Verbund

Konsortien übergreifender Use Case: CORD_MI - Collaboration on Rare Diseases

Innovative IT-Lösungen können entscheidend dazu beitragen, die Versorgung von Patientinnen und Patienten zu verbessern. Täglich werden unzählige Daten in Kliniken, Arztpraxen und in der Forschung erhoben. Diese werden derzeit jedoch noch unzureichend genutzt, da die Datenformate und auch die IT-Systeme der Kliniken oft nicht zusammenpassen.

Das BMBF setzt hier mit dem Förderkonzept Medizininformatik (Medizininformatik-Initiative, MI‑I) an. Dessen Ziel ist es, einheitliche Systeme zu schaffen, die das Wissen aus der Krankenversorgung und der Forschung zusammenführen können. Kernelemente sind hierbei der Aufbau und die Vernetzung von Datenintegrationszentren an den Universitätskliniken sowie die Entwicklung intelligenter IT-Lösungen für spezifische Anwendungsfälle. Daran arbeiten in vier Konsortien Medizininformatiker gemeinsam mit allen deutschen Unikliniken.

Das Verbundprojekt CORD ist einer von zwei Anwendungsfällen, die die Methoden der MI-I über die vier deutschen Konsortien hinweg erproben. Insbesondere wird CORD zu einem Nutzen für Patienten, Ärzte und Forscher hinsichtlich der Verbesserung von Versorgung und Forschung für Menschen mit seltenen Erkrankungen führen.

Außerdem strebt CORD an, die Sichtbarkeit der seltenen Erkrankungen zu erhöhen, Einblicke in die Versorgung zu gewähren, die Forschung in diesem Gebiet anzuregen sowie die Qualität von Diagnosen und medizinischen Behandlungen zu verbessern. CORD will auch zur Verbesserung der klinischen Dokumentation von seltenen Erkrankungen beitragen. Darüber hinaus sollen Daten zwischen den Konsortien austauschbar (interoperabel) gemacht und ein datenschutzkonformer bundesweiter Zugang zu diesen Daten ermöglicht werden.

Langfristiges Ziel des Förderkonzeptes insgesamt ist es, ein leistungsfähigeres, digital vernetztes Gesundheitssystem zu schaffen, das Ärzte, Therapeuten und Patienten dabei unterstützt, Krankheiten besser und früher zu erkennen und die für jede Einzelperson bestmögliche Therapie zu finden.

Teilprojekte

Zentrale Koordination und Privatsphäre-sichernde Multi-Party-Auswertungsmethoden

Förderkennzeichen: 01ZZ1911A
Gesamte Fördersumme: 919.017 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2022
Projektleitung: Dr. Josef Schepers
Adresse: Berliner Institut für Gesundheitsforschung
Anna-Louisa-Karsch-Str. 2
10178 Berlin

Zentrale Koordination und Privatsphäre-sichernde Multi-Party-Auswertungsmethoden

Im Projekt "Collaboration on Rare Diseases (CORD)" engagieren sich zwanzig Universitätsklinika und weitere Partner für die Verbesserung von Versorgung und Forschung für Menschen mit seltenen Erkrankungen durch Digitalisierung und Innovation. Dies erfolgt im Rahmen der Medizininformatik-Initiative und in Anlehnung an die Ziele des Nationalen Aktionsbündnisses für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (NAMSE). Durch CORD soll belegt werden, dass die Konzepte und Lösungen der MII zu messbarem Nutzen für Patienten, Ärzte und Forscher führen. Im Rahmen der MII baut jedes Universitätsklinikum als Mitglied in einem der vier MII-Konsortien HiGHmed, DIFUTURE, MIRACUM oder SMITH ein Datenintegrationszentrum auf, das die datenschutzkonforme Nutzung der Gesundheitsdaten weiterentwickeln soll. Zugleich betreiben alle Standort Zentren für Seltene Erkrankungen (ZSE), die die medizinischen Bedarfe der Innovationen formulieren. Auf der klinischen Seite strebt CORD an, die Sichtbarkeit der seltenen Erkrankungen zu erhöhen, Einblicke in die Versorgungsrealität zu gewähren, die Forschung in diesem Gebiet anzuregen sowie die Qualität der diagnostischen und therapeutischen Prozesse zu verbessern. Auf der Medizininformatik-Seite legt CORD Schwerpunkte auf die Verbesserung von Konzepten und Lösungen für die klinische Dokumentation zu seltenen Erkrankungen, auf die organisatorische, semantische und syntaktische Interoperabilität sowie die datenschutzkonformen Methoden für einen bundesweiten Zugang zu diesen Daten. CORD nutzt nicht nur die Strukturen und Prozesse der MII, sondern trägt auch zum Gesamtergebnis bei, beispielsweise durch Erprobung innovativer Ansätze zur Verknüpfung und Auswertung von Daten über die speziellen Lösungsansätze der vier MII-Konsortien hinweg. Die in CORD entwickelten Konzepte, Methoden und Verfahren werden öffentlich zugänglich gemacht, woran sich weitere Forschungsprojekte in unterschiedlichen Bereichen anschließen lassen.

Lokale Implementierung und Unterstützung der zentralen Koordination

Förderkennzeichen: 01ZZ1911B
Gesamte Fördersumme: 461.147 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2022
Projektleitung: Prof. Dr. Georg Friedrich Hoffmann
Adresse: Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum Heidelberg, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Klinik Kinderheilkunde I
Im Neuenheimer Feld 430
69120 Heidelberg

Lokale Implementierung und Unterstützung der zentralen Koordination

Im Projekt "Collaboration on Rare Diseases (CORD)" engagieren sich zwanzig Universitätsklinika und weitere Partner für die Verbesserung von Versorgung und Forschung für Menschen mit seltenen Erkrankungen durch Digitalisierung und Innovation. Dies erfolgt im Rahmen der Medizininformatik-Initiative und in Anlehnung an die Ziele des Nationalen Aktionsbündnisses für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (NAMSE). Durch CORD soll belegt werden, dass die Konzepte und Lösungen der MII zu messbarem Nutzen für Patienten, Ärzte und Forscher führen. Im Rahmen der MII baut jedes Universitätsklinikum als Mitglied in einem der vier MII-Konsortien HiGHmed, DIFUTURE, MIRACUM oder SMITH ein Datenintegrationszentrum auf, das die datenschutzkonforme Nutzung der Gesundheitsdaten weiterentwickeln soll. Zugleich betreiben alle Standort Zentren für Seltene Erkrankungen (ZSE), die die medizinischen Bedarfe der Innovationen formulieren. Scherpunktmäßig verfolgt der Standort Heidelberg im klinischen Bereich das Ziel, eine umfassendere Kodierung von seltenen Erkrankungen im Krankenhausinformationssystem zu erwirken und den Austausch zu den Europäischen Netzwerken zu ermöglichen. Auf medizininformatischer Seite besteht das Ziel, das Medizinische Datenintegrationszentrum (MeDIC) auszubauen und ein innovatives Verfahren der Datenanalyse, den Personal Health Train zu erproben. Darüber hinaus wird angestrebt, alle Verbundpartner darin zu unterstützen ihre Ziele bestmöglich zu verwirklichen und gewonnene Ergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Beobachtungsstudien und Dokumentationsverfahren

