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BRIDGET

Die Entwicklung von Präventionsstrategien gegen Demenzen, insbesondere gegen die Alzheimer Demenz, ist eine große Herausforderung. Eine wichtige Hürde stellt die Identifikation pathologischer Prozesse dar, die schon viele Jahre vor dem Ausbruch der Demenz beginnen und deren Erforschung zur Entwicklung effizienter Präventionsansätze beitragen könnte. Das Vorhaben der Universitätsmedizin Greifswald ist Teil eines transnationalen Kooperationsprojektes. Im Vorhaben werden genetische Risikovarianten sowie protektive genetische Varianten dahingehend erforscht, inwiefern sie bei der strukturellen Alterung des Gehirns eine Rolle spielen. Außerdem sollen Veränderungen der kognitiven Leistungsfähigkeit mit neuen bildgebenden Verfahren im alternden Gehirn analysiert werden. Dazu werden Menschen der Allgemeinbevölkerung untersucht, die ein hohes Risiko für die Entwicklung einer Alzheimer Demenz haben.

Teilprojekte

Bildgebung, Kognition, Demenz und Next Generation Sequencing - Ein interdisziplinärer Ansatz zur Analyse und Identifikation von Risikofaktoren und protektiven Faktoren neurodegenerativer Erkrankungen

Förderkennzeichen: 01ED1615
Fördersumme: 390.000 EUR
Förderzeitraum: 2016 - 2019
Projektleitung: Prof. Dr. Hans-Jörgen Grabe
Adresse: Universitätsmedizin Greifswald, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Ellernholzstr. 1-2
17489 Greifswald

Bildgebung, Kognition, Demenz und Next Generation Sequencing - Ein interdisziplinärer Ansatz zur Analyse und Identifikation von Risikofaktoren und protektiven Faktoren neurodegenerativer Erkrankungen

Die Entwicklung effizienter Präventionsstrategien gegen Demenzen, insbesondere gegen die Alzheimer Demenz (AD) ist eine große Herausforderung. Eine wichtige Hürde stellt die Identifikation pathologischer Prozesse dar, die schon viele Jahre vor dem initialen Ausbruch der AD beginnen und damit zur effizienten Prävention genutzt werden könnten. Hierfür ist es notwendig, Individuen der Allgemeinbevölkerung zu identifizieren, die ein hohes Risiko für die Entwicklung einer AD haben. In diesen Individuen sollen die molekularen Grundlagen der der Demenz vorausgehenden strukturellen Gehirnveränderungen analysiert und identifiziert werden. Diese Erkenntnisse werden einen essentiellen Schritt für die Entwicklung von neuen Behandlungen darstellen können. Folgende Ziele sollen erreicht werden: 1. Identifikation von genetischen Varianten, die mit strukturellen Markern für Gehirnalterung assoziiert sind, in älteren Probanden der Allgemeinbevölkerung. 2. Exploration von Determinanten der Gehirnalterung, insbesondere im Hinblick auf longitudinale Genom/Epigenom- Profile und Umweltmarker. 3. Bewertung des Einflusses genetischer Determinanten der strukturellen Gehirnalterung in Zusammenhang mit der kognitiven Performanz und des kognitiven Abbaus sowie funktionale Exploration dieser genetischer Varianten.