Verbund

Konsortien übergreifender Use Case: POLAR_MI - POLypharmazie, Arzneimittelwechselwirkungen, Risiken

Innovative IT-Lösungen können entscheidend dazu beitragen, die Versorgung von Patientinnen und Patienten zu verbessern. Täglich werden unzählige Daten in Kliniken, Arztpraxen und in der Forschung erhoben. Diese werden derzeit jedoch noch unzureichend genutzt, da die Datenformate und auch die IT-Systeme der Kliniken oft nicht zusammenpassen.

Das BMBF setzt hier mit dem Förderkonzept Medizininformatik (Medizininformatik-Initiative, MI‑I) an. Dessen Ziel ist es, einheitliche Systeme zu schaffen, die das Wissen aus der Krankenversorgung und der Forschung zusammenführen können. Kernelemente sind hierbei der Aufbau und die Vernetzung von Datenintegrationszentren an den Universitätskliniken sowie die Entwicklung intelligenter IT-Lösungen für spezifische Anwendungsfälle (Use Cases). Daran arbeiten in vier Konsortien Medizininformatiker gemeinsam mit allen deutschen Unikliniken.

Das Verbundprojekt POLAR ist einer von zwei Anwendungsfällen, die die Methoden der MI-I erproben. Insbesondere wird in POLAR gezeigt, dass Daten, beispielsweise aus Arztbriefen oder Diagnosen, über die vier deutschen Konsortien hinweg elektronisch erhoben und verarbeitet werden können.

Der Use Case beinhaltet die Erkennung von Gesundheitsrisiken bei Patienten, die viele unterschiedliche Medikamente einnehmen (Polymedikation). Bei der Polymedikation können sich Wirkungen und Nebenwirkungen der unterschiedlichen Medikamente verstärken oder abschwächen und zu zusätzlichen Beschwerden führen. Diese medizinischen Probleme bei ohnehin geschwächten Patienten können mit einem besseren Arzneimittelmanagement vermieden werden. POLAR entwickelt Methoden, um mit den digital vorliegenden Daten das Management der Arzneimittel zu optimieren. Daran arbeiten 19 Teilvorhaben mit unterschiedlichen Aufgabenbereichen im Verbund.

Langfristiges Ziel des Förderkonzeptes insgesamt ist es, ein leistungsfähigeres, digital vernetztes Gesundheitssystem zu schaffen, das Ärzte, Therapeuten und Patienten dabei unterstützt, Krankheiten besser und früher zu erkennen und die für jede Einzelperson bestmögliche Therapie zu finden.

Teilprojekte

Zentrale Koordination, Softwareentwicklung und Record Linkage

Förderkennzeichen: 01ZZ1910A
Gesamte Fördersumme: 963.456 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2022
Projektleitung: Prof. Dr. Markus Löffler
Adresse: Universität Leipzig, Medizinische Fakultät, LIFE Forschungszentrum, Geschäftsstelle
Philipp-Rosenthal-Str. 27
04103 Leipzig

Zentrale Koordination, Softwareentwicklung und Record Linkage

Das Verbundvorhaben POLAR hat das Ziel, mit Methoden und Prozessen der Medizininformatik-Initiative (MI-I) einen Beitrag zur Detektion von Gesundheitsrisiken bei Patienten mit Polymedikation zu leisten. Dabei kann es zu Arzneimittelwechselwirkungen kommen, welche entweder die gewünschte Wirkung einzelner Wirkstoffe herabsetzen bzw. verstärken oder durch pharmakologische Wechselwirkungen zu unerwünschten Wirkungen führen. Diese können zusätzliche Krankheitsbilder und zusätzlichen Therapiebedarf auslösen, die aber bei einem besseren Arzneimittelmanagement vermeidbar wären. Obwohl für alle teilnehmenden Standorte ein Kernprogramm entworfen wurde, welches die oben genannten Ziele abdeckt, sind zusätzliche spezielle Teilprojekte vorgesehen, die zum Ziel haben, zukünftige Folgeprojekte vorzubereiten. Ein Teilprojekt bearbeitet die Datensatzkopplung (Rekord Linkage) mit der 1-Jahres-Mortalität und in Zusammenarbeit mit Krankenkassen eine Datensatzkopplung zum Medikamentengebrauch und unerwünschten Arzneimittelereignissen in der ambulanten Versorgung. Ein weiteres Teilprojekt erarbeitet einen Textkorpus für die Verarbeitung natürlicher Sprache (Natural Language Processing) im Hinblick auf Arzneimittelnebenwirkungen (engl. ADE). An dem Projekt sind Medizininformatiker, Biometriker, Epidemiologen, Pharmazeuten, klinische Pharmakologen und Gesundheitsforscher aus 21 Institutionen aller vier Konsortien der Medizininformatik-Initiative des BMBF beteiligt, darunter aus 13 Universitätskliniken. POLAR ist als Infrastrukturprojekt der MII angelegt, das die Machbarkeit einer systematischen und kollaborativen Datenextraktion zum Thema Arzneimittel und arzneimittelbezogene Gesundheitsrisiken über die vier deutschen MII-Konsortien hinweg zeigen soll. Die Universität Leipzig ist Verbundkoordinator und in die Arbeitspakete "Medizininformatik, Biometrie und Datenschutz für die POLAR-SUITE", "Teilprojekte zur Sicherung der Nachhaltigkeit" und "Projektmanagement" eingebunden.

Labormedizin, POLAR-Suite und lokale Implementierung

Förderkennzeichen: 01ZZ1910B
Gesamte Fördersumme: 305.162 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2022
Projektleitung: Dr. Thomas Wendt
Adresse: Universitätsklinikum Leipzig, Datenintegrationszentrum
Philipp-Rosenthal-Str. 27 b
04103 Leipzig