Förderkennzeichen: 01ZZ1911C
Gesamte Fördersumme: 444.554 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2022
Projektleitung: Prof. Dr. Helge Hebestreit
Adresse: Universitätsklinikum Würzburg, Zentrum für Seltene Erkrankungen
Josef-Schneider-Str. 2
97080 Würzburg

Beobachtungsstudien und Dokumentationsverfahren

Im Projekt "Collaboration on Rare Diseases (CORD)" engagieren sich zwanzig Universitätsklinika und weitere Partner für die Verbesserung von Versorgung und Forschung für Menschen mit seltenen Erkrankungen durch Digitalisierung und Innovation. Dies erfolgt im Rahmen der Medizininformatik-Initiative und in Anlehnung an die Ziele des Nationalen Aktionsbündnisses für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (NAMSE). Durch CORD soll belegt werden, dass die Konzepte und Lösungen der MII zu messbarem Nutzen für Patienten, Ärzte und Forscher führen. Im Rahmen der MII baut jedes Universitätsklinikum als Mitglied in einem der vier MII-Konsortien HiGHmed, DIFUTURE, MIRACUM oder SMITH ein Datenintegrationszentrum auf, das die datenschutzkonforme Nutzung der Gesundheitsdaten weiterentwickeln soll. Zugleich betreibt alle Standort Zentren für Seltene Erkrankungen (ZSE), die die medizinische Bedarfe der Innovationen formulieren. Auf der klinischen Seite strebt CORD an, die Sichtbarkeit der seltenen Erkrankungen zu erhöhen, Einblicke in die Versorgungsrealität zu gewähren, die Forschung in diesem Gebiet anzuregen sowie die Qualität der diagnostischen und therapeutischen Prozesse zu verbessern. Auf der Medizininformatik-Seite legt CORD Schwerpunkte auf die Verbesserung von Konzepten und Lösungen für die klinische Dokumentation zu seltenen Erkrankungen, auf die organisatorische, semantische und syntaktische Interoperabilität sowie die datenschutzkonformen Methoden für einen bundesweiten Zugang zu diesen Daten. CORD nutzt nicht nur die Strukturen und Prozesse der MII, sondern trägt auch zum Gesamtergebnis bei, beispielsweise durch Erprobung innovativer Ansätze zur Verknüpfung und Auswertung von Daten über die speziellen Lösungsansätze der vier MII-Konsortien hinweg. Die in CORD entwickelten Konzepte, Methoden und Verfahren werden öffentlich zugänglich gemacht, woran sich weitere Forschungsprojekte in unterschiedlichen Bereichen anschließen lassen.

Lokale Implementierung und Software-Entwicklung zur Datenerfassung

Förderkennzeichen: 01ZZ1911D
Gesamte Fördersumme: 451.439 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2022
Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Beyer
Adresse: Universität zu Köln - CECAD
Joseph-Stelzmann-Str. 26
50931 Köln

Lokale Implementierung und Software-Entwicklung zur Datenerfassung

Im Projekt "Collaboration on Rare Diseases (CORD)" engagieren sich zwanzig Universitätsklinika und weitere Partner, deren Ziel es ist durch Digitalisierung und Innovation die Versorgung und Forschung für Menschen mit seltenen Erkrankungen zu verbessern. Dies erfolgt im Rahmen der Medizininformatik Initiative (MII) und durch die Anlehnung an die Ziele des Nationalen Aktionsbündnisses für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (NAMSE). Durch CORD soll belegt werden, dass die Konzepte und Lösungen der MII zu messbarem Nutzen für Patienten, Ärzte und Forscher führen. Im Rahmen der MII baut jedes Universitätsklinikum ein Datenintegrationszentrum auf. Zugleich betreiben alle Standorte Zentren für Seltene Erkrankungen (ZSE), die die Anforderugen an Innovationen und Lösungen formulieren. CORD strebt an, die Sichtbarkeit der seltenen Erkrankungen zu erhöhen, Einblicke in die Versorgungsrealität zu gewähren, die Forschung in diesem Gebiet anzuregen sowie die Qualität der diagnostischen und therapeutischen Prozesse zu verbessern. Auf medizininformatischer Seite, legt CORD Schwerpunkte auf die Verbesserung von Konzepten und Lösungen für die klinische Dokumentation zu seltenen Erkrankungen, auf die organisatorische, semantische und syntaktische Interoperabilität. CORD nutzt nicht nur die Strukturen und Prozesse der MII, sondern trägt auch zu ihrem Gesamtergebnis bei. Die in CORD entwickelten Konzepte, Methoden und Verfahren werden öffentlich zugänglich gemacht. Die genannten Ziele gelten uneingeschränkt für die Universitätsklinik Köln (UKK). Da sich der Aufbau des Zentrums für Seltene Erkrankungen an der UKK noch in der Anfangsphase befindet und viele Strukturen noch nicht ausgereift sind, soll die Teilnahme an dem CORD Projekt diesen Prozess beschleunigen. Es sollen IT Strukturen etabliert werden, die in Zukunft die Erforschung seltener Erkrankungen auch über die Grenzen der verschiedenen UKK Kliniken hinweg erleichtern.

