Teilprojekt eines Verbundes

Universität Tübingen, Teilvorhaben 1, 2, 5 und 6

Förderkennzeichen: 01ZX1301A
Fördersumme: 2.553.818 EUR
Förderzeitraum: 2014 - 2017
Projektleitung: Prof. Dr. Bernd Pichler
Adresse: Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät, Klinik für Radiologie, Labor für Präklinische Bildgebung und Bildgebungstechnologie
Röntgenweg 13
72076 Tübingen

Das Vorhaben der Uni Tübingen beschäftigt sich mit der Diagnose und Therapie des hepatozellulären Karzinoms (HCC, Lebertumor) unter Einbeziehung von Omics-Methoden (Metabolom und Proteom als molekulare Parameter des Tumors), der Bildgebung und Methoden der Systemmodellierung, sowie das Management des Konsortiums. Dabei werden folgende Arbeiten durchgeführt: Erfassung und Auswertung klinischer Daten in Zusammenhang mit radiologisch erstellten Reaktionsmustern („Imaging Fingerprint Profiles") und systembiologisch weiterentwickelten prädiktiven Tumormodellen auf die Therapieverfahren medikamentöse Therapie durch Sorafenib oder transarterielle Chemoembolisation (TACE) beim Lebertumor. Funktionelles Imaging und molekulares Profiling von genetisch definierten HCCs nach antiangiogenetischer Therapie. Mausmodelle mit Lebertumoren werden nach antiangiogenetischer Behandlung mittels funktionellem Imaging (PET/MR), metabolomischer Analyse und Transkriptomanalyse untersucht. Durch integrative Datenanalyse sollen Kandidatengene oder Gen-/ Metabolomsignaturen ermittelt werden, die prädiktiv für das Tumoransprechen sind. Identifizierte Kandidatengene sollen im Mausmodell funktionell genetisch validiert werden. Durchführung einer Observationsstudie mit 50 Patienten, die entweder Sorafenib oder TACE erhalten. Im Rahmen des Vorhabens wird eine weitere klinische Studie vorbereitet. Dafür soll das Resistenzmuster von Tumoren unter Therapie erfasst und eine Integration der erhobenen Daten in das prädiktive Systembiologie-Modell durchgeführt werden.