zwölf Monaten im Sinne eines Pilotprojektes eine individualisiert ausgerichtete ausdauerorientierte Trainingsintervention bei Patienten mit anhaltenden Beschwerden nach durchgemachter Infektion mit SARS-CoV-2 (Long-COVID-Syndrom) auf seine grundsätzliche Sicherheit, Machbarkeit und allgemeine Wirksamkeit hin erproben, sowie konkreter Empfehlungen für eine Trainingsintervention ableiten. Ziel des gesamten Forschungsprojekts ist die Entwicklung von Empfehlungen für spezifische Trainingsprogramme, die in der Lage sind, den allgemeinen Gesundheitsstatus von Long-COVID-Patienten durch körperliche Aktivität zu verbessern. Aufgabe des vorliegenden Teilforschungsprojekts ist die Erarbeitung eines geeigneten, nach Leistungsfähigkeit, Alter, soziologischen Rahmenbedingungen und Motivationslage individualisierten und primär ausdauerorientierten Trainingsprogramms, das dann während der Projektphase angeleitet und überwacht wird.