Lösungen zur Datenanalyse auf Basis von Secure Multi-Party Computation

Förderkennzeichen: 01ZZ1911E
Gesamte Fördersumme: 90.024 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2021
Projektleitung: Dr. Martin Lablans
Adresse: Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ), Abt. Verbundinformationssysteme (E260)
Im Neuenheimerfeld 280
69120 Heidelberg

Lösungen zur Datenanalyse auf Basis von Secure Multi-Party Computation

Im Projekt "Collaboration on Rare Diseases (CORD)" engagieren sich zwanzig Universitätsklinika und weitere Partner für die Verbesserung von Versorgung und Forschung für Menschen mit seltenen Erkrankungen (SE) durch Digitalisierung und Innovation. Dies erfolgt im Rahmen der Medizininformatik-Initiative (MII) und in Anlehnung an die Ziele des Nationalen Aktionsbündnisses für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (NAMSE). Durch CORD soll belegt werden, dass die Konzepte und Lösungen der MII zu messbarem Nutzen für Patienten, Ärzte und Forscher führen. Im Rahmen der MII baut jedes Universitätsklinikum als Mitglied in einem der vier MII-Konsortien ein Datenintegrationszentrum auf, das die datenschutzkonforme Nutzung der Gesundheitsdaten weiterentwickeln soll. Zugleich betreiben alle Standort Zentren für SE (ZSE), die die medizinischen Bedarfe der Innovationen formulieren. Auf der klinischen Seite strebt CORD an, die Sichtbarkeit der SE zu erhöhen, Einblicke in die Versorgungsrealität zu gewähren, die Forschung in diesem Gebiet anzuregen sowie die Qualität der diagnostischen und therapeutischen Prozesse zu verbessern. Auf der MI-Seite legt CORD Schwerpunkte auf die Verbesserung von Konzepten und Lösungen für die klinische Dokumentation zu SE, auf die organisatorische, semantische und syntaktische Interoperabilität sowie die datenschutzkonformen Methoden für einen bundesweiten Zugang zu diesen Daten. CORD nutzt nicht nur die Strukturen und Prozesse der MII, sondern trägt auch zum Gesamtergebnis bei, beispielsweise durch Erprobung innovativer Ansätze zur Verknüpfung und Auswertung von Daten über die speziellen Lösungsansätze der MII-Konsortien hinweg. Die in CORD entwickelten Konzepte, Methoden und Verfahren werden öffentlich zugänglich gemacht, woran sich weitere Forschungsprojekte anschließen lassen. Das DKFZ übernimmt im Verbund Aufgaben zur Konzeptionierung, Implementierung und Roll-Out zur Datenanalyse auf Basis von Secure Multi-Party Computation.

Entwicklung von Secure Multi-Party Computation Lösungen

Förderkennzeichen: 01ZZ1911F
Gesamte Fördersumme: 90.288 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2022
Projektleitung: Prof. Dr. Kay Hamacher
Adresse: Technische Universität Darmstadt, Fachbereich Biologie
Schnittspahnstr. 10
64287 Darmstadt

Entwicklung von Secure Multi-Party Computation Lösungen

Im Projekt "Collaboration on Rare Diseases (CORD_MI)" engagieren sich zwanzig Universitätsklinika und weitere Partner für die Verbesserung von Versorgung und Forschung für Menschen mit seltenen Erkrankungen durch Digitalisierung und Innovation im Rahmen der Medizininformatik-Initiative (MII). Durch CORD_MI soll belegt werden, dass die Konzepte und Lösungen der MII zu messbarem Nutzen für Patienten, Ärzte und Forscher führen. Im Rahmen der MII baut jedes Universitätsklinikum als Mitglied in einem der vier MII-Konsortien HiGHmed, DIFUTURE, MIRACUM oder SMITH ein Datenintegrationszentrum auf, das die datenschutzkonforme Nutzung der Gesundheitsdaten weiterentwickeln soll. Zugleich betreiben alle Standort Zentren für Seltene Erkrankungen, die die medizinischen Bedarfe der Innovationen formulieren. Auf der klinischen Seite strebt CORD_MI an, die Sichtbarkeit der seltenen Erkrankungen zu erhöhen, Ein-blicke in die Versorgungsrealität zu gewähren, die Forschung in diesem Gebiet anzuregen sowie die Qualität der diagnostischen und therapeutischen Prozesse zu verbessern. Auf der Medizininformatik-Seite legt CORD_MI Schwerpunkte auf die Verbesserung von Konzepten und Lösungen für die klinische Dokumentation zu seltenen Erkrankungen, auf die organisatorische, semantische und syntaktische Interoperabilität sowie die datenschutzkonformen Methoden für einen bundesweiten Zugang zu diesen Daten. CORD_MI nutzt nicht nur die Strukturen und Prozesse der MII, sondern trägt auch zum Gesamtergebnis bei, beispielsweise durch Erprobung innovativer Ansätze zur Verknüpfung und Auswertung von Daten über die speziellen Lösungsansätze der vier MII-Konsortien hinweg. Die Ziele am Standort Darmstadt setzen sich zusammen aus a) Evaluierung bestehender und b) ggf. Implementierung von Secure Multi-Party Computation Protokollen zur Unterstützung der biostatistischen Auswertung durch die anderen CORD_MI-Partner.

Datenintegration und Entwicklung Analyseplattform DataSHIELD

Förderkennzeichen: 01ZZ1911G
Gesamte Fördersumme: 441.655 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2022
Projektleitung: PD Dr. Martin Boeker
Adresse: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Universitätsklinikum, Institut für Medizinische Biometrie und Medizinische Informatik, Abt. für Medzinische Informatik
Stefan-Meier-Str. 26
79104 Freiburg