Labormedizin, POLAR-Suite und lokale Implementierung

Das Verbundvorhaben POLAR hat das Ziel, mit Methoden und Prozessen der Medizininformatik-Initiative (MI-I) einen Beitrag zur Detektion von Gesundheitsrisiken bei Patienten mit Polymedikation zu leisten. Dabei kann es zu Arzneimittelwechselwirkungen kommen, welche entweder die gewünschte Wirkung einzelner Wirkstoffe herabsetzen bzw. verstärken oder durch pharmakologische Wechselwirkungen zu unerwünschten Wirkungen führen. Diese können zusätzliche Krankheitsbilder und zusätzlichen Therapiebedarf auslösen, die aber bei einem besseren Arzneimittelmanagement vermeidbar wären. Obwohl für alle teilnehmenden Standorte ein Kernprogramm entworfen wurde, welches die oben genannten Ziele abdeckt, sind zusätzliche spezielle Teilprojekte vorgesehen, die zum Ziel haben, zukünftige Folgeprojekte vorzubereiten. Ein Teilprojekt bearbeitet die Datensatzkopplung (Rekord Linkage) mit der 1-Jahres-Mortalität und in Zusammenarbeit mit Krankenkassen eine Datensatzkopplung zum Medikamentengebrauch und unerwünschten Arzneimittelereignissen in der ambulanten Versorgung. Ein weiteres Teilprojekt erarbeitet einen Textkorpus für die Verarbeitung natürlicher Sprache (Natural Language Processing) im Hinblick auf Arzneimittelnebenwirkungen (engl. ADE). An dem Projekt sind Medizininformatiker, Biometriker, Epidemiologen, Pharmazeuten, klinische Pharmakologen und Gesundheitsforscher aus 21 Institutionen aller vier Konsortien der Medizininformatik-Initiative des BMBF beteiligt, darunter aus 13 Universitätskliniken. POLAR ist als Infrastrukturprojekt der MI-I angelegt, das die Machbarkeit einer systematischen und kollaborativen Datenextraktion zum Thema Arzneimittel und arzneimittelbezogene Gesundheitsrisiken über die vier deutschen MI-I-Konsortien hinweg zeigen soll. Das UK Leipzig bringt bei den standortunabhängigen übergreifenden Arbeiten insbesondere labormedizinische Expertise ein, bei den standortabhängigen Arbeiten steht die lokale Umsetzung der Konzeption im Vordergrund.

Erweiterung der POLAR-Suite

Förderkennzeichen: 01ZZ1910C
Gesamte Fördersumme: 543.763 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2022
Projektleitung: Prof. Dr. André Scherag
Adresse: Universitätsklinikum Jena, Institut für Medizinische Statistik, Informatik und Dokumentation
Bachstr. 18
07743 Jena

Erweiterung der POLAR-Suite

Das Verbundvorhaben POLAR hat das Ziel, mit Methoden und Prozessen der Medizininformatik-Initiative (MI-I) einen Beitrag zur Detektion von Gesundheitsrisiken bei Patienten mit Polymedikation zu leisten. Dabei kann es zu Arzneimittelwechselwirkungen kommen, welche entweder die gewünschte Wirkung einzelner Wirkstoffe herabsetzen bzw. verstärken oder durch pharmakologische Wechselwirkungen zu unerwünschten Wirkungen führen. Diese können zusätzliche Krankheitsbilder und zusätzlichen Therapiebedarf auslösen, die bei einem besseren Arzneimittelmanagement vermeidbar wären. Obwohl für alle teilnehmenden Standorte ein Kernprogramm entworfen wurde, welches die oben genannten Ziele abdeckt, sind zusätzliche spezielle Teilprojekte vorgesehen, die zum Ziel haben, zukünftige Folgeprojekte vorzubereiten. Ein Teilprojekt bearbeitet die Datensatzkopplung (Rekord Linkage) mit der 1-Jahres-Mortalität und in Zusammenarbeit mit Krankenkassen eine Datensatzkopplung zum Medikamentengebrauch und unerwünschten Arzneimittelereignissen in der ambulanten Versorgung. Ein weiteres Teilprojekt erarbeitet einen Textkorpus für die Verarbeitung natürlicher Sprache (Natural Language Processing) im Hinblick auf Arzneimittelnebenwirkungen. An dem Projekt sind Medizininformatiker, Biometriker, Epidemiologen, Pharmazeuten, klinische Pharmakologen und Gesundheitsforscher aus 21 Institutionen aller vier Konsortien der Medizininformatik-Initiative des BMBF beteiligt, darunter aus 13 Universitätskliniken. POLAR ist als Infrastrukturprojekt der MII angelegt, das die Machbarkeit einer systematischen und kollaborativen Datenextraktion zum Thema arzneimittelbezogene Gesundheitsrisiken über die vier deutschen MII-Konsortien hinweg zeigen soll. Das UKJ hat federführend an der Entwicklung von POLAR mitgearbeitet. Die Experten/innen bringen sich mit ihrem wiss. Hintergrund und ihrer praktischen Erfahrung aus den Bereichen der Apotheke, der klin. Pharmazie, Biometrie, Epidemiologie und der Med. Informatik ein.

Automatische Textanalytik zur Identifikation von Arzneimittelwechselwirkungen (ADEs)

Förderkennzeichen: 01ZZ1910D
Gesamte Fördersumme: 73.531 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2022
Projektleitung: Prof. Dr. Udo Hahn
Adresse: Friedrich-Schiller-Universität Jena, Philosophische Fakultät, Institut für Germanistische Sprachwissenschaften, Lehrstuhl für Computerlinguistik
Fürstengraben 30
07743 Jena

Automatische Textanalytik zur Identifikation von Arzneimittelwechselwirkungen (ADEs)

Das Verbundvorhaben POLAR hat das Ziel, mit Methoden und Prozessen der Medizininformatik-Initiative (MI-I) einen Beitrag zur Detektion von Gesundheitsrisiken bei Patienten mit Polymedikation zu leisten. Dabei kann es zu Arzneimittelwechselwirkungen kommen, welche entweder die gewünschte Wirkung einzelner Wirkstoffe herabsetzen bzw. verstärken oder durch pharmakologische Wechselwirkungen zu unerwünschten Wirkungen führen. Diese können zusätzliche Krankheitsbilder und zusätzlichen Therapiebedarf auslösen, die aber bei einem besseren Arzneimittelmanagement vermeidbar wären. Obwohl für alle teilnehmenden Standorte ein Kernprogramm entworfen wurde, welches die oben genannten Ziele abdeckt, sind zusätzliche spezielle Teilprojekte vorgesehen, die zum Ziel haben, zukünftige Folgeprojekte vorzubereiten. Ein Teilprojekt bearbeitet die Datensatzkopplung (Rekord Linkage) mit der 1-Jahres-Mortalität und in Zusammenarbeit mit Krankenkassen eine Datensatzkopplung zum Medikamentengebrauch und unerwünschten Arzneimittelereignissen in der ambulanten Versorgung. Ein weiteres Teilprojekt erarbeitet einen Textkorpus für die Verarbeitung natürlicher Sprache (Natural Language Processing) im Hinblick auf Arzneimittelnebenwirkungen (engl. ADE). An dem Projekt sind Medizininformatiker, Biometriker, Epidemiologen, Pharmazeuten, klinische Pharmakologen und Gesundheitsforscher aus 21 Institutionen aller vier Konsortien der Medizininformatik-Initiative des BMBF beteiligt, darunter aus 13 Universitätskliniken. POLAR ist als Infrastrukturprojekt der MII angelegt, das die Machbarkeit einer systematischen und kollaborativen Datenextraktion zum Thema Arzneimittel und arzneimittelbezogene Gesundheitsrisiken über die vier deutschen MII-Konsortien hinweg zeigen soll. In diesem Arbeitspaket wird untersucht, ob und wie semantische Textanalyse (basierend auf Natural Language Processing (NLP) Techniken) ADE aus uncodierten Berichten identifiziert werden können.

