Teilprojekt eines Verbundes

Tiermodell, Biobanken und Modellierung

Förderkennzeichen: 01ZX1910A
Fördersumme: 1.159.675 EUR
Förderzeitraum: 2019 - 2022
Projektleitung: Prof. Dr. Sara Checa Esteban
Adresse: Charité - Universitätsmedizin Berlin, Campus Virchow-Klinikum, Julius Wolff Institut
Augustenburger Platz 1
13353 Berlin

Die Vision von SyMBoD ist die Entwicklung einer digitalen diagnostischen und therapeutischen Plattform für die Personalisierung der regenerativen Knochentherapie. Die Erhebung der ersten Daten und die Validierung der Modelle wird durch präklinische (SP1) und klinische (SP2) Untersuchungen erreicht. Die präklinischen Tierstudien beinhalten die Untersuchung des Potenzials von optimierten, additiv hergestellten Gerüsten zur Förderung der Knochenregeneration bei einem Knochendefekt mit kritischer Größe unter der Komorbidität Typ-2-Diabetes (T2DM). Während klinische Untersuchungen den Immunzustand der Patienten charakterisieren, wird der Zusammenhang mit dem patientenspezifischen Mechanismus für die endogene Knochenregenerationsfähigkeit geklärt. Alle präklinischen und klinischen Proben werden durch Omics-Screening und -Analyse einer Downstream-Phänotypisierung unterzogen. Parallel dazu entwickeln wir einen nahtlosen Workflow für die Gestaltung biophysikalischer und biomechanisch optimierter, personalisierter Gerüste für die Knochenregeneration (SP4). Dazu gehören die gemeinsame Entwicklung von Strukturoptimierungswerkzeugen und mechano-biologischen Computermodellen der T2DM-Knochenheilung, um optimierte Gerüste zur Förderung der Knochenregeneration bei T2DM-Patienten mit großen Knochendefekten zu entwickeln. Alle Rechenmodelle sowie präklinische und klinische Daten werden in eine digitale Plattform integriert, die auf ihr Potenzial zur Entwicklung personalisierter Therapien für die Knochenregeneration (SP5) getestet wird.