Datenintegration und Entwicklung Analyseplattform DataSHIELD

Im Projekt "Collaboration on Rare Diseases (CORD)" engagieren sich zwanzig Universitätsklinika und weitere Partner für die Verbesserung von Versorgung und Forschung für Menschen mit seltenen Erkrankungen durch Digitalisierung und Innovation. Dies erfolgt im Rahmen der Medizininformatik-Initiative und in Anlehnung an die Ziele des Nationalen Aktionsbündnisses für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (NAMSE). Durch CORD soll belegt werden, dass die Konzepte und Lösungen der MII zu messbarem Nutzen für Patienten, Ärzte und Forscher führen. Im Rahmen der MII baut jedes Universitätsklinikum als Mitglied in einem der vier MII-Konsortien HiGHmed, DIFUTURE, MIRACUM oder SMITH ein Datenintegrationszentrum auf, das die datenschutzkonforme Nutzung der Gesundheitsdaten weiterentwickeln soll. Zugleich betreiben alle Standort Zentren für Seltene Erkrankungen (ZSE), die die medizinischen Bedarfe der Innovationen formulieren. Auf der klinischen Seite strebt CORD an, die Sichtbarkeit der seltenen Erkrankungen zu erhöhen, Einblicke in die Versorgungsrealität zu gewähren, die Forschung in diesem Gebiet anzuregen sowie die Qualität der diagnostischen und therapeutischen Prozesse zu verbessern. Auf der Medizininformatik-Seite legt CORD Schwerpunkte auf die Verbesserung von Konzepten und Lösungen für die klinische Dokumentation zu seltenen Erkrankungen, auf die organisatorische, semantische und syntaktische Interoperabilität sowie die datenschutzkonformen Methoden für einen bundesweiten Zugang zu diesen Daten. CORD nutzt nicht nur die Strukturen und Prozesse der MII, sondern trägt auch zum Gesamtergebnis bei, beispielsweise durch Erprobung innovativer Ansätze zur Verknüpfung und Auswertung von Daten über die speziellen Lösungsansätze der vier MII-Konsortien hinweg. Das Teilvorhaben des Universitätsklinikums Freiburg übernimmt neben der lokalen Umsetzung und Beiträgen zu deren Entwicklung eine führende Rolle mit zentraler Verantwortung im Bereich Datenanalyse.

Lokale Implementierung, Koordination Roll-out und Dissemination

Förderkennzeichen: 01ZZ1911H
Gesamte Fördersumme: 435.571 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2022
Projektleitung: Dr. Holger Storf
Adresse: Universitätsklinikum Frankfurt
Theodor-Stern-Kai 7
60596 Frankfurt

Lokale Implementierung, Koordination Roll-out und Dissemination

Im Projekt "Collaboration on Rare Diseases (CORD)" engagieren sich zwanzig Universitätsklinika und weitere Partner für die Verbesserung von Versorgung und Forschung für Menschen mit seltenen Erkrankungen durch Digitalisierung und Innovation. Durch CORD soll belegt werden, dass die Konzepte und Lösungen der MII zu messbarem Nutzen für Patienten, Ärzte und Forscher führen. Im Rahmen der MII baut jedes Universitätsklinikum als Mitglied in einem der vier MII-Konsortien ein Datenintegrationszentrum auf, das die datenschutzkonforme Nutzung der Gesundheitsdaten weiterentwickeln soll. Zugleich betreiben alle Standort Zentren für Seltene Erkrankungen (ZSE), die die medizinischen Bedarfe der Innovationen formulieren.Auf der klinischen Seite strebt CORD an, die Sichtbarkeit der seltenen Erkrankungen zu erhöhen, Einblicke in die Versorgungsrealität zu gewähren, die Forschung in diesem Gebiet anzuregen sowie die Qualität der diagnostischen und therapeutischen Prozesse zu verbessern.Auf der Medizininformatik-Seite legt CORD Schwerpunkte auf die Verbesserung von Konzepten und Lösungen für die klinische Dokumentation zu seltenen Erkrankungen, auf die organisatorische, semantische und syntaktische Interoperabilität sowie die datenschutzkonformen Methoden für einen bundesweiten Zugang zu diesen Daten. CORD nutzt nicht nur die Strukturen und Prozesse der MII, sondern trägt auch zum Gesamtergebnis bei, beispielsweise durch Erprobung innovativer Ansätze zur Verknüpfung und Auswertung von Daten über die speziellen Lösungsansätze der vier MII-Konsortien hinweg. Die in CORD entwickelten Konzepte, Methoden und Verfahren werden öffentlich zugänglich gemacht, woran sich weitere Forschungsprojekte in unterschiedlichen Bereichen anschließen lassen. Die Uniklinik Frankfurt verfolgt das Ziel mit Hilfe von standardisierten Daten im Bereich der Seltenen Erkrankungen einen wichtigen Beitrag in der Erforschung von Seltenen Erkrankungen zu leisten und die Basis für weitere Forschungsprojekte zu legen.

Koordination Beobachtungsstudien und Datenqualitätsmonitoring

Förderkennzeichen: 01ZZ1911I
Gesamte Fördersumme: 451.368 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2022
Projektleitung: Prof. Dr. Martin Sedlmayr
Adresse: Technische Universität Dresden, Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus, Institut für Medizinische Informatik und Biometrie
Fetscherstr. 74
01307 Dresden

Koordination Beobachtungsstudien und Datenqualitätsmonitoring

Im Projekt "Collaboration on Rare Diseases (CORD)" engagieren sich zwanzig Universitätsklinika und weitere Partner für die Verbesserung von Versorgung und Forschung für Menschen mit seltenen Erkrankungen durch Digitalisierung und Innovation. Dies erfolgt im Rahmen der Medizininformatik-Initiative (MII) und in Anlehnung an die Ziele des Nationalen Aktionsbündnisses für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (NAMSE). Die Technische Universität Dresden (TU Dresden) verantwortet im Projekt speziell die Erstellung und Koordination von multizentrischen Studienprotokollen für die CORD Beobachtungsstudien für ausgewählte klinische Anwendungsfelder. Zudem obliegt der TU Dresden die Entwicklung eines aussagekräftigen Datenqualitätsmonitorings. Dabei wird anhand der im Projekt ermittelten Qualitätskennzahlen in Kooperation mit den beteiligten Partnern ein Tool für die automatisierte Überwachung der Datenqualität entwickelt, zur Verfügung gestellt und an allen Standorten zum Einsatz gebracht. Die im Projekt notwendigen Arbeiten zur Dokumentationsunterstützung und Datenanalyse werden am Standort Dresden während der gesamten Laufzeit durch ein interdisziplinäres Team bestehend aus dem Zentrum für Seltene Erkrankungen (ZSE), dem Zentrum für evidenzbasierte Gesundheitsversorgung (ZEGV) und dem Zentrum für Medizinische Informatik (ZMI) getätigt.

