Fördermaßnahme

Modul II: "Demonstratoren zur Individualisierten Medizin"

Veröffentlichung der Bekanntmachung: 2013
Förderzeitraum: 2015 - 2018
Gesamte Fördersumme: bis zu 18 Mio. Euro
Anzahl der Projekte: 8 Verbünde mit insgesamt 37 Zuwendungsempfängern

1. Ziele des Förderschwerpunktes

Mit der Fördermaßnahme e:Med Modul II „Demonstratoren“ soll gezeigt werden, dass die großen in der lebenswissenschaftlichen Grundlagenforschung entstehenden Datensätze für die individualisierte Medizin genutzt werden können. Moderne Hochdurchsatzverfahren und die Weiterentwicklung in den Informationswissenschaften machen es heute möglich, immer größere, medizinisch relevante Datenmengen systematisch zu analysieren. Diese Datensätze haben einen enormen Informationsgehalt, dessen prognostischer, diagnostischer und therapeutischer Wert für die Medizin besser genutzt werden kann. Ein zentraler Aspekt in e:Med Modul II ist daher die verstärkte Übertragung der Ergebnisse der vorklinischen Grundlagenforschung in den klinischen Alltag (klinische Translation), die durch den verstärkten Einsatz der Informationswissenschaften erreicht werden soll.

2. Stand der Fördermaßnahme

Seit März 2015 werden 37 universitäre, außeruniversitäre bzw. industrielle Forschungseinrichtungen im Rahmen von e:Med Modul II „Demonstratoren“ gefördert. Die 37 Zuwendungsempfänger verteilen sich auf acht Verbundprojekte. Sechs befassen sich inhaltlich mit der Thematik Krebs, eines mit der Funktionsweise des Herzen und eines mit der Krankheit Parkinson.
In den acht interdisziplinären Forschungsverbünden arbeiten theoretische, grundlagennahe und klinische Arbeitsgruppen gemeinsam an krankheitsbezogenen Forschungsfragen. Die Zuwendungsempfänger weisen sich durch einschlägige Vorarbeiten im Bereich der Genom- und Postgenom-Forschung bzw. Systembiologie und im medizinischen Bereich aus. Schwerpunkte ihrer Arbeit liegen auf dem Verfügbarmachen von Daten, ihrer Analyse und Integration sowie auf dem wechselseitigen Prozess von Modellierung und Anwendung.