Verbund

DETECT-ARRHYTHMIAS

Herz-Rhythmusstörungen (Arrhythmien) betreffen Millionen von Menschen weltweit. Sie stellen eine wesentliche Herausforderung an das Gesundheitssystem dar, denn sowohl die Erkrankungshäufigkeit (Morbidität) als auch die Sterblichkeitsrate (Mortalität) nehmen zu. So sind Arrhythmien beispielsweise eine häufige Ursache für den „Plötzlichen Herztod“.

Die zugrundeliegenden Mechanismen von Arrhythmien sind nur unzureichend bekannt. Das hat zur Folge, dass die derzeitigen Therapieoptionen lediglich symptomatisch sind und die Krankheitsursachen nicht bekämpfen. Die vorhandenen Behandlungsmöglichkeiten sind zudem teilweise nicht ausreichend wirksam und oft mit umfangreichen Nebenwirkungen verbunden. Eine Verbesserung der aktuellen Versorgungssituation durch spezifischere Therapien ist daher dringend erforderlich.

Bisherige Untersuchungen beschränkten sich meist auf die Herzmuskelzellen (Kardiomyozyten). Es gibt jedoch zahlreiche Hinweise, dass auch andere Zelltypen, andere Kompartimente im Herzen oder gar außerhalb des Herzens gelegene (extrakardiale) Strukturen einen Einfluss auf Elektrophysiologie haben. Das vorliegende Vorhaben untersucht daher die Interaktionen zwischen verschiedenen Zelltypen, Zellkompartimenten und extrakardialen Strukturen. Es analysiert somit das gesamte „Interaktom“ und dessen Einfluss auf die Elektrophysiologie des Herzens.

Teilprojekte

Untersuchung des kardialen "Interaktoms" und dessen Einfluss auf die Elektrophysiologie bei Herz-Rhythmusstörungen.

Förderkennzeichen: 01KL1910