Koordination Datenintegration und Unterstützung Datenanalyse

Förderkennzeichen: 01ZZ1911J
Gesamte Fördersumme: 180.090 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2022
Projektleitung: Prof. Dr. Thomas Ganslandt
Adresse: Universität Heidelberg, Medizinische Fakultät Mannheim
Theodor-Kutzer-Ufer 1-3
68167 Mannheim

Koordination Datenintegration und Unterstützung Datenanalyse

Im Projekt "Collaboration on Rare Diseases (CORD_MI)" engagieren sich zwanzig Universitätsklinika und weitere Partner für die Verbesserung von Versorgung und Forschung für Menschen mit seltenen Erkrankungen durch Digitalisierung und Innovation. Dies erfolgt im Rahmen der Medizininformatik-Initiative und in Anlehnung an die Ziele des Nationalen Aktionsbündnisses für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (NAMSE). Durch CORD_MI soll belegt werden, dass die Konzepte und Lösungen der MI-I zu messbarem Nutzen für Patienten, Ärzte und Forscher führen. Auf der klinischen Seite strebt CORD_MI an, die Sichtbarkeit der seltenen Erkrankungen zu erhöhen, Einblicke in die Versorgungsrealität zu gewähren, die Forschung in diesem Gebiet anzuregen sowie die Qualität der diagnostischen und therapeutischen Prozesse zu verbessern. Auf der Medizininformatik-Seite legt CORD_MI Schwerpunkte auf die Verbesserung von Konzepten und Lösungen für die klinische Dokumentation zu seltenen Erkrankungen, auf die organisatorische, semantische und syntaktische Interoperabilität sowie die datenschutzkonformen Methoden für einen bundesweiten Zugang zu diesen Daten. Im Teilvorhaben der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) erfolgt die standortübergreifende Koordination der Datenintegration in CORD_MI. Dies umfasst die Abstimmung notwendiger Inhalte mit den klinischen Arbeitspaketen sowie ihre Abbildung in Modulen des MI-I-Kerndatensatzes, die hierzu ggf. ergänzt werden müssen. Die UMM koordiniert auf dieser Basis die Implementierung von ETL-Strecken für die Extraktion und Transformation von Rohdaten in die vereinbarten Kerndatensatzformate an den CORD_MI-Standorten. Darüber hinaus erfolgt an der UMM die Implementierung von ETL-Strecken für die Bereitstellung der so harmonisierten Daten in die für die Auswertung benötigten Formate. In einem weiteren Arbeitspaket beteiligt sich die UMM an der Implementierung einer föderierten Analyseplattform und bringt hierzu die Erfahrungen aus der MI-I-Demonstratorstudie ein.

Koordination Roll-Out und Dissemination

Förderkennzeichen: 01ZZ1911K
Gesamte Fördersumme: 356.732 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2022
Projektleitung: Prof. Dr. Jörg B. Schulz
Adresse: Universitätsklinikum Aachen
Pauwelsstr. 30
52074 Aachen

Koordination Roll-Out und Dissemination

Im Projekt "Collaboration on Rare Diseases (CORD)" engagieren sich zwanzig Universitätsklinika und weitere Partner für die Verbesserung von Versorgung und Forschung für Menschen mit seltenen Erkrankungen durch Digitalisierung und Innovation. Dies erfolgt im Rahmen der Medizininformatik-Initiative (MII) und in Anlehnung an die Ziele des Nationalen Aktionsbündnisses für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (NAMSE). Durch CORD soll belegt werden, dass die Konzepte und Lösungen der MII zu messbarem Nutzen für Patienten, Ärzte und Forscher führen. Im Rahmen der MII baut jedes Universitätsklinikum als Mitglied in einem der vier MII-Konsortien HiGHmed, DIFUTURE, MIRACUM oder SMITH ein Datenintegrationszentrum auf, das die datenschutzkonforme Nutzung der Gesundheitsdaten weiterentwickeln soll. Zugleich betreiben alle Standort Zentren für Seltene Erkrankungen (ZSE), die die medizinischen Bedarfe der Innovationen formulieren. Auf der klinischen Seite strebt CORD an, die Sichtbarkeit der seltenen Erkrankungen zu erhöhen, Einblicke in die Versorgungsrealität zu gewähren, die Forschung in diesem Gebiet anzuregen sowie die Qualität der diagnostischen und therapeutischen Prozesse zu verbessern. Auf der Medizininformatik-Seite legt CORD Schwerpunkte auf die Verbesserung von Konzepten und Lösungen für die klinische Dokumentation zu seltenen Erkrankungen, auf die organisatorische, semantische und syntaktische Interoperabilität sowie die datenschutzkonformen Methoden für einen bundesweiten Zugang zu diesen Daten. CORD nutzt nicht nur die Strukturen und Prozesse der MII, sondern trägt auch zum Gesamtergebnis bei, beispielsweise durch Erprobung innovativer Ansätze zur Verknüpfung und Auswertung von Daten über die speziellen Lösungsansätze der vier MII-Konsortien hinweg. Das Teilvorhaben des Universitätsklinikums Aachen ist neben der lokalen Umsetzung und Beiträgen zu deren Entwicklung koordinativ an Roll-Out und Dissemination beteiligt

Implementierung Dokumentation (ORBIS) und Datenintegration

Förderkennzeichen: 01ZZ1911L
Gesamte Fördersumme: 363.624 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2022
Projektleitung: PD Dr. Sven Zenker
Adresse: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Universitätsklinikum, Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum
Venusberg-Campus 1
53127 Bonn

Implementierung Dokumentation (ORBIS) und Datenintegration

Im Projekt "Collaboration on Rare Diseases (CORD)" engagieren sich 20 Universitätsklinika und weitere Partner für die Verbesserung von Versorgung und Forschung für Menschen mit seltenen Erkrankungen durch Digitalisierung und Innovation. Dies erfolgt im Rahmen der Medizininformatik-Initiative (MI-I) und in Anlehnung an die Ziele des Nationalen Aktionsbündnisses für Menschen mit Seltenen Erkrankungen. CORD will belegen, dass die Konzepte und Lösungen der MI-I zu messbarem Nutzen für Patienten, Ärzte und Forscher führen. In der MI-I bauen die Universitätskliniken Datenintegrationszentr auf, die die datenschutzkonforme Nutzung von Gesundheitsdaten weiterentwickeln. Zugleich betreiben alle Standorte Zentren für Seltene Erkrankungen, die die medizinischen Bedarfe für Innovationen formulieren. CORD will die Sichtbarkeit seltener Erkrankungen erhöhen, Einblicke in die Versorgungsrealität gewähren, Forschung anregen und die Qualität diagnostischer und therapeutischer Prozesse verbessern. Konzepte und Lösungen für die klinische Dokumentation seltener Erkrankungen, Interoperabilität sowie datenschutzkonforme Methoden für einen bundesweiten Datenzugang sollen vorangetrieben werden. CORD nutzt die MI-I Strukturen und Prozesse und trägt durch eine konsortienübergreifende Erprobung innovativer Ansätze zur Datenverknüpfung und -auswertung zu ihrem Ergebnis bei. Die entwickelten Konzepte und Methoden werden öffentlich zugänglich gemacht. Der Standort Bonn spielt eine führende Rolle bei der Entwicklung eines elektronischen Eingabe- und Dokumentationssystems für strukturiert-codierte Daten in Verbindung mit dem Krankenhausinformationssystem ORBIS der Firma Agfa. Dabei erfolgt die Umsetzung primär am Standort Bonn, die Ergebnisse werden den Partnerkliniken, die ebenfalls ORBIS verwenden, zeitnah zur Verfügung gestellt. Sowohl bei der Entwicklung der Dokumentationslösung als auch beim Roll-out auf die anderen Standorte wird zusätzlich auf Dienstleistungen von Agfa zurückgegriffen.