Methoden zur Verteilung der POLAR-Suite

Förderkennzeichen: 01ZZ1910E
Gesamte Fördersumme: 86.575 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2022
Projektleitung: Dr. Oya Beyan
Adresse: Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, Lehrstuhl für Informatik 5, Datenbank und Informationssysteme
Ahornstr. 55
52074 Aachen

Methoden zur Verteilung der POLAR-Suite

Das Verbundvorhaben POLAR hat das Ziel, mit Methoden und Prozessen der Medizininformatik-Initiative (MI-I) einen Beitrag zur Detektion von Gesundheitsrisiken bei Patienten mit Polymedikation zu leisten. Dabei kann es zu Arzneimittelwechselwirkungen kommen, welche entweder die gewünschte Wirkung einzelner Wirkstoffe herabsetzen bzw. verstärken oder durch pharmakologische Wechselwirkungen zu unerwünschten Wirkungen führen. Diese können zusätzliche Krankheitsbilder und zusätzlichen Therapiebedarf auslösen, die aber bei einem besseren Arzneimittelmanagement vermeidbar wären. Obwohl für alle teilnehmenden Standorte ein Kernprogramm entworfen wurde, welches die oben genannten Ziele abdeckt, sind zusätzliche spezielle Teilprojekte vorgesehen, die zum Ziel haben, zukünftige Folgeprojekte vorzubereiten. Ein Teilprojekt bearbeitet die Datensatzkopplung (Rekord Linkage) mit der 1-Jahres-Mortalität und in Zusammenarbeit mit Krankenkassen eine Datensatzkopplung zum Medikamentengebrauch und unerwünschten Arzneimittelereignissen in der ambulanten Versorgung. Ein weiteres Teilprojekt erarbeitet einen Textkorpus für die Verarbeitung natürlicher Sprache (Natural Language Processing) im Hinblick auf Arzneimittelnebenwirkungen (engl. ADE). An dem Projekt sind Medizininformatiker, Biometriker, Epidemiologen, Pharmazeuten, klinische Pharmakologen und Gesundheitsforscher aus 21 Institutionen aller vier Konsortien der Medizininformatik-Initiative des BMBF beteiligt, darunter aus 13 Universitätskliniken. POLAR ist als Infrastrukturprojekt der MII angelegt, das die Machbarkeit einer systematischen und kollaborativen Datenextraktion zum Thema Arzneimittel und arzneimittelbezogene Gesundheitsrisiken über die vier deutschen MII-Konsortien hinweg zeigen soll. Ziel der RWTH in POLAR ist die Implementierung neuartiger Methoden zur Verteilung und Ausführung der POLAR-Suite an den einzelnen DIZ-Standorten. Diese Methoden umfassen unter anderem die Einbringung des Personal Health Trains (PHT).

Machbarkeit der Datenbereitstellung

Förderkennzeichen: 01ZZ1910F
Gesamte Fördersumme: 220.142 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2022
Projektleitung: Dr. Albrecht Eisert
Adresse: Universitätsklinikum Aachen
Pauwelsstr. 30
52074 Aachen

Machbarkeit der Datenbereitstellung

Das Verbundvorhaben POLAR hat das Ziel, mit Methoden und Prozessen der Medizininformatik-Initia-tive (MI-I) einen Beitrag zur Detektion von Gesundheitsrisiken bei Patienten mit Polymedikation zu leisten. Dabei kann es zu Arzneimittelwechselwirkungen kommen, welche entweder die gewünschte Wirkung einzelner Wirkstoffe herabsetzen bzw. verstärken oder durch pharmakologische Wechselwirkungen zu unerwünschten Wirkungen führen. Diese können zusätzliche Krankheitsbilder und zusätzlichen Therapiebedarf auslösen, die aber bei einem besseren Arzneimittelmanagement vermeidbar wären. Obwohl für alle teilnehmenden Standorte ein Kernprogramm entworfen wurde, welches die oben genannten Ziele abdeckt, sind zusätzliche spezielle Teilprojekte vorgesehen, die zum Ziel haben, zu-künftige Folgeprojekte vorzubereiten. Ein Teilprojekt bearbeitet die Datensatzkopplung (Rekord Linkage) mit der 1-Jahres-Mortalität und in Zusammenarbeit mit Krankenkassen eine Datensatzkopplung zum Medikamentengebrauch und unerwünschten Arzneimittelereignissen in der ambulanten Versorgung. Ein weiteres Teilprojekt erarbeitet einen Textkorpus für die Verarbeitung natürlicher Sprache (Natural Language Processing) im Hinblick auf Arzneimittelnebenwirkungen (engl. ADE). An dem Projekt sind Medizininformatiker, Biometriker, Epidemiologen, Pharmazeuten, klinische Pharmakologen und Gesundheitsforscher aus 21 Institutionen aller vier Konsortien der Medizininformatik-Initiative des BMBF beteiligt, darunter aus 13 Universitätskliniken. POLAR ist als Infrastrukturprojekt der MII angelegt, das die Machbarkeit einer systematischen und kollaborativen Datenextraktion zum Thema Arzneimittel und arzneimittelbezogene Gesundheitsrisiken über die vier deutschen MII-Konsortien hinweg zeigen soll. In UKA werden die bestehende und in SMITH Projekt entwickelte Prozesse in Rahmen des Use Cases POLAR weiter ausgebaut, um Machbarkeit des Datenbereitstellungsprozesses zu zeigen.

