Verbund

HiGHmed - Medizininformatik-Konsortium

Innovative IT-Lösungen können entscheidend dazu beitragen, die Versorgung von Patientinnen und Patienten zu verbessern. Täglich werden unzählige Daten in Kliniken, Arztpraxen und in der Forschung erhoben. Diese werden derzeit jedoch noch unzureichend genutzt, da die Datenformate und auch die IT-Systeme der Kliniken oft nicht zusammenpassen.

Das BMBF setzt hier mit dem Förderkonzept Medizininformatik an. Dessen Ziel ist es, einheitliche Systeme zu schaffen, die das Wissen aus der Krankenversorgung und der Forschung zusammenführen können. Kernelemente sind hierbei der Aufbau und die Vernetzung von Datenintegrationszentren an den Universitätskliniken sowie die Entwicklung intelligenter IT-Lösungen für spezifische Anwendungsfälle.

Im Rahmen der Aufbau- und Vernetzungsphase des Verbundprojektes kooperieren acht Universitätskliniken, neun akademische und vier Industriepartner mit dem Ziel der Entwicklung und Nutzung innovativer Informationsinfrastrukturen, um die Effizienz klinischer Forschung zu steigern und Forschungsergebnisse schneller in Verbesserungen der Patientenversorgung umzusetzen.Zum effizienten Datenaustausch zwischen den Einrichtungen setzt das Konsortium auf offene, standardbasierte und interoperable Lösungen. Datenschutz und Datensicherheit sind dafür eine wichtige Grundlage. HiGHmed legt zudem großen Wert auf die Qualifizierung von Mitarbeitenden in der Medizininformatik sowie auf das Training der Ärzteschaft und des Gesundheitspersonals im Umgang mit den neuen Technologien. Im Konsortium entsteht ein Entwicklungsprogramm für die Lehre und den Aufbau wissenschaftlichen Nachwuchses – neu orientiert an modernen Lehrmethoden mit digitalen Medien. Der Mehrwert der neuen Strukturen soll an drei Anwendungsbeispielen gezeigt werden: HiGHmed will Krankenhausinfektionen besser bekämpfen sowie Krebs- und Herz-Kreislauferkrankungen durch personalisierte Ansätze wirkungsvoller behandeln.

Langfristiges Ziel des Förderkonzeptes ist es, ein leistungsfähigeres, digital vernetztes Gesundheitssystem zu schaffen, das Ärzte, Therapeuten und Patienten dabei unterstützt, Krankheiten besser und früher zu erkennen und die für jede Einzelperson bestmögliche Therapie zu finden.

http://www.highmed.org/

Teilprojekte

Beitrag Universitätsklinikum Heidelberg

Förderkennzeichen: 01ZZ1802A
Gesamte Fördersumme: 8.638.197 EUR
Förderzeitraum: 2018 - 2021
Projektleitung: Prof. Dr. Roland Eils
Adresse: Universitätsklinikum Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg

Beitrag Universitätsklinikum Heidelberg

HiGHmed verfolgt das Ziel durch neue medizininformatische Lösungen und einen übergreifenden Datenaustausch die Effizienz klinischer Forschung zu steigern und die Versorgung der Patienten zu verbessern. Das Konzept wird dabei anhand von drei definierten prototypischen Use Cases entwickelt, die eine enge Verzahnung mit den Erfordernissen der Patientenversorgung und medizinischen Forschung sicherstellen werden. Das Universitätsklinikum Heidelberg (UKL-HD) wird zur Umsetzung der Ziele von HiGHmed ein medizinisches Datenintegrationszentrum (MeDIC) aufbauen, welches die technische Unterstützung für die drei Use Cases im Bereich Onkologie, Kardiologie und Infektiologie bieten wird. Hierzu werden wir gemeinsam mit den Partnern die technische Entwicklung der HiGHmed-Plattform vorantreiben. Neben der MeDIC-Plattform wird auch ein OmicsDIC am UKHD entstehen. Ziel des UKHD in Kooperation mit der Universität Heidelberg ist der Aufbau und Betrieb eines Datenintegrationszentrums für „Genomics“- und „Radiomics“-Daten (OmicsDIC). Das OmicsDIC dient dabei als Serviceeinheit für die Verarbeitung, Auswertung, Integration, Speicherung, Analyse, Visualisierung und den Datenaustausch von “omics”-Daten innerhalb von HiGHmed. Das Omics-DIC unterstützt im Bereich der klinischen Anwendung der Gesamtgenomsequenzierung insbesondere den Use Case Onkologie. Außerdem wird das UKL-HD zum HiGHmed-Lehrkonzept beitragen, Konzepte für den Roll-out an andere Partnereinrichtungen entwickeln und Forschungen zu ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekten (ELSA) durchführen.