Datenanalyse

Förderkennzeichen: 01ZZ1911M
Gesamte Fördersumme: 80.885 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2022
Projektleitung: Dr. Oya Beyan
Adresse: Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, Lehrstuhl für Informatik 5, Datenbank und Informationssysteme
Ahornstr. 55
52074 Aachen

Datenanalyse

Im Projekt "Collaboration on Rare Diseases (CORD)" engagieren sich zwanzig Universitätsklinika und weitere Partner für die Verbesserung von Versorgung und Forschung für Menschen mit seltenen Erkrankungen durch Digitalisierung und Innovation. Dies erfolgt im Rahmen der Medizininformatik-Initiative (MII) und in Anlehnung an die Ziele des Nationalen Aktionsbündnisses für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (NAMSE). Durch CORD soll belegt werden, dass die Konzepte und Lösungen der MII zu messbarem Nutzen für Patienten, Ärzte und Forscher führen. Im Rahmen der MII baut jedes Universitätsklinikum als Mitglied in einem der vier MII-Konsortien HiGHmed, DIFUTURE, MIRACUM oder SMITH ein Datenintegrationszentrum auf, das die datenschutzkonforme Nutzung der Gesundheitsdaten weiterentwickeln soll. Zugleich betreiben alle Standort Zentren für Seltene Erkrankungen (ZSE), die die medizinischen Bedarfe der Innovationen formulieren. Auf der klinischen Seite strebt CORD an, die Sichtbarkeit der seltenen Erkrankungen zu erhöhen, Einblicke in die Versorgungsrealität zu gewähren, die Forschung in diesem Gebiet anzuregen sowie die Qualität der diagnostischen und therapeutischen Prozesse zu verbessern. Auf der Medizininformatik-Seite legt CORD Schwerpunkte auf die Verbesserung von Konzepten und Lösungen für die klinische Dokumentation zu seltenen Erkrankungen, auf die organisatorische, semantische und syntaktische Interoperabilität sowie die datenschutzkonformen Methoden für einen bundesweiten Zugang zu diesen Daten. CORD nutzt nicht nur die Strukturen und Prozesse der MII, sondern trägt auch zum Gesamtergebnis bei, beispielsweise durch Erprobung innovativer Ansätze zur Verknüpfung und Auswertung von Daten über die speziellen Lösungsansätze der vier MII-Konsortien hinweg. Das CORD Teilvorhaben des Partners RWTH Aachen hat die Implementierung der Infrastruktur des Personal Health Trains (PHT) zum Ziel und wirkt an deren Bereitstellung mit.

Dokumentationsunterstützung und Datenqualitätsmonitoring

Förderkennzeichen: 01ZZ1911N
Gesamte Fördersumme: 375.854 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2022
Projektleitung: Prof. Dr. Thomas Meitinger
Adresse: Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München, Institut für Humangenetik
Trogerstr. 32
81675 München

Dokumentationsunterstützung und Datenqualitätsmonitoring

Im Projekt "Collaboration on Rare Diseases (CORD)" engagieren sich zwanzig Universitätsklinika und weitere Partner für die Verbesserung von Versorgung und Forschung für Menschen mit seltenen Erkrankungen durch Digitalisierung und Innovation. Dies erfolgt im Rahmen der Medizininformatik-Initiative und in Anlehnung an die Ziele des Nationalen Aktionsbündnisses für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (NAMSE). Durch CORD soll belegt werden, dass die Konzepte und Lösungen der MII zu messbarem Nutzen für Patienten, Ärzte und Forscher führen. Im Rahmen der MII baut jedes Universitätsklinikum als Mitglied in einem der vier MII-Konsortien HiGHmed, DIFUTURE, MIRACUM oder SMITH ein Datenintegrationszentrum auf, das die datenschutzkonforme Nutzung der Gesundheitsdaten weiterentwickeln soll. Zugleich betreiben alle Standort Zentren für Seltene Erkrankungen (ZSE), die die medizinischen Bedarfe der Innovationen formulieren. Auf der klinischen Seite strebt CORD an, die Sichtbarkeit der seltenen Erkrankungen zu erhöhen, Einblicke in die Versorgungsrealität zu gewähren, die Forschung in diesem Gebiet anzuregen sowie die Qualität der diagnostischen und therapeutischen Prozesse zu verbessern. Auf der Medizininformatik-Seite legt CORD Schwerpunkte auf die Verbesserung von Konzepten und Lösungen für die klinische Dokumentation zu seltenen Erkrankungen, auf die organisatorische, semantische und syntaktische Interoperabilität sowie die datenschutzkonformen Methoden für einen bundesweiten Zugang zu diesen Daten. CORD nutzt nicht nur die Strukturen und Prozesse der MII, sondern trägt auch zum Gesamtergebnis bei, beispielsweise durch Erprobung innovativer Ansätze zur Verknüpfung und Auswertung von Daten über die speziellen Lösungsansätze der vier MII-Konsortien hinweg. Das CORD Teilvorhaben des Partners TU München wirkt anteilig an der Entwicklung von Dokumentationsunterstützung und Datenqualitätsmonitoring mit und setzt Verbundlösungen lokal um.