Sekundärdatenanalysen

Förderkennzeichen: 01ZZ1910G
Gesamte Fördersumme: 259.482 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2022
Projektleitung: PD Dr. Sven Zenker
Adresse: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Universitätsklinikum, Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum
Venusberg-Campus 1
53127 Bonn

Sekundärdatenanalysen

Das Verbundvorhaben POLAR hat das Ziel, mit Methoden und Prozessen der Medizininformatik-Initiative (MI-I) einen Beitrag zur Detektion von Gesundheitsrisiken bei Patienten mit Polymedikation zu leisten. Dabei kann es zu Arzneimittelwechselwirkungen kommen, welche entweder die gewünschte Wirkung einzelner Wirkstoffe herabsetzen bzw. verstärken oder durch pharmakologische Wechselwirkungen zu unerwünschten Wirkungen führen. Diese können zusätzliche Krankheitsbilder und zusätzlichen Therapiebedarf auslösen, die aber bei einem besseren Arzneimittelmanagement vermeidbar wären. Das Institut für Klinische Chemie und Klinische Pharmakologie des Universitätsklinikums Bonn (UKB) wird zusammen mit der Abteilung Klinische Pharmakologie und Pharmakoepidemiologie des Universitätsklinikums Heidelberg automatisierte Prozesse zur Identifikation von Arzneimitteln, die bei Niereninsuffizienz kontraindiziert sind oder einer Dosisanpassung bedürfen, entwickeln. Des Weiteren soll die Häufigkeit der Anordnung von kontraindizierten oder falsch dosierten Medikamenten bei niereninsuffizienten Patienten untersucht werden, sowie deren Korrelation mit bestimmten Patienten-relevanten unerwünschten Ereignissen. Die Entwicklung von Risikomodellen zur Identifizierung von Patienten mit besonders hohem Risiko für unerwünschte Arzneimittelereignisse, die federführend vom Pharmazeutischen Institut der Universität Bonn durchgeführt wird, wird vom Institut für Klinische Chemie und Klinische Pharmakologie (UKB) unterstützend begleitet. Die Stabsstelle Medizinisch-Wissenschaftliche Technologieentwicklung und -koordination (UKB) wird dabei die infrastrukturellen Voraussetzungen für die oben beschriebenen Tätigkeiten schaffen und in diesem Zuge Verfahren zur Datenextraktion, Annotation und Bereitstellung von Medikationsdaten aus klinischen Routinesystemen entwickeln.

Entwicklung von Risikomodellen

Förderkennzeichen: 01ZZ1910H
Gesamte Fördersumme: 88.607 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2022
Projektleitung: Prof. Dr. Ulrich Jaehde
Adresse: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Pharmazeutisches Institut, Klinische Pharmazie
An der Immenburg 4
53121 Bonn

Entwicklung von Risikomodellen

Das Verbundvorhaben POLAR hat das Ziel, mit Methoden und Prozessen der Medizininformatik-Initiative (MI-I) einen Beitrag zur Detektion von Gesundheitsrisiken bei Patienten mit Polymedikation zu leisten. Dabei kann es zu Arzneimittelwechselwirkungen kommen, welche entweder die gewünschte Wirkung einzelner Wirkstoffe herabsetzen bzw. verstärken oder durch pharmakologische Wechselwirkungen zu unerwünschten Wirkungen führen. Diese können zusätzliche Krankheitsbilder und zusätzlichen Therapiebedarf auslösen, die aber bei einem besseren Arzneimittelmanagement vermeidbar wären. Obwohl für alle teilnehmenden Standorte ein Kernprogramm entworfen wurde, welches die oben genannten Ziele abdeckt, sind zusätzliche spezielle Teilprojekte vorgesehen, die zum Ziel haben, zukünftige Folgeprojekte vorzubereiten. Ein Teilprojekt bearbeitet die Datensatzkopplung (Rekord Linkage) mit der 1-Jahres-Mortalität und in Zusammenarbeit mit Krankenkassen eine Datensatzkopplung zum Medikamentengebrauch und unerwünschten Arzneimittelereignissen in der ambulanten Versorgung. Ein weiteres Teilprojekt erarbeitet einen Textkorpus für die Verarbeitung natürlicher Sprache (Natural Language Processing) im Hinblick auf Arzneimittelnebenwirkungen (engl. ADE). An dem Projekt sind Medizininformatiker, Biometriker, Epidemiologen, Pharmazeuten, klinische Pharmakologen und Gesundheitsforscher aus 21 Institutionen aller vier Konsortien der Medizininformatik-Initiative des BMBF beteiligt, darunter aus 13 Universitätskliniken. POLAR ist als Infrastrukturprojekt der MII angelegt, das die Machbarkeit einer systematischen und kollaborativen Datenextraktion zum Thema Arzneimittel und arzneimittelbezogene Gesundheitsrisiken über die vier deutschen MII-Konsortien hinweg zeigen soll. Das Pharmazeutische Institut der UB wird im Rahmen des Projekts die Entwicklung von Risikomodellen zur Identifizierung von Patienten mit besonders hohem Risiko für unerwünschte Arzneimittelereignisse federführend inhaltlich betreuen.

Methoden zur Verteilung der POLAR_MI-Suite

Förderkennzeichen: 01ZZ1910I
Gesamte Fördersumme: 209.367 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2022
Projektleitung: Prof. Dr. Thomas Moesta
Adresse: Universitätsklinikum Halle
Ernst-Grube-Str. 40
06120 Halle (Saale)

Methoden zur Verteilung der POLAR_MI-Suite

Das Verbundvorhaben POLAR hat das Ziel, mit Methoden und Prozessen der Medizininformatik-Initiative (MI-I) einen Beitrag zur Detektion von Gesundheitsrisiken bei Patienten mit Polymedika-tion zu leisten. Dabei kann es zu Arzneimittelwechselwirkungen kommen, welche entweder die gewünschte Wirkung einzelner Wirkstoffe herabsetzen bzw. verstärken oder durch pharmakologi-sche Wechselwirkungen zu unerwünschten Wirkungen führen. Diese können zusätzliche Krankheitsbilder und zusätzlichen Therapiebedarf auslösen, die aber bei einem besseren Arzneimittelmanagement vermeidbar wären. Obwohl für alle teilnehmenden Standorte ein Kernprogramm entworfen wurde, welches die oben genannten Ziele abdeckt, sind zusätzliche spezielle Teilprojekte vorgesehen, die zum Ziel haben, zukünftige Folgeprojekte vorzubereiten. Ein Teilprojekt bearbeitet die Datensatzkopplung (Rekord Linkage) mit der 1-Jahres-Mortalität und in Zusammenarbeit mit Krankenkassen eine Datensatzkopplung zum Medikamentengebrauch und unerwünschten Arzneimittelereignissen in der ambulanten Versorgung. Ein weiteres Teilprojekt erarbeitet einen Textkorpus für die Verarbeitung natürlicher Sprache (Natural Language Processing) im Hinblick auf Arzneimittelnebenwirkungen (engl. ADE). An dem Projekt sind Medizininformatiker, Biometriker, Epidemiologen, Pharmazeuten, klinische Pharmakologen und Gesundheitsforscher aus 21 Institutionen aller vier Konsortien der Medizininformatik-Initiative des BMBF beteiligt, darunter aus 13 Uni-versitätskliniken. POLAR ist als Infrastrukturprojekt der MII angelegt, das die Machbarkeit einer systematischen und kollaborativen Datenextraktion zum Thema Arzneimittel und arzneimittelbezogene Gesundheitsrisiken über die vier deutschen MII-Konsortien hinweg zeigen soll. Das Universitätsklinikum Halle (Saale) beteiligt sich mit seinem Datenintegrationszentrum und der Pharmakologie am Verbundprojekt POLAR .

