Teilprojekt eines Verbundes

Transmissionswege zwischen mütterlichen peripartalen Depressionen und komorbiden Angststörungen und der kindlichen sozio-emotionalen und kognitiven Entwicklung (TP3)

Förderkennzeichen: 01GL1748D
Fördersumme: 449.830 EUR
Förderzeitraum: 2017 - 2021
Projektleitung: Prof. Dr. Corinna Reck
Adresse: Ludwig-Maximilians-Universität München, Fakultät für Psychologie und Pädagogik, Department für Psychologie
Leopoldstr. 13
80802 München

Im Rahmen der geplanten Studie werden Frauen mit peripartalen Depressionen mit und ohne komorbiden Angsterkrankungen und deren Kinder über die ersten zwei Lebensjahre in einem prospektiven Kontrollgruppendesign zu vier Messzeitpunkten untersucht. Hierbei werden zusätzlich die Väter in die Untersuchungen einbezogen. Die Studie legt einen besonderen Fokus auf intergenerationale Transmissionswege zwischen mütterlicher Psychopathologie (Depression, komorbide Depression und Angsterkrankung, gesunde Kontrollgruppe) und kindlicher Entwicklung (sozio-emotional und kognitiv); es sollen hierbei die Eltern-Kind-Interaktion und die Stress-Achsen-Aktivität als mögliche Transmissionswege analysiert werden. Der Verlauf mütterlicher Depressionen und Angststörungen sowie der Erkrankungszeitpunkt, die Chronizität und der Schweregrad sollen ebenfalls berücksichtigt werden. Dieses durch die Studie generierte Wissen ermöglicht die Implementation zukünftiger Präventions- und Interventionsansätze.