Implementierung Dokumentation (KIS System i.s.h.med) und Datenintegration

Förderkennzeichen: 01ZZ1911O
Gesamte Fördersumme: 451.393 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2022
Projektleitung: Prof. Dr. Oliver Kohlbacher
Adresse: Universitätsklinikum Tübingen
Geissweg 3
72076 Tübingen

Implementierung Dokumentation (KIS System i.s.h.med) und Datenintegration

Im Projekt "Collaboration on Rare Diseases (CORD_MI)" engagieren sich zwanzig Universitätsklinika und weitere Partner für die Verbesserung von Versorgung und Forschung für Menschen mit seltenen Erkrankungen durch Digitalisierung und Innovation. Dies erfolgt im Rahmen der Medizininformatik-Initiative (MI-I) und in Anlehnung an die Ziele des Nationalen Aktionsbündnisses für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (NAMSE). Durch CORD_MI soll belegt werden, dass die Konzepte und Lösungen der MI-I zu messbarem Nutzen für Patienten, Ärzte und Forscher führen. Auf der klinischen Seite will CORD_MI die Sichtbarkeit seltener Erkrankungen erhöhen, Einblicke in die Versorgungsrealität gewähren, die Forschung anregen und die Qualität diagnostischer und therapeutischer Prozesse verbessern. Schwerpunkte im Rahmen der MI-I sind die Verbesserung von Konzepten und Lösungen für die klinische Dokumentation seltener Erkrankungen, für die Interoperabilität sowie von datenschutzkonformen Methoden für einen bundesweiten Zugang zu diesen Daten. Durch die konsortienübergreifende Erprobung innovativer Ansätze zur Verknüpfung und Auswertung von Daten trägt CORD_MI zum Gesamtergebnis der MI-I bei. Die in CORD_MI entwickelten Konzepte, Methoden und Verfahren werden öffentlich zugänglich gemacht, woran sich weitere Forschungsprojekte in unterschiedlichen Bereichen anschließen lassen. Innerhalb des Verbundes verfolgt der Standort Tübingen im klinischen Bereich schwerpunktmäßig das Ziel, eine umfassendere Kodierung von seltenen Erkrankungen im Krankenhausinformationssystem zu erwirken und dadurch unter anderem auch den Austausch zu den Europäischen Netzwerken zu ermöglichen. Auf medizininformatischer Seite besteht das Ziel, das Medizinische Datenintegrationszentrum auszubauen und ein innovatives Verfahren der Datenanalyse, den Personal Health Train, zu erproben.

Aufbau eines Datenkompetenzzentrums

Förderkennzeichen: 01ZZ1911P
Gesamte Fördersumme: 210.310 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2022
Projektleitung: Prof. Dr. Mark-Jürgen Berneburg
Adresse: Universitätsklinikum Regensburg
Franz-Josef-Strauß-Allee 11
93053 Regensburg

Aufbau eines Datenkompetenzzentrums

Das CORD_MI Teilvorhaben am Universitätsklinikum Regensburg umfasst die lokale Umsetzung von sieben Arbeitspaketen im Rahmen der MII-Infrastruktur unter Beteiligung aller Partner. Im Arbeitspaket WP1 Studienprotokolle, Ethik, Datenschutz beteiligen sich alle Standorte an der Erstellung der Studienprotokolle einschließlich der zugehörigen ethischen und datenschutzrechtlichen Implikationen und bereiten die Umsetzung im standort- und bundeslandspezifischen Kontext vor. Im WP2 Dokumentationsunterstützung werden die zentral erarbeiteten Vorschläge für Verbesserungen der Dokumentationswerkzeuge und der Dokumentationsprozesse bezüglich seltener Erkrankungen eingeführt, umgesetzt und begleitet. Im Rahmen von WP3 Datenintegration erfolgen die studienbezogenen Datenzusammenführungen nach den Richtlinien des MII Kerndatensatzes 2.0 in den Repositorien des lokalen Datenintegrationszentrums. WP4 Datenqualitätsmonitoring dient den kontinuierlichen Rückmeldungen zum Fortschritt der Dokumentationsentwicklung. WP5 Datenanalyse umfasst die gemeinsamen studienspezifischen Auswertungen mit Zusammenführung von anonymen dezentralen Teilergebnissen. WP6 Roll-Out und Dissemination dient der Kommunikation der Methoden und der Ergebnisse (Fallzahlen für se-atlas) sowie der Verbreitung der entwickelten Lösungen. WP7 Projektmanagement umfasst lokale und zentrale Aufgaben. Das lokale Projektmanagement steuert die Umsetzung am jeweiligen Standort in enger Kooperation mit dem zentralen Projektmanagement und allen Partnern. Der Standort Regensburg übernimmt eine Rolle in den WP 2, 3, 4 & 5 mit lokaler Verantwortung bei der Entwicklung der Dokumentationsverfahren (WP 2), bei der lokalen Integration an die DIFTURE Infrastruktur (WP3), beim Datenqualitätsmonitoring (WP 4) und der Datenanalyse (WP 5).

Arbeitspapier zu Verlaufsprädiktion unter Verwendung von komplexitätsreduzierten Klassifikatoren bei seltenen Erkrankungen

Förderkennzeichen: 01ZZ1911Q
Gesamte Fördersumme: 71.974 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2021
Projektleitung: Prof. Hans Kestler
Adresse: Universität Ulm - Medizinsche Fakultät - Institut für Medizinische Systembiologie
Albert-Einstein-Allee 11
89081 Ulm

Arbeitspapier zu Verlaufsprädiktion unter Verwendung von komplexitätsreduzierten Klassifikatoren bei seltenen Erkrankungen

Im Projekt "Collaboration on Rare Diseases (CORD)" engagieren sich Universitätsklinika und weitere Partner für die Verbesserung von Versorgung und Forschung für Menschen mit seltenen Erkrankungen durch Digitalisierung und Innovation. Durch CORD soll belegt werden, dass die Konzepte und Lösungen der Medizininformatik-Initiative zu messbarem Nutzen für Patienten, Ärzte und Forscher führen. Auf der klinischen Seite strebt CORD an, die Sichtbarkeit der seltenen Erkrankungen zu erhöhen, Einblicke in die Versorgung zu gewähren, die Forschung in diesem Gebiet anzuregen sowie die Qualität der klinischen Prozesse zu verbessern. Das UK Ulm analysiert in einer Pilotphase prädiktive Modelle auf Basis des Nationalen Kerndatensatzes (NKD). Diese sollen den Nutzen des NKD für diagnostische und prognostische Fragestellungen charakterisieren. Der Fokus liegt hierbei auf Verlaufsprädiktionen, die das Voranschreiten von Krankheiten oder deren Einfluss auf den Erfolg von Therapien bzw. Medikationen vorhersagen. Die Ergebnisse sollen in einem Arbeitspapier zusammengefasst und veröffentlicht werden. Als Beispielszenarien dienen der Verlauf von Schwangerschaft bei Mukoviszidose-Patientinnen (ICD-10: E84.1 f.) und der Langzeitverlauf der Stoffwechselstörung Phenylketonurie (ICD-10: E70.0 f.). Zur Anwendung kommen Vorhersageverfahren aus dem Bereich der interpretierbaren künstlichen Intelligenz (explainable AI) und des maschinellen Lernens. Mithilfe strukturierter Klassifikationssysteme sollen akkurate und interpretierbare Einstufungen erzeugt werden. Die Vorhersageleistung des Klassifikators und die Qualität der generierten Hypothese dienen als Maße für den Nutzen der Datengrundlage. Neben der Leistung ist auch die Detektion von möglichen Störquellen von Interesse.