Beitrag Universitätsmedizin Göttingen

Förderkennzeichen: 01ZZ1802B
Gesamte Fördersumme: 6.954.510 EUR
Förderzeitraum: 2018 - 2021
Projektleitung: Prof. Dr. Ramin Yahyapour
Adresse: Georg-August-Universität Göttingen, Universitätsmedizin, Institut für Medizinische Informatik
Robert-Koch-Str. 40
37075 Göttingen

Beitrag Universitätsmedizin Göttingen

Ziel des Projektes ist es, innovative Informationsinfrastrukturen effizienter zu etablieren, um die Ergebnisse klinischer Forschung zu steigern und schneller in validierbare Verbesserungen der Patientenversorgung umzusetzen. In Fortschreibung der gemeinsam entwickelten Konzepte wird die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) ihr medizinisches Datenintegrationszentrum (UMG-MeDIC) als nachhaltige Struktur für das wissenschaftliche Datenmanagement der UMG ausbauen. In drei komplementären Anwendungsfällen aus Onkologie, Kardiologie und Infektiologie werden übertragbare Lösungen entwickelt. Neue Konzepte der Aus- und Weiterbildung dienen dazu, die Nachhaltigkeit und das Roll-Out von Lösungen und Services auf weitere klinische Partner und Forschungskooperation sicherzustellen.

Beitrag Medizinische Hochschule Hannover

Förderkennzeichen: 01ZZ1802C
Gesamte Fördersumme: 6.652.594 EUR
Förderzeitraum: 2018 - 2021
Projektleitung: Prof. Dr. Dr. Michael Marschollek
Adresse: Medizinische Hochschule Hannover, Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik
Carl-Neuberg-Str. 1
30625 Hannover

Beitrag Medizinische Hochschule Hannover

HiGHmed verfolgt das Ziel durch neue medizininformatische Lösungen und einen übergreifenden Datenaustausch die Effizienz klinischer Forschung zu steigern und die Versorgung der Patienten zu verbessern. Das Konzept wird dabei anhand von drei definierten prototypischen Use Cases entwickelt, die eine enge Verzahnung mit den Erfordernissen der Patientenversorgung und medizinischen Forschung sicherstellen werden. Kernaufgabe der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ist der Aufbau eines Medizinischen Datenintegrationszentrums (MeDIC), das als Zentrale Forschungseinrichtung des Peter L. Reichertz Instituts für Medizinische Informatik (PLRI) und des Zentrums für Informationsmanagement (ZIMt) etabliert wird und die Forschung bei interdisziplinären, einrichtungsübergreifenden, datenzentrierten Vorhaben unterstützt. Als serviceorientierte Anlaufstelle unterstützt das MeDIC Kliniker, Forscher und Patienten bei der Datenbeschaffung und -analyse für konkrete Use Cases. Weiterhin engagiert sich die MHH für die Stärkung der Medizininformatik und Ethik, indem Lehrkonzepte zur Vermittlung von Kompetenzen der datenzentrierten Medizin umgesetzt und praxisorientierte Empfehlungen für Governance-Prozesse entwickelt werden.

Beitrag DKFZ

Förderkennzeichen: 01ZZ1802D
Gesamte Fördersumme: 642.163 EUR
Förderzeitraum: 2018 - 2021
Projektleitung: Prof. Dr. Frank Ückert
Adresse: Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg

Beitrag DKFZ

HiGHmed verfolgt das Ziel durch neue medizininformatische Lösungen und einen übergreifenden Datenaustausch die Effizienz klinischer Forschung zu steigern und die Versorgung der Patienten zu verbessern. Das Konzept wird dabei anhand von drei definierten prototypischen Use Cases entwickelt, die eine enge Verzahnung mit den Erfordernissen der Patientenversorgung und medizinischen Forschung sicherstellen werden. Ziel des DKFZ in Kooperation mit der Universität Heidelberg ist der Aufbau und Betrieb eines Datenintegrationszentrums für "Genomics"- und "Radiomics"-Daten (OmicsDIC). Das OmicsDIC dient dabei als zentrale Serviceeinheit für die Verarbeitung, Auswertung, Integration, Speicherung, Analyse, Visualisierung und den Datenaustausch von "omics"-Daten innerhalb von HiGHmed. Außerdem trägt das DKFZ mit seiner Expertise im Bereich der klinischen Anwendung der Gesamtgenomsequenzierung zum Use Case Onkologie bei.