Klinisch-pharmakologische Erweiterungen

Förderkennzeichen: 01ZZ1910J
Gesamte Fördersumme: 321.372 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2022
Projektleitung: Dr. Jan Gewehr
Adresse: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Medizinische Fakultät
Martinistr. 52
20251 Hamburg

Klinisch-pharmakologische Erweiterungen

Das Verbundvorhaben POLAR hat das Ziel, mit Methoden und Prozessen der Medizininformatik-Initiative (MI-I) einen Beitrag zur Detektion von Gesundheitsrisiken bei Patienten mit Polymedikation zu leisten. Dabei kann es zu Arzneimittelwechselwirkungen kommen, welche entweder die gewünschte Wirkung einzelner Wirkstoffe herabsetzen bzw. verstärken oder durch pharmakologische Wechselwirkungen zu unerwünschten Wirkungen führen. Diese können zusätzliche Krankheitsbilder und zusätzlichen Therapiebedarf auslösen, die bei einem besseren Arzneimittelmanagement vermeidbar wären. Vor dem Hintergrund der alternden Bevölkerung stellen u.a. die Einnahme potenziell ungeeigneter Medikamente (PIMs, potentially inappropriate medications) im Sinne einer Fehl-/bzw. Überversorgung aber auch die Unterversorgung mit geeigneten Wirkstoffen relevante arzneimittelbezogene Probleme dar. Das UKE wird im Rahmen von POLAR Algorithmen zur Identifizierung von PIMs erarbeiten. Als Ziele des Arbeitspaketes sind geplant: 1) Entwicklung und Validierung von Algorithmen (decision tree classifiers) für rein Arzneimittel-basierte Instrumente (PRISCUS, EU(7)-PIM); 2) Entwicklung und Validierung von Algorithmen (decision tree classifiers) für komplexere Instrumente (FORTA, START-STOPP); 3) Definition von elektronisch nutzbaren Surrogaten zur Definition relevanter unerwünschter Arzneimittelwirkungen; 4) Identifizierung und Quantifizierung des PIM-Gebrauchs und der Unterversorgung für die unterschiedlichen Klassifikationssysteme sowie weitere darüber hinaus gehende Analysen. Zudem wird das UKE die für POLAR benötigte Infrastruktur aufbauen und die relevanten Daten aufbereiten und bereitstellen.

Klinisch-pharmakologische Erweiterungen

Förderkennzeichen: 01ZZ1910K
Gesamte Fördersumme: 380.314 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2022
Projektleitung: Prof. Dr. Oliver Kohlbacher
Adresse: Universitätsklinikum Tübingen
Geissweg 3
72076 Tübingen

Klinisch-pharmakologische Erweiterungen

Das Verbundvorhaben POLAR hat das Ziel, mit Methoden und Prozessen der Medizininformatik-Initiative (MI-I) einen Beitrag zur Detektion von Gesundheitsrisiken bei Patienten mit Polymedikation zu leisten. Dabei kann es zu Arzneimittelwechselwirkungen kommen, welche entweder die gewünschte Wirkung einzelner Wirkstoffe herabsetzen bzw. verstärken oder durch pharmakologische Wechselwirkungen zu unerwünschten Wirkungen führen. Diese können zusätzliche Krankheitsbilder und zusätzlichen Therapiebedarf auslösen, die aber bei einem besseren Arzneimittelmanagement vermeidbar wären. Obwohl für alle teilnehmenden Standorte ein Kernprogramm entworfen wurde, welches die oben genannten Ziele abdeckt, sind zusätzliche spezielle Teilprojekte vorgesehen, die zum Ziel haben, zukünftige Folgeprojekte vorzubereiten. Ein Teilprojekt bearbeitet die Datensatzkopplung (Rekord Linkage) mit der 1-Jahres-Mortalität und in Zusammenarbeit mit Krankenkassen eine Datensatzkopplung zum Medikamen-tengebrauch und unerwünschten Arzneimittelereignissen in der ambulanten Versorgung. Ein weiteres Teilprojekt erarbeitet einen Textkorpus für die Verarbeitung natürlicher Sprache (Natural Language Processing) im Hinblick auf Arzneimittelnebenwirkungen (engl. ADE). An dem Projekt sind Medizininformatiker, Biometriker, Epidemiologen, Pharmazeuten, klinische Pharmakologen und Gesundheitsforscher aus 21 Institutionen aller vier Konsortien der Medizininformatik-Initiative des BMBF beteiligt, darunter aus 13 Universitätskliniken. POLAR ist als Infrastrukturprojekt der MII angelegt, das die Machbarkeit einer systematischen und kollaborativen Datenextraktion zum Thema Arzneimittel und arzneimittelbezogene Gesundheitsrisiken über die vier deutschen MII-Konsortien hinweg zeigen soll. Der Standort Tübingen ist an den Arbeitspaketen WP1, WP2.5 und WP3 beteiligt.

