Verbund

GBA-PARK

Die Parkinson-Krankheit ist nach der Alzheimer Demenz die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung. Sie beginnt meist nach dem 55. Lebensjahr und sowohl Frauen als auch Männer sind betroffen. In Europa sind etwa 1,2 Millionen Menschen an Parkinson erkrankt. Für die Erkrankung ist ein fortschreitender Verlust bestimmter Nervenzellen verantwortlich. Dabei beeinflussen krankheitsspezifische Risikofaktoren den Ausbruch und den Verlauf der Erkrankung maßgeblich. Genetische Veränderungen im Glucocerebrosidase-Gen (GBA1) zählen zu den bedeutendsten Risikofaktoren bei Parkinson.

Teilprojekte

GBA1-Mutationen bei Morbus Parkinson: klinische und biochemische Prodromalsymptome, Risikoprofile und pathogenetische Nachbildung von therapeutischen Interventionen

Förderkennzeichen: 01ED1612
Gesamte Fördersumme: 316.293 EUR
Förderzeitraum: 2016 - 2019
Projektleitung: Prof. Dr. Donato Di Monte
Adresse: Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V.
Sigmund-Freud-Str. 27
53127 Bonn

GBA1-Mutationen bei Morbus Parkinson: klinische und biochemische Prodromalsymptome, Risikoprofile und pathogenetische Nachbildung von therapeutischen Interventionen

Das Vorhaben des DZNE e.V. ist Teil eines transnationalen Kooperationsprojektes, das den Einfluss von Veränderungen im GBA1 Gen untersucht. Im Vorhaben soll insbesondere die Wechselwirkung zwischen dem GBA1 Gen und weiteren Risikogenen der Parkinson-Krankheit (Gen-Gen-Interaktion) bzw. Umwelteinflüssen (Gen-Umwelt-Interaktionen) erforscht werden. Neben dieser krankheitsspezifischen Ursachenforschung sollen auch potenzielle neue Wirkstoffe auf ihr therapeutisches oder diagnostisches Potenzial überprüft werden.