Beitrag Hochschule Heilbronn

Förderkennzeichen: 01ZZ1802E
Gesamte Fördersumme: 786.091 EUR
Förderzeitraum: 2018 - 2021
Projektleitung: Prof. Dr. Christian Fegeler
Adresse: Hochschule Heilbronn, Fakultät für Informatik
Max-Planck-Str. 39
74081 Heilbronn

Beitrag Hochschule Heilbronn

HiGHmed verfolgt das Ziel durch neue medizininformatische Lösungen und einen übergreifenden Datenaustausch die Effizienz klinischer Forschung zu steigern und die Versorgung der Patienten zu verbessern. Das Konzept wird dabei anhand von drei definierten prototypischen Use Cases entwickelt, die eine enge Verzahnung mit den Erfordernissen der Patientenversorgung und medizinischen Forschung sicherstellen werden. Die Hochschule Heilbronn (HHN) beteiligt sich in zwei Bereichen am Konsortium HiGHmed. Das GECKO Institut der HHN wird zur Umsetzung der Ziele von HiGHmed eine Trusted Third Party mit Pseudonymisierungsdienst aufbauen und ist gemeinsam mit den Partnern an der technischen Entwicklung der HiGHmed Plattform beteiligt. Die Fakultät für Informatik der HHN arbeitet im Bereich der Lehre an der Weiterentwicklung der existierenden Bachelor- und Masterstudiengänge Curricula für Medizinische Informatik mit.

Beitrag Medizinische Fakultät und Universität Heidelberg

Förderkennzeichen: 01ZZ1802F
Gesamte Fördersumme: 628.190 EUR
Förderzeitraum: 2018 - 2021
Projektleitung: Prof. Dr. Roland Eils
Adresse: Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, BioQuant Zentrum
Im Neuenheimer Feld 267
69120 Heidelberg

Beitrag Medizinische Fakultät und Universität Heidelberg

Die Ruprecht-Karls-Universitaet Heidelberg unterstützt das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) beim Aufbau und Betrieb des Datenintegrationszentrums für "Genomics"- und "Radiomics"-Daten (OmicsDIC). Das OmicsDIC dient dabei als zentrale Serviceeinheit für die Verarbeitung, Auswertung, Integration, Speicherung, Analyse, Visualisierung und den Datenaustausch von "omics”-Daten innerhalb von HiGHmed.

Beitrag TU Darmstadt

Förderkennzeichen: 01ZZ1802G
Gesamte Fördersumme: 563.711 EUR
Förderzeitraum: 2018 - 2021
Projektleitung: Prof. Dr. Kay Hamacher
Adresse: Technische Universität Darmstadt, Fachbereich Biologie, Fachgebiet Computational Biology & Simulation
Schnittspahnstr. 10
64287 Darmstadt

Beitrag TU Darmstadt

HiGHmed verfolgt das Ziel, durch neue medizininformatische Lösungen und einen übergreifenden Datenaustausch die Effizienz klinischer Forschung zu steigern und die Versorgung der Patienten zu verbessern. Das Konzept wird dabei anhand von drei definierten prototypischen Use Cases entwickelt, die eine enge Verzahnung mit den Erfordernissen der Patientenversorgung und medizinischen Forschung sicherstellen werden. Innerhalb des HiGHmed-Konsortiums wird die TU Darmstadt ihre speziellen Erfahrungen in den Bereichen privacy research, IT security und Visual Analytics im Rahmen von zwei Teilprojekten einbringen. Im Speziellen wird die TU Darmstadt: Passende Privatsphäremaße für medizinische Datenintegrationcenter ableiten; Neue privacy-by-design-Techniken - maßgeschneidert für die Fälle im HiGHmed-Vorschlag entwickeln - für den Onkologie-Anwendungsfall im Besonderen; Entwicklung neuer interaktiver Visualisierungstechniken für verfügbare Patientendaten und für Pathogene zur Exploration von Clustern, Ausbrüchen und zur Ableitung von Hypothesen über Übertragungswege der Infektionen; Entwicklung neuartiger visueller Reporting-Tools, um den aktuellen Stand von Pathogenenausbreitung und -ausbrüchen visuell zu überwachen.

Beitrag Hasso-Plattner-Institut

Förderkennzeichen: 01ZZ1802H
Gesamte Fördersumme: 516.778 EUR
Förderzeitraum: 2018 - 2021
Projektleitung: Dr. Matthieu-P. Schapranow
Adresse: Hasso-Plattner-Institut für Digital Engineering gGmbH
Prof.-Dr.-Helmert-Str. 2-3
14482 Potsdam