Notfallhospitalisierungen

Förderkennzeichen: 01ZZ1910L
Gesamte Fördersumme: 291.043 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2022
Projektleitung: Prof. Dr. Tobias Dreischulte
Adresse: Ludwig-Maximilians-Universität München, Klinikum, Institut für Allgemeinmedizin
Pettenkoferstr. 8a
80336 München

Notfallhospitalisierungen

Das Verbundvorhaben POLAR hat das Ziel, mit Methoden und Prozessen der Medizininformatik-Initiative (MI-I) einen Beitrag zur Detektion von Gesundheitsrisiken bei Patienten mit Polymedikation zu leisten. Dabei kann es zu Arzneimittelwechselwirkungen kommen, welche entweder die gewünschte Wirkung einzelner Wirkstoffe herabsetzen bzw. verstärken oder durch pharmakologische Wechselwirkungen zu unerwünschten Wirkungen führen. Diese können zusätzliche Krankheitsbilder und zusätzlichen Therapiebedarf auslösen, die aber bei einem besseren Arzneimittelmanagement vermeidbar wären. Obwohl für alle teilnehmenden Standorte ein Kernprogramm entworfen wurde, welches die oben genannten Ziele abdeckt, sind zusätzliche spezielle Teilprojekte vorgesehen, die zum Ziel haben, zukünftige Folgeprojekte vorzubereiten. Ein Teilprojekt bearbeitet die Datensatzkopplung (Rekord Linkage) mit der 1-Jahres-Mortalität und in Zusammenarbeit mit Krankenkassen eine Datensatzkopplung zum Medikamentengebrauch und unerwünschten Arzneimittelereignissen in der ambulanten Versorgung. Ein weiteres Teilprojekt erarbeitet einen Textkorpus für die Verarbeitung natürlicher Sprache (Natural Language Processing) im Hinblick auf Arzneimittelnebenwirkungen (engl. ADE). An dem Projekt sind Medizininformatiker, Biometriker, Epidemiologen, Pharmazeuten, klinische Pharmakologen und Gesundheitsforscher aus 21 Institutionen aller vier Konsortien der Medizininformatik-Initiative des BMBF beteiligt, darunter aus 13 Universitätskliniken. POLAR ist als Infrastrukturprojekt der MII angelegt, das die Machbarkeit einer systematischen und kollaborativen Datenextraktion zum Thema Arzneimittel und arzneimittelbezogene Gesundheitsrisiken über die vier deutschen MII-Konsortien hinweg zeigen soll. Ziel des Teilvorhabens ist die Definition, Implementierung und Validierung von Algorithmen zur Detektion von Notfall-Hospitalisierungen mit ADE Verdacht in Routinedaten.

Lokale Implementierung der POLAR-Suite und Datenextraktion

Förderkennzeichen: 01ZZ1910M
Gesamte Fördersumme: 218.824 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2022
Projektleitung: Prof. Dr. Ingolf Cascorbi
Adresse: Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie
Hospitalstr.4
24105 Kiel

Lokale Implementierung der POLAR-Suite und Datenextraktion

Das Verbundvorhaben POLAR_MI hat das Ziel, mit Methoden und Prozessen der Medizininformatik-Initiative (MI) einen Beitrag zur Detektion von Gesundheitsrisiken bei Patienten mit Polymedikation zu leisten. Dabei kann es zu Arzneimittelwechselwirkungen kommen, welche entweder die gewünschte Wirkung einzelner Wirkstoffe herabsetzen bzw. verstärken oder durch pharmakologische Wechselwirkungen zu unerwünschten Wirkungen führen. Diese können zusätzliche Krankheitsbilder und zusätzlichen Therapiebedarf auslösen, die aber bei einem besseren Arzneimittelmanagement vermeidbar wären. An dem Projekt sind Medizininformatiker, Biometriker, Epidemiologen, Pharmazeuten, klinische Pharmakologen und Gesundheitsforscher aus 21 Institutionen aller vier Konsortien der MI des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beteiligt, darunter aus 13 Universitätskliniken. Für alle teilnehmenden Standorte wurde ein Kernprogramm, welches die definierten Ziele abdeckt, entworfen. Im Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, wird im Rahmen von POLAR_MI der Datenbestand des medizinischen Datenintegrationszentrums (MeDIC) um ausführliche Medikationsdaten der klinischen Routine erweitert, um Pharmakologen und Pharmazeuten bei einem besseren Arzneimittelmanagement zu unterstützen. Die Daten werden dabei aufbereitet, annotiert (u.a. Arzneimittel- und Wirkstoffdatenbanken) und als Teil des nationalen Kerndatensatzes zur Verfügung gestellt, um übergreifende Analysen durchführen zu können.

Lokale Implementierung POLAR-Suite und zentrale Ausarbeitung zu Medikation bei Niereninsuffizienz

Förderkennzeichen: 01ZZ1910N
Gesamte Fördersumme: 307.272 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2022
Projektleitung: Prof. Dr. Walter Emil Haefeli
Adresse: Universitätsklinikum Heidelberg, Medizinische Klinik, Klinische Pharmakologie und Pharmakoepidemiologie
Im Neuenheimer Feld 410
69120 Heidelberg

Lokale Implementierung POLAR-Suite und zentrale Ausarbeitung zu Medikation bei Niereninsuffizienz

Das Verbundvorhaben POLAR hat das Ziel, mit Methoden und Prozessen der Medizininformatik-Initiative (MI-I) einen Beitrag zur Detektion von Gesundheitsrisiken bei Patienten mit Polymedikation zu leisten. Dabei kann es zu Arzneimittelwechselwirkungen kommen, welche entweder die gewünschte Wirkung einzelner Wirkstoffe herabsetzen bzw. verstärken oder durch pharmakologische Wechselwirkungen zu unerwünschten Wirkungen führen. Diese können zusätzliche Krankheitsbilder und zusätzlichen Therapiebedarf auslösen, die aber bei einem besseren Arzneimittelmanagement vermeidbar wären. Obwohl für alle teilnehmenden Standorte ein Kernprogramm entworfen wurde, welches die oben genannten Ziele abdeckt, sind zusätzliche spezielle Teilprojekte vorgesehen, die zum Ziel haben, zukünftige Folgeprojekte vorzubereiten. Ein Teilprojekt bearbeitet die Datensatzkopplung (Rekord Linkage) mit der 1-Jahres-Mortalität und in Zusammenarbeit mit Krankenkassen eine Datensatzkopplung zum Medikamentengebrauch und unerwünschten Arzneimittelereignissen in der ambulanten Versorgung. Ein weiteres Teilprojekt erarbeitet einen Textkorpus für die Verarbeitung natürlicher Sprache (Natural Language Processing) im Hinblick auf Arzneimittelnebenwirkungen (engl. ADE). An dem Projekt sind Medizininformatiker, Biometriker, Epidemiologen, Pharmazeuten, klinische Pharmakologen und Gesundheitsforscher aus 21 Institutionen aller vier Konsortien der Medizininformatik-Initiative des BMBF beteiligt, darunter aus 13 Universitätskliniken. POLAR ist als Infrastrukturprojekt der MII angelegt, das die Machbarkeit einer systematischen und kollaborativen Datenextraktion zum Thema Arzneimittel und arzneimittelbezogene Gesundheitsrisiken über die vier deutschen MII-Konsortien hinweg zeigen soll. Schwerpunkte des Teilprojekts des Universitätsklinikums Heidelberg sind die Identifikation potentiell inadäquater Medikation bei Niereninsuffizienz sowie die Bereitstellung relevanter Daten aus dem Heidelberger Datenintegrationszentrum.