Arbeitspapier zu besonderen Aspekten des Kerndatensatzes der Medizininformaktik-Initiative bei seltenen Erkrankungen

Förderkennzeichen: 01ZZ1911R
Gesamte Fördersumme: 72.000 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2022
Projektleitung: Prof. Dr. Dagmar Krefting
Adresse: Georg-August-Universität Göttingen, Universitätsmedizin, Institut für Medizinische Informatik
Robert-Koch-Str. 40
37075 Göttingen

Arbeitspapier zu besonderen Aspekten des Kerndatensatzes der Medizininformaktik-Initiative bei seltenen Erkrankungen

Das CORD Teilvorhaben der Universitätsmedizin Göttingen umfasst die lokale Umsetzung der sieben Arbeitspakete im Rahmen der MII-Infrastruktur und relevante zentrale Beiträge zu deren Entwicklung. Im Arbeitspaket WP1 "Studienprotokolle & ELSI" beteiligen sich alle Standorte an der Reflektion der Studienprotokolle einschließlich der zugehörigen ethischen und datenschutzrechtlichen Implikationen und bereiten die Umsetzung im Standort- und Bundesland-spezifischen Kontext vor. Im WP 2 "Dokumentationsunterstützung" werden zentral erarbeitete Vorschläge für Verbesserungen der Dokumentationswerkzeuge und der Dokumentationsprozesse bezüglich Seltener Erkrankungen eingeführt, umgesetzt und begleitet. Im Rahmen von WP3 "Datenintegration" erfolgt die studienbezogene Datenzusammenführung nach den Richtlinien des MI-I Kerndatensatzes 2.0 in den Repositorien des lokalen Datenintegrationszentrums. WP4 "Datenqualitätsmonitoring" dient den unspezifischen kontinuierlichen Rückmeldungen zum Fortschritt der Dokumentationsentwicklung und ist eng verbunden mit studienspezifischen Auswertungen des dezentralen Basismoduls des Arbeitspaketes WP5 "Datenanalyse". Die Umsetzung der komplexeren Verfahren der Datenanalyse (Personal Health Train, Data Shield und Secure Multi Party Computation) erfolgt nach Möglichkeit. WP6 "Roll-Out und Verbreitung" dient der Kommunikation der Methoden und Ergebnisse sowie der Nachhaltigkeit der entwickelten Lösungen. Der lokale Teil von WP 7 "Projektmanagement" dient der Umsetzung des Projektes am Standort in enger Koordination mit den Partnern. Ergänzend befasst sich die Universitätsmedizin Göttingen vertieft mit der Gestaltung des Kerndatensatzes 2.0 der MI-I (MI-I KDS 2.0) und seiner Abstimmung mit dem Common Data Set der Rare Disease Registration Infrastructure (ERDRI CDS). Es wird geprüft, ob die Infrastrukturen, Methoden und Prozesse des HiGHmed-Use-Case Onkologie für Patienten mit nicht onkologischen seltenen oder komplexen Erkrankungen genutzt werden können.

Arbeitspapier zum Off-Label-Use von Medikamenten bei seltenen Erkrankungen

Förderkennzeichen: 01ZZ1911S
Gesamte Fördersumme: 71.894 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2022
Projektleitung: Dr. Fady Albashiti
Adresse: Ludwig-Maximilians-Universität München, Klinikum der Universität München, Campus Großhadern, Zentrum für Medizinische Datenintegration und -analyse (MeDICLMU)
Marchoninistr. 15
81377 München

Arbeitspapier zum Off-Label-Use von Medikamenten bei seltenen Erkrankungen

Im Projekt "Collaboration on Rare Diseases (CORD)" engagieren sich zwanzig Universitätsklinika und weitere Partner für die Verbesserung von Versorgung und Forschung für Menschen mit seltenen Erkrankungen durch Digitalisierung und Innovation. Dies erfolgt im Rahmen der Medizininformatik-Initiative und in Anlehnung an die Ziele des Nationalen Aktionsbündnisses für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (NAMSE). Durch CORD soll belegt werden, dass die Konzepte und Lösungen der MII zu messbarem Nutzen für Patienten, Ärzte und Forscher führen. Auf der klinischen Seite strebt CORD an, die Sichtbarkeit der seltenen Erkrankungen zu erhöhen, Einblicke in die Versorgungsrealität zu gewähren, die Forschung in diesem Gebiet anzuregen sowie die Qualität der diagnostischen und therapeutischen Prozesse zu verbessern. Auf der Medizininformatik-Seite legt CORD Schwerpunkte auf die Verbesserung von Konzepten und Lösungen für die klinische Dokumentation zu seltenen Erkrankungen, auf die organisatorische, semantische und syntaktische Interoperabilität sowie die datenschutzkonformen Methoden für einen bundesweiten Zugang zu diesen Daten. Am Standort LMU Klinikum streben das Dr. von Haunersche Kinderspital, das Zentrum für Medizinische Datenintegration und -analyse (MeDIC LMU) und die Abteilung Apotheke, zusätzlich zu den im CORD-Verbundprojekt definierten Zielen, die Initiierung eines wissenschaftlichen Vorhabens in Form eines Arbeitspapiers zum Off-Label-Use von Medikamenten bei Patienten mit Seltenen Erkrankungen an. Darin wird ein Konzept entwickelt und dargestellt, welches die Datenintegration von definierten ICD-10-GM/alpha-IDs/Orpha-Codes seltener Erkrankungen des Immunsystems mit Anatomisch-Therapeutisch-Chemischen (ATC)-Codes definierter Arzneimittel ermöglicht, um den Anteil der Off-Label-Use Pharmakotherapie Seltener Erkrankungen quantitativ und qualitativ zu ermitteln.