Beitrag Hasso-Plattner-Institut

Ziel des Teilprojekts ist die Anwendung der mit dem Innovationspreis ausgezeichneten In-Memory-Technologie als Grundlage für die Analyse komplexer medizinischer Daten. Dazu werden konkrete Softwarewerkzeuge erstellt, die die Daten aus dem klinischen Prozess möglichst vollständig automatisiert verarbeiten. Für die Interpretation der Ergebnisse der Verarbeitung werden benutzerfreundliche Analysemethoden und -werkzeuge erstellt, die gerade Nicht-Experten dabei unterstützen sollen, eine Interpretation und Bewertung der Ergebnisse vorzunehmen ohne selbst über tiefgreifende IT-Kenntnisse zu verfügen. Dazu ist auch die Kombination der Resultate mit weiteren Datenquellen und die Einordnung in Vergleichsdaten erforderlich. Dazu wird eine Web-Plattform konzipiert, die für den ausgewählten Expertenkreis zugänglich und unabhängig vom Typ des Endgeräts, ob Desktop Computer oder Mobile Device, nutzbar ist. Die Ergebnisse werden über die Analyse-Schicht der HiGHmed-Plattform zur Verfügung gestellt. Im vorliegenden Teilprojekt steht die Verbesserung der Entscheidungsgrundlage für die Mediziner bei der Behandlung von Patienten mit komplexen onkologischen Erkrankungen im Vordergrund. Daher werden die o.g. Ziele praxisnah anhand des ausgewählten Use Case Oncology erforscht und prototypisch erprobt. Gemeinsam mit künftigen Nutzern der Anwendungen, werden konkrete Anforderungen in Workshops erhoben, Nutzerfeedback direkt in die Entwicklung integriert, sowie neue Versionen regelmäßiges validiert. Die Funktionalitäten, die unabhängig vom konkreten Use Case anwendbar sind, werden darüber hinaus auch den anderen Konsortialpartnern und weiteren Konsortien der BMBF Medizininformatik-Initiative zugänglich gemacht werden, um eine flächendeckende Anwendung von Erkenntnissen in kurzer Zeit zu ermöglichen.

Beitrag Robert Koch-Institut

Förderkennzeichen: 01ZZ1802I
Gesamte Fördersumme: 352.218 EUR
Förderzeitraum: 2018 - 2021
Projektleitung: Dr. Tim Eckmanns
Adresse: Robert Koch-Institut (RKI)
Nordufer 20
13353 Berlin

Beitrag Robert Koch-Institut

Das RKI wird sich in das HIGHmed Konsortium mit Expertise in Epidemiologie, Algorithmenentwicklung und Clusterdetektion einbringen. Dies umfasst das Bereitstellen von Expertenwissen als nationales Public Health Institut, Algorithmenentwicklung, Clusterdetektion, Systemevaluation anhand erwarteter Outcomes und die Evaluation der Durchführbarkeit und Funktionalität der Strukturen, Methoden und Algorithmen für andere Behandlungseinrichtungen. Im Use Case Infection Control wird die Leistungsfähigkeit der HiGHmed IT Infrastruktur dargestellt, um komplexe, relevante Zusammenhänge aus heterogenen Datenquellen zu detektieren. Hierzu werden diese heterogenen Daten integriert und eine halbautomatisierte Detektion von Pathogenen, Clustern und Ausbrüchen etabliert. Das RKI wird an der Entwicklung des smart infection control system (SmICS) an folgenden Punkten maßgeblich beteiligt sein: Algorithmenentwicklung zur Detektion von Ausbrüchen; Clusterdetektion; Systemevaluation anhand erwarteter Outcomes. Das System wird zunächst auf historischen Daten evaluiert und dann auf bekannte und hochrelevante Infektionen mit nosokomialen Pathogenen (Bakterien, Viren und Pilze) angepasst und auf syndromische Surveillance für übertragbare Krankheiten erweitert. Der Kooperation zwischen dem RKI als nationales Public Health Institut und den Konsortialpartnern ist von sehr hoher Wichtigkeit, da das RKI bereits seit Jahren Daten zu nosokomialen Infektion und resistenten Pathogenen von mehreren hundert Krankenhäusern erhält und auswertet. In einer weiteren zentralen Rolle wird das RKI SmICS auf die Durchführbarkeit/Funktionalität der Strukturen, Methoden und Algorithmen für andere Behandlungseinrichtungen hin evaluieren.

Beitrag InterComponentWare

Förderkennzeichen: 01ZZ1802J
Gesamte Fördersumme: 745.523 EUR
Förderzeitraum: 2018 - 2021
Projektleitung: Thomas Schneider
Adresse: InterComponentWare Aktiengesellschaft
Altrottstr. 31
69190 Walldorf

Beitrag InterComponentWare

HiGHmed verfolgt das Ziel durch neue medizininformatische Lösungen und einen übergreifenden Datenaustausch die Effizienz klinischer Forschung zu steigern und die Versorgung der Patienten zu verbessern. Das Konzept wird dabei anhand von drei definierten prototypischen Use Cases entwickelt, die eine enge Verzahnung mit den Erfordernissen der Patientenversorgung und medizinischen Forschung sicherstellen werden. Das Ziel der ICW im Rahmen von HiGHmed ist es, gemeinsam mit verschiedenen Partnern die lokale IHE basierte Infrastruktur für das Datenintegrationszentrum am Universitätsklinikum Heidelberg aufzubauen. Diese besteht unter anderem aus Verzeichnisdiensten für demographische Patientendaten (ICW Master Patient Index, Patient Quality Manager), Leistungserbringerdaten (ICW Provider Directory) sowie medizinische Dokumente und Bilddaten (ICW Document & Image Exchange). Um die Verwendung von Patientendaten zur wissenschaftlichen Nutzung datenschutzkonform realisieren zu können, entwickelt und integriert die ICW im Rahmen von HiGHmed ein Modul zu Erfassung und Verwaltung von elektronischen Patienteneinwilligungen auf Basis des vorhandenen ICW Patient Consent Managers. Ziel ist die standardbasierte Interoperabilität der eingesetzten Module auf Basis internationaler Stan-dardisierungsinitiativen und deren Profile, weshalb die ICW die Partner im Kontext der Verwendung von Standards und der Integration des Patientenportals berät.