Sekundärdatenanalysen

Förderkennzeichen: 01ZZ1910O
Gesamte Fördersumme: 397.723 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2022
Projektleitung: Prof. Dr. Martin Fromm
Adresse: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Medizinische Fakultät, Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie
Fahrstr. 17
91054 Erlangen

Sekundärdatenanalysen

Das Verbundvorhaben POLAR hat das Ziel, mit Methoden und Prozessen der Medizininformatik-Initiative (MI-I) einen Beitrag zur Detektion von Gesundheitsrisiken bei Patienten mit Polymedikation zu leisten. Dabei kann es zu Arzneimittelwechselwirkungen kommen, welche entweder die gewünschte Wirkung einzelner Wirkstoffe herabsetzen bzw. verstärken oder durch pharmakologische Wechselwirkungen zu unerwünschten Wirkungen führen. Diese können zusätzliche Krankheitsbilder und zusätzlichen Therapiebedarf auslösen, die aber bei einem besseren Arzneimittelmanagement vermeidbar wären. Obwohl für alle teilnehmenden Standorte ein Kernprogramm entworfen wurde, welches die oben genannten Ziele abdeckt, sind zusätzliche spezielle Teilprojekte vorgesehen, die zum Ziel haben, zukünftige Folgeprojekte vorzubereiten. Ein Teilprojekt bearbeitet die Datensatzkopplung (Rekord Linkage) mit der 1-Jahres-Mortalität und in Zusammenarbeit mit Krankenkassen eine Datensatzkopplung zum Medikamentengebrauch und unerwünschten Arzneimittelereignissen in der ambulanten Versorgung. Ein weiteres Teilprojekt erarbeitet einen Textkorpus für die Verarbeitung natürlicher Sprache (Natural Language Processing) im Hinblick auf Arzneimittelnebenwirkungen (engl. ADE). An dem Projekt sind Medizininformatiker, Biometriker, Epidemiologen, Pharmazeuten, klinische Pharmakologen und Gesundheitsforscher aus 21 Institutionen aller vier Konsortien der Medizininformatik-Initiative des BMBF beteiligt, darunter aus 13 Universitätskliniken. POLAR ist als Infrastrukturprojekt der MII angelegt, das die Machbarkeit einer systematischen und kollaborativen Datenextraktion zum Thema Arzneimittel und arzneimittelbezogene Gesundheitsrisiken über die vier deutschen MII-Konsortien hinweg zeigen soll. Der Standort FAU bearbeitet ein Arbeitspaket zu kontraindizierten Verordnungen, koordiniert die Pharmakologie/Pharmazie-Arbeitspakete und führt dezentrale Arbeiten zur Datenbereitstellung am Klinikstandort durch.

Datenmodellierung

Förderkennzeichen: 01ZZ1910P
Gesamte Fördersumme: 303.234 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2022
Projektleitung: PD Dr. Martin Boeker
Adresse: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Medizinische Fakultät, Institut für Medizinische Biometrie und Statistik
Stefan-Meier-Str. 26
79104 Freiburg

Datenmodellierung

Das Verbundvorhaben POLAR_MI hat das Ziel, mit Methoden und Prozessen der Medizininformatik-Initiative (MI-I) einen Beitrag zur Detektion von Gesundheitsrisiken bei Patienten mit Polymedikation zu leisten. Dabei kann es zu Arzneimittelwechselwirkungen kommen, welche entweder die gewünschte Wirkung einzelner Wirkstoffe herabsetzen bzw. verstärken oder durch pharmakologische Wechselwirkungen zu unerwünschten Wirkungen führen. Diese können zusätzliche Krankheitsbilder und zusätzlichen Therapiebedarf auslösen, die aber bei einem besseren Arzneimittelmanagement vermeidbar wären. Obwohl für alle teilnehmenden Standorte ein Kernprogramm entworfen wurde, welches die oben genannten Ziele abdeckt, sind zusätzliche spezielle Teilprojekte vorgesehen, die zum Ziel haben, zukünftige Folgeprojekte vorzubereiten. Ein Teilprojekt bearbeitet die Datensatzkopplung (Rekord Linkage) mit der 1-Jahres-Mortalität und in Zusammenarbeit mit Krankenkassen eine Datensatzkopplung zum Medikamentengebrauch und unerwünschten Arzneimittelereignissen in der ambulanten Versorgung. Ein weiteres Teilprojekt erarbeitet einen Textkorpus für die Verarbeitung natürlicher Sprache (Natural Language Processing) im Hinblick auf Arzneimittelnebenwirkungen (engl. ADE). An dem Projekt sind Medizininformatiker, Biometriker, Epidemiologen, Pharmazeuten, klinische Pharmakologen und Gesundheitsforscher aus 21 Institutionen aller vier Konsortien der Medizininformatik-Initiative des BMBF beteiligt, darunter aus 13 Universitätskliniken. POLAR_MI ist als Infrastrukturprojekt der MI-I angelegt, das die Machbarkeit einer systematischen und kollaborativen Datenextraktion zum Thema Arzneimittel und arzneimittelbezogene Gesundheitsrisiken über die vier deutschen MI-I-Konsortien hinweg zeigen soll. Der Standort UKFR bringt sowohl methodische Kompetenz in den Bereichen Datenmodellierung und -integration als auch eine gut ausdifferenzierte langjährige Dokumentation der klinischen Medikation in das POLAR_MI Projekt ein.

Datenbereitstellung

Förderkennzeichen: 01ZZ1910Q
Gesamte Fördersumme: 223.313 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2022
Projektleitung: Dr. Achim Michel-Backofen
Adresse: Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Standort Gießen, Abt. für Klinische und Administrative Datenverarbeitung
Rudolf-Buchheim-Str. 6
35392 Gießen

Datenbereitstellung

Das Verbundvorhaben POLAR hat das Ziel, mit Methoden und Prozessen der Medizininformatik-Initiative (MI-I) einen Beitrag zur Detektion von Gesundheitsrisiken bei Patienten mit Polymedikation zu leisten. Dabei kann es zu Arzneimittelwechselwirkungen kommen, welche entweder die gewünschte Wirkung einzelner Wirkstoffe herabsetzen bzw. verstärken oder durch pharmakologische Wechselwirkungen zu unerwünschten Wirkungen führen. Diese können zusätzliche Krankheitsbilder und zusätzlichen Therapiebedarf auslösen, die aber bei einem besseren Arzneimittelmanagement vermeidbar wären. Obwohl für alle teilnehmenden Standorte ein Kernprogramm entworfen wurde, welches die oben genannten Ziele abdeckt, sind zusätzliche spezielle Teilprojekte vorgesehen, die zum Ziel haben, zukünftige Folgeprojekte vorzubereiten. Ein Teilprojekt bearbeitet die Datensatzkopplung (Rekord Linkage) mit der 1-Jahres-Mortalität und in Zusammenarbeit mit Krankenkassen eine Datensatzkopplung zum Medikamentengebrauch und unerwünschten Arzneimittelereignissen in der ambulanten Versorgung. Ein weiteres Teilprojekt erarbeitet einen Textkorpus für die Verarbeitung natürlicher Sprache (Natural Language Processing) im Hinblick auf Arzneimittelnebenwirkungen (engl. ADE). An dem Projekt sind Medizininformatiker, Biometriker, Epidemiologen, Pharmazeuten, klinische Pharmakologen und Gesundheitsforscher aus 21 Institutionen aller vier Konsortien der Medizininformatik-Initiative des BMBF beteiligt, darunter aus 13 Universitätskliniken. POLAR ist als konsortien-übergreifender Use Case der MII angelegt, der die Machbarkeit einer systematischen und kollaborativen Datenextraktion zum Thema Arzneimittel und arzneimittelbezogene Gesundheitsrisiken über die vier deutschen MII-Konsortien hinweg zeigen soll. Der Standort Universitätsklinikum Gießen und Marburg bringt sich primär als Datenlieferant in das Projekt ein.

Datenschutzkonzept und Interoperabilitätsplattform

Förderkennzeichen: 01ZZ1910R
Gesamte Fördersumme: 114.152 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2022
Projektleitung: Prof. Dr. Thomas Ganslandt
Adresse: Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Medizinische Fakultät Mannheim
Theodor-Kutzer-Ufer 1-3
68167 Mannheim

Datenschutzkonzept und Interoperabilitätsplattform

Das Verbundvorhaben POLAR_MI hat das Ziel, mit Methoden und Prozessen der Medizininformatik-Initiative (MI-I) einen Beitrag zur Detektion von Gesundheitsrisiken bei Patienten mit Polymedikation zu leisten. Dabei kann es zu Arzneimittelwechselwirkungen kommen, welche entweder die gewünschte Wirkung einzelner Wirkstoffe herabsetzen bzw. verstärken oder durch pharmakologische Wechselwirkungen zu unerwünschten Wirkungen führen. Diese können zusätzliche Krankheitsbilder und zusätzlichen Therapiebedarf auslösen, die aber bei einem besseren Arzneimittelmanagement vermeidbar wären. An dem Projekt sind Medizininformatiker, Biometriker, Epidemiologen, Pharmazeuten, klinische Pharmakologen und Gesundheitsforscher aus 21 Institutionen aller vier Konsortien der Medizininformatik-Initiative des BMBF beteiligt, darunter aus 13 Universitätskliniken. POLAR_MI ist als Infrastrukturprojekt der MII angelegt, das die Machbarkeit einer systematischen und kollaborativen Datenextraktion zum Thema Arzneimittel und arzneimittelbezogene Gesundheitsrisiken über die vier deutschen MII-Konsortien hinweg zeigen soll. Der Standort UHD koordiniert im Rahmen seines Teilvorhabens die Abstimmung eines standortübergreifenden Datenschutzkonzepts für die Integration und Auswertung patientenbezogener Daten in POLAR_MI und unterstützt die Standorte bei der Einholung der dazugehörigen Ethikvoten. Darüber hinaus beteiligt sich der Standort UHD bei der Spezifikation von Kerndatensatzmodulen für die in POLAR_MI benötigten Daten und der Implementierung von ETL-Strecken für die Aufbereitung von Rohdaten in die abgestimmten Formate.

Algorithmen und Analysen zu inadäquater Medikation/Unterversorgung

Förderkennzeichen: 01ZZ1910S
Gesamte Fördersumme: 88.847 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2022
Projektleitung: Prof. Dr. Petra Thürmann
Adresse: Private Universität Witten/Herdecke gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Fakultät für Gesundheit, Lehrstuhl für Klinische Pharmakologie
Alfred-Herrhausen-Str. 50
58455 Witten

Algorithmen und Analysen zu inadäquater Medikation/Unterversorgung

Das Verbundvorhaben POLAR hat das Ziel, mit Methoden und Prozessen der Medizininformatik-Initiative (MI-I) einen Beitrag zur Detektion von Gesundheitsrisiken bei Patienten mit Polymedikation zu leisten. An dem Projekt sind Medizininformatiker, Biometriker, Epidemiologen, Pharmazeuten, klinische Pharmakologen und Gesundheitsforscher aus 21 Institutionen aller vier Konsortien der Medizininformatik-Initiative des BMBF beteiligt, darunter aus 13 Universitätskliniken. Der Lehrstuhl für klinische Pharmakologie der Universität Witten/Herdecke verfolgt die folgenden spezifischen Ziele: Entwicklung und Validierung von Algorithmen (decision tree classifiers) für rein arzneimittelbasierte (PRISCUS, EU(7)-PIM) und komplexere PIM- Instrumente (FORTA, START-STOPP);  Definition von elektronisch nutzbaren Surrogaten zur Definition relevanter unerwünschter Arzneimittelwirkungen (UAWs), z. B. Sturz; Identifizierung und Quantifizierung des PIM-Gebrauchs und der Unterversorgung für die unterschiedlichen Klassifikationssysteme in der bei Aufnahme vorliegenden Medikation und in der während des stationären Aufenthaltes eingenommenen Medikation (in ausgewählten Zentren in Abhängigkeit von der Datenverfügbarkeit); Analyse von Assoziationen zwischen PIM-Gebrauch bzw. der Einnahme PIMs, die das Sturzrisiko erhöhen (PIM-FRIDs, potentially inappropriate medication – fall risk increasing drugs) bei Krankenhausaufnahme und dem Auftreten von Stürzen, die zur Krankenhausaufnahme geführt haben (in ausgewählten Zentren in Abhängigkeit von der Datenverfügbarkeit); Analyse von Assoziationen zwischen PIM-Gebrauch und dem Auftreten von Stürzen oder anderen UAWs während des stationären Aufenthaltes (in ausgewählten Zentren in Abhängigkeit von der Datenverfügbarkeit); Analyse von Assoziationen zwischen PIM-Gebrauch und der Länge des stationären Aufenthaltes (in ausgewählten Zentren in Abhängigkeit von der Datenverfügbarkeit).