Verbund

JointConEval - Wirksamkeit einer komplexen Intervention zur Verbesserung von Lebensqualität und sozialer Teilhabe von Pflegeheimbewohnern mit Gelenkkontrakturen

Gelenkkontrakturen kommen bei älteren Menschen häufig vor. Insbesondere die Bewohner von Pflegeheimen sind betroffen. Unabhängig von ihrer Ursache haben Gelenkkontrakturen Auswirkungen auf die Fähigkeit zur selbständigen Bewältigung des Alltags, die soziale Teilhabe und die Lebensqualität der Betroffenen.

Mit dem Verbundprojekt soll eine evidenzbasierte Grundlage zur Verbesserung der Versorgung von Menschen mit Gelenkkontrakturen geliefert werden. Ziel ist es, die Wirksamkeit und Sicherheit einer Intervention zur Verbesserung von Funktionsfähigkeit und Lebensqualität von älteren Menschen mit Gelenkkontrakturen im Pflegeheim zu überprüfen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Verbesserung der sozialen Teilhabe. Die Wirksamkeitsprüfung geht mit einer Prozessevaluation und einer gesundheitsökonomischen Evaluation einher. Die in einer Vorstudie entwickelte Intervention wird auf Grundlage der Ergebnisse der Prozessevaluation und ggf. neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse überarbeitet und in einer Cluster-randomisierten kontrollierten Studie überprüft.

Im Erfolgsfall leisten die Ergebnisse des Verbundes einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Versorgung von Menschen mit Gelenkkontrakturen im Pflegeheim. Die evaluierte Intervention soll in einem Handbuch präsentiert und für ein Fortbildungscurriculum aufbereitet werden. Darüber hinaus kann die Intervention als Blaupause für ähnliche Teilhabe-fördernde Interventionen in anderen Patientengruppen dienen.

Teilprojekte

Teilvorhaben Hochschule Rosenheim

Förderkennzeichen: 01GL1706A
Gesamte Fördersumme: 345.803 EUR
Förderzeitraum: 2017 - 2020
Projektleitung: Prof. Dr. Martin Müller
Adresse: Hochschule für angewandte Wissenschaften Fachhochschule Rosenheim
Hochschulstr. 1
83024 Rosenheim

Teilvorhaben Hochschule Rosenheim

Das Teilvorhaben umfasst die Arbeitspakete der Hochschule Rosenheim. Die Hochschule Rosenheim ist verantwortlich für die Entwicklung der Studienprotokolle und SOPs, die Durchführung des Pretests der entwickelten Intervention, die Rekrutierung von Pflegeheimen, die Implementierung der Intervention und die Datensammlung sowie die Analyse der Prozessevaluation. Sie übernimmt zudem die Koordination des Verbundprojektes.

Teilvorhaben Universität Halle-Wittenberg

Förderkennzeichen: 01GL1706B
Gesamte Fördersumme: 349.842 EUR
Förderzeitraum: 2017 - 2020
Projektleitung: Prof. Dr. Gabriele Meyer
Adresse: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum, Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft
Magdeburger Str. 8
06112 Halle (Saale)

Teilvorhaben Universität Halle-Wittenberg

Das Teilvorhaben umfasst die Arbeitspakete der Universität Halle-Wittenberg. Die Arbeitspakete beinhalten die Entwicklung der Intervention, die Rekrutierung von Pflegeheimen, die Implementierung der Intervention und die Datensammlung sowie die gesundheitsökonomische Analyse. Die Entwicklung eines Handbuchs für die qualitätsgesicherte Umsetzung der Intervention in der Versorgungspraxis ist ebenfalls Aufgabe dieses Vorhabens.

Teilvorhaben LMU München

Förderkennzeichen: 01GL1706C
Gesamte Fördersumme: 120.089 EUR
Förderzeitraum: 2017 - 2020
Projektleitung: Prof. Dr. Ulrich Mansmann
Adresse: Ludwig-Maximilians-Universität München, Medizinische Fakultät, Institut für Medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie
Marchioninistr. 15
81377 München

Teilvorhaben LMU München

Das Teilvorhaben umfasst die Arbeitspakete der LMU München. Die LMU München ist übernimmt die Entwicklung des statistischen Analyseplans, das Datenmanagement mit der Entwicklung der Datenbank, der Dateneingabe und Qualitätssicherung sowie die statistische Analyse der Daten.