Beitrag Siemens Healthcare

Förderkennzeichen: 01ZZ1802K
Gesamte Fördersumme: 748.148 EUR
Förderzeitraum: 2018 - 2021
Projektleitung: Volker Lang
Adresse: Siemens Healthcare GmbH, HC CEMEA GER SV ES&DS DS
Karl-Heinz-Kaske-Str. 2
91052 Erlangen

Beitrag Siemens Healthcare

Siemens Healthineers entwickelt mit den HiGHmed use-cases "Oncology" und "Cardiology" neue und innovative Technologien zur Diagnose und Behandlung von Krankheitsbildern und der Unterstützung klinischer Forschungsvorhaben. Im Lehre-Modul unterstützen wir mit unserem Know-How und stellen Lehrinfrastruktur bereit. Use Case Oncology: Ein digitales Ökosystem soll durch die Aggregation und Analyse von Daten aus klinischen, pathologischen, genetischen, genomischen und radiologischen Quellsystemen einen umfassenden Blick auf onkologische Krankheitsbilder in einer Web-basierten Plattform liefern um damit als digitale Entscheidungsunterstützung zu dienen und die Behandlung ganzheitlich zu optimieren. Use Case Cardiology: Sensorgestützte Geräte zur Fernüberwachung von Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen sollen an die Primärsysteme der Kliniken angebunden werden. Vitalparameter und die Verhaltensweisen der Patienten können so überwacht werden und eine datengestützte Behandlung ermöglicht werden. Ziel ist es, die Rehospitalisierungs- und Sterberaten solcher Krankheiten zu reduzieren. Lehre-Modul: Die Ergebnisse und Technologien, die in den Use-Cases erarbeitet werden, werden im Lehre-Modul des Konsortiums in ein Curriculum für Mediziner und Medizininformatiker überführt. Die Lehre wird durch technologischen Fachaustausch über die Anbindung von Sensordaten unterstützt und Infrastruktur für Übungen an Entscheidungsunterstützungssystemen und Datenanalytik bereit gestellt.

Beitrag NEC Laboratories Europe

Förderkennzeichen: 01ZZ1802M
Gesamte Fördersumme: 640.798 EUR
Förderzeitraum: 2018 - 2021
Projektleitung: Dr. Mathias Niepert
Adresse: NEC Laboratories Europe GmbH
Kurfürsten-Anlage 36
69115 Heidelberg

Beitrag NEC Laboratories Europe

Die Ziele der Arbeiten von NEC umfassen die Erweiterung und Entwicklung von Methoden des maschinellen Lernens und der Datananalyse, die zu einem verbesserten Verständnis der Mechanismen von Krankheitsausbrüchen und Infektionsclustern beitragen sollen. Insbesondere wird NEC einen Schwerpunkt auf die Entwicklung von Methoden und Tools der Datenanalyse setzen, um den Anwendungsfall "Use Case Infektionskontrolle" zu unterstützen. Hier wird NEC insbesondere an den folgenden übergreifenden Zielen des Use Case Infektionskontrolle mitwirken: Ermittlung von Pathogenclustern (einschließlich multiresistenter Erreger) auf der Basis von Algorithmen; Identifikation echter Ausbrüche. HiGHmed verfolgt das Ziel durch neue medizininformatische Lösungen und einen übergreifenden Datenaustausch die Effizienz klinischer Forschung zu steigern und die Versorgung der Patienten zu verbessern. Das Konzept wird dabei anhand von drei definierten prototypischen Use Cases entwickelt, die eine enge Verzahnung mit den Erfordernissen der Patientenversorgung und medizinischen Forschung sicherstellen werden.

Beitrag Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung

Förderkennzeichen: 01ZZ1802N
Gesamte Fördersumme: 282.192 EUR
Förderzeitraum: 2018 - 2021
Projektleitung: Prof. Dr. Gerard Krause
Adresse: Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung GmbH
Inhoffenstr. 7
38124 Braunschweig

Beitrag Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung

Das HZI wird sich an der Evaluierung und dem Roll-out des neuartigen Smart Infection Control Systems (SmICS) beteiligen und bei der Entwicklung von Konzepten zum Datenschutz, maschinellen Lernalgorithmen, data mining und Visual Analytics mitwirken. Darüber hinaus werden wir diese Methoden anwenden, um Cluster und Infektionsausbrüche zu erkennen und inter-institutionelle Analysen zu verfeinern.

Beitrag HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst

Förderkennzeichen: 01ZZ1802O
Gesamte Fördersumme: 280.001 EUR
Förderzeitraum: 2018 - 2021
Projektleitung: Prof. Dr. Christoph Rußmann
Adresse: HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, Hildesheim/Holzminden/Göttingen, Fakultät Naturwissenschaften und Technik
Von-Ossietzky-Str. 99
37085 Göttingen

Beitrag HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst

Die HAWK wirkt bei HiGHmed am Aufbau von standortübergreifenden MI-Curricula mit, die durch enge Kooperation und Nutzung neuer digitaler Lehrformate mehr Zielgruppen als bisher in der Aus- und Fortbildung in Medizinischer Informatik erreichen können. Ebenso sollen bestehende Curricula und medizinische Datenintegrationszentren mit modernen Online-Kursen, durch den Aufbau von fachkundigem Personal sowie durch Weiterbildung der bereits in den Forschungseinrichtungen vorhandenen Mitarbeiter gestärkt werden. Die HAWK erstellt Lern- und Lehrmodule/-materialien mit Schwerpunkt auf der medizinischen Bildgebung. Sie beteiligt sich zudem an der Entwicklung spezifischer Lehrmodule in Zusammenarbeit mit Industriepartnern für Ärzte und Studierende der kooperierenden Curricula, sowie von Trainingskursen in der beruflichen Fortbildung, die zu einem "HiGHmed"-Zertifikat führen. Die HAWK wird die Erstellung der Lern-/Lehrmodule sowie des Lernmaterials koordinieren und hierbei die operative Organisation übernehmen. Die erstellten Arbeitsergebnisse sollen zum Ende der Projektlaufzeit in einem solchen Stand sein, dass es im Prinzip möglich ist, sie mit den Ansätzen anderer Standorte über das HiGHmed-Konsortium hinausgehend zu kombinieren und zu ergänzen.

Beitrag Hochschule Hannover

Förderkennzeichen: 01ZZ1802P
Gesamte Fördersumme: 280.001 EUR
Förderzeitraum: 2018 - 2021
Projektleitung: Prof. Dr. Oliver J. Bott
Adresse: Hochschule Hannover, Fakultät III, Medien, Information und Design
Expo Plaza 2
30539 Hannover

Beitrag Hochschule Hannover

HiGHmed verfolgt das Ziel durch neue medizininformatische Lösungen und einen übergreifenden Datenaustausch die Effizienz klinischer Forschung zu steigern und die Patientenversorgung zu verbessern. Das Konzept wird anhand von drei Use Cases entwickelt, die eine enge Verzahnung der Erfordernisse der Patientenversorgung und medizinischen Forschung sicherstellen. Ziel der HsH ist die Mitwirkung am Aufbau eines standortübergreifenden, erweiterbaren Angebots von MI-Curricula und -Ausbildungsmodulen, die durch Kooperation und Nutzung digitaler Lehrformate mehr Zielgruppen als bisher in der Aus- und Fortbildung in Med. Informatik erreichen sollen. Insbesondere sollen die med. Datenintegrationszentren im Hinblick auf die Ausbildung fachkundigen Personals sowie die Fortbildung bereits in den Forschungseinrichtungen vorhandenen Personals gestärkt werden. Zudem dienen die neuen Modulformate der Weiterentwicklung der bestehenden Curricula. Die Hochschule Hannover beteiligt sich durch Entwicklung spezifischer Lehrmodule mit inhaltlichen Bezug auf Datenanalyse und Datenqualität im Kontext med. Forschung. Die entstehenden Lehrmodule sollen Bausteine eines HiGHmed-Zertifikats werden.

Beitrag TU Braunschweig

Förderkennzeichen: 01ZZ1802Q
Gesamte Fördersumme: 281.249 EUR
Förderzeitraum: 2018 - 2021
Projektleitung: Prof. Dr. Thomas Deserno
Adresse: Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig, Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik
Mühlenpfordtstr. 23
38106 Braunschweig

Beitrag TU Braunschweig

HiGHmed verfolgt das Ziel durch neue medizininformatische Lösungen und einen übergreifenden Datenaustausch die Effizienz klinischer Forschung zu steigern und die Versorgung der Patienten zu verbessern. Das Konzept wird dabei anhand von drei definierten prototypischen Use Cases entwickelt, die eine enge Verzahnung mit den Erfordernissen der Patientenversorgung und medizinischen Forschung sicherstellen werden. Die vom PLRI auszuführenden Arbeiten gehören zum Anwendungsfall: "Stärkung der Medizininformatik". Das Arbeitspaket A05: "Lehre und Ausbildung" ist Teil dieses Anwendungsfalls. Das vom PLRI an der TU Braunschweig zu erstellende Modul HiGHmed 2 "Gesundheitsunterstützende Technologien und Datennutzung" wird primär für Master-Studierende ausgelegt und adressiert die folgenden Themen: Datenaufnahme mit einfachen mobile Sensoren (Big Data); Eigenschaften solcher Daten (kontinuierliche Erzeugung, schlechtes Signal Rausch-Verhältnis, variierende Offsets und Ausfälle in einzelnen Kanälen); Sichere Datenübertragung und effizientes Datenmanagement von der Aufnahme bis zur Auswertung; Architekturen und Schnittstellen von medizinischen Registerdatenbanken; Datenschutz und Datensicherheit mobiler medizinischer Echtzeitdaten; Entwicklung adäquater Datenmodelle und modellbasierte Auswertung; Automatische Datenanalyse mit Methoden des maschinellen Lernens (Deep Learning).

Beitrag Ada Health

Förderkennzeichen: 01ZZ1802S
Gesamte Fördersumme: 404.346 EUR
Förderzeitraum: 2018 - 2021
Projektleitung: Dr. Martin Christian Hirsch
Adresse: Ada Health GmbH
Adalbertstr. 20
10997 Berlin

Beitrag Ada Health

Im Rahmen der HiGHmed-Arbeitspakete "Use Case Kardiologie" (AP A09) sowie "Lehre und Training" (AP A05) wird ein kardiologisches Entscheidungsunterstützungssystem aufgebaut, das Studierende der Medizininformatik (MI) und Humanmedizin (HM) an den Themenkomplex Sensortechnologie, Monitoring, kontinuierliche Datenanalyse, Machine-Learning und KI-basierte Entscheidungsunterstützung heranführen soll. Die Studierenden sollen am Beispiel der Herzinsuffizienz lernen können, wie durch Methoden der Künstlichen Intelligenz sowohl Patienten wie auch Ärzte bei Monitoring und Entscheidungsprozessen unterstützt werden können – und wie eine technologische Basis dafür aussehen kann: 1) Mess-Daten und Auswertungsergebnisse von den Konsortialpartnern lassen sich auf einem Mobile- und Web-Client visualisieren; 2) Die Auswertungsergebnisse fließen zudem in einen diagnostischen Reasoning-Prozess ein, der hilft, die aktuelle Situation richtig einzuschätzen; 3) Beides kann im Arzt-Patient Gespräch zu Rate gezogen werden. Basierend auf einer derartigen technologischen Basis wird mit den Konsortialpartnern an einem Kurrikulum gearbeitet, welches das Einarbeiten in diese komplexe Zukunftstechnologie erlaubt.

Beitrag Universitätsklinikum Schleswig-Holstein - Campus Kiel

Förderkennzeichen: 01ZZ1802T
Gesamte Fördersumme: 2.782.678 EUR
Förderzeitraum: 2018 - 2021
Projektleitung: Prof. Dr. Bjoern Bergh
Adresse: Universitätsklinikum Schleswig-Holstein - Campus Kiel - Institut für Medizinische Informatik und Statistik
Arnold-Heller-Str. 3, Haus 31
24105 Kiel

Beitrag Universitätsklinikum Schleswig-Holstein - Campus Kiel

HiGHmed verfolgt das Ziel, durch neue medizininformatische Lösungen und einen übergreifenden Datenaustausch die Effizienz klinischer Forschung zu steigern und die Versorgung der Patienten zu verbessern. Das Konzept wird dabei anhand von drei definierten prototypischen Use Cases entwickelt, die eine enge Verzahnung mit den Erfordernissen der Patientenversorgung und medizinischen Forschung sicherstellen werden. Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) wird zur Umsetzung der Ziele von HiGHmed ein medizinisches Datenintegrationszentrum aufbauen, welches die technische Unterstützung für den Use Case Kardiologie und perspektivisch in weiteren Use Cases bieten wird. Hierzu werden wir gemeinsam mit den Partnern die technische Entwicklung der HiGHmed-Plattform vorantreiben. Das UKSH wird Forschungen zu Datenschutz Aspekten durchführen.

Beitrag Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum Köln

Förderkennzeichen: 01ZZ1802U
Gesamte Fördersumme: 2.733.413 EUR
Förderzeitraum: 2018 - 2021
Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Beyer
Adresse: Universität zu Köln - Medizinische Fakultät - Universitätsklinikum
Kerpener Str. 62
50931 Köln

Beitrag Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum Köln

HiGHmed verfolgt das Ziel durch neue medizininformatische Lösungen und einen übergreifenden Datenaustausch die Effizienz klinischer Forschung zu steigern und die Versorgung der Patienten zu verbessern. Das Konzept wird dabei anhand von drei definierten prototypischen Use Cases entwickelt, die eine enge Verzahnung mit den Erfordernissen der Patientenversorgung und medizinischen Forschung sicherstellen werden. Das Universitätsklinikum Köln (UKK) wird zur Umsetzung der Ziele von HiGHmed ein medizinisches Datenintegrationszentrum (MeDIC) aufbauen und zum Use Case Onkologie beitragen. Hierzu wird das UKK gemeinsam mit den Partnern die technische Entwicklung der HiGHmed-Plattform vorantreiben und Konzepte für den Roll-out an andere Partnereinrichtungen entwickeln. Im Use Case Onkologie wird sich das UKK vor allem mit seiner Forschungsstärke und seinen innovativen Versorgungskonzepten in diesem Bereich einbringen.

Beitrag Universität Münster

Förderkennzeichen: 01ZZ1802V
Gesamte Fördersumme: 904.488 EUR
Förderzeitraum: 2018 - 2019
Projektleitung: Prof. Dr. Martin Dugas
Adresse: Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Institut für Medizinische Informatik
Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude A11
48149 Münster

Beitrag Universität Münster

Die Universität Münster beabsichtigt sich am HiGHmed-Konsortium der nationalen Medizininformatik Initiative zu beteiligen. HiGHmed verfolgt das Ziel, durch neue medizininformatische Lösungen und einen übergreifenden Datenaustausch die Effizienz klinischer Forschung zu steigern und die Versorgung der Patienten zu verbessern. Die Universität Münster wird dazu ein medizinisches Datenintegrationszentrum am Universitätsklinikum Münster aufbauen und den HiGHmed Use Case Infektionskontrolle implementieren. Die technische Entwicklung der HiGHmed-Plattform wird in enger Zusammenarbeit mit HiGHmed Partnern vorangetrieben, um medizinische Daten standortübergreifend auszutauschen. Außerdem wird die Universität Münster zum HiGHmed-Lehrkonzept beitragen.

Beitrag Universitätsklinikum Würzburg

Förderkennzeichen: 01ZZ1802W
Gesamte Fördersumme: 2.615.509 EUR
Förderzeitraum: 2018 - 2021
Projektleitung: Prof. Dr. Georg Ertl
Adresse: Universitätsklinikum Würzburg
Josef-Schneider-Str. 2
97080 Würzburg

Beitrag Universitätsklinikum Würzburg

HiGHmed verfolgt das Ziel durch neue medizinische Lösungen und einen übergreifenden Datenaustausch die Effizienz klinischer Forschung zu steigern und die Versorgung der Patienten zu verbessern. Das Konzept wird dabei Anhand von definierten prototypischen Use Cases entwickelt, die eine enge Verzahnung mit den Erfolgen der Patientenversorgung und medizinischen Forschung sicherstellen. Der Standort Würzburg beteiligt sich initial an dem Use Case "Kardiologie". Das Universitätsklinikum Würzburg (UKW) wird zur Umsetzung der Ziele von HiGHmed ein medizinisches Datenintegrationszentrum aufbauen, welches die technische Unterstützung für den Use Case Kardiologie bieten wird.

Beitrag Charité

Förderkennzeichen: 01ZZ1802X
Gesamte Fördersumme: 1.047.180 EUR
Förderzeitraum: 2018 - 2019
Projektleitung: Martin Peuker
Adresse: Universitätsmedizin Berlin, Campus Charité Mitte, Geschäftsbereich IT
Charitéplatz 1
10117 Berlin

Beitrag Charité

Charité und BIH zielen zum einen darauf ab, Behandlern und Forschern die kontrollierte, lokale Nutzung großer und verschiedenartiger Datenbestände durch den Aufbau eines medizinischen Datenintegrationszentrums (MeDIC) zu ermöglichen. Des Weiteren soll durch die Organisationseinheit MeDIC Charité die kooperative und einrichtungsübergreifende Datennutzung weiterentwickelt werden. Die Datenbestände der Charité und ergänzender Forschungsinfrastrukturen werden hierfür in einer zentralen Infrastruktur, der Health Data Platform (HDP), innerhalb des Hauses integriert. Datenschutzrechtliche Bestimmungen, Belange der IT-Sicherheit und gegebenenfalls die Erforderlichkeit von Patienteneinwilligungen werden vollumfänglich beachtet und umgesetzt. Neben den benötigten Funktionalitäten für den primären Beitritts-Use-Case Infektionskontrolle werden konsortiumsweit neue Analyse- und Abfrageoptionen für Forscher und Behandler entwickelt. Ein neues Gremium der Vorstände von Charité und BIH, das Data Use & Access Committee, wird projektweise über Datenherausgaben oder Alternativoptionen entscheiden. Die Beteiligung am Konsortium HiGHmed soll kontinuierlich ausgebaut werden. Ein weiteres Ziel der Charité, des BIH und des Konsortiums HiGHmed ist es, Angebote für die Aus- und Fortbildung zu entwickeln, die für Ärzte und Mitarbeiter anderer Gesundheitsberufe Schlüsselkompetenzen in Bezug auf Informationsmanagement und Patientenzentrierung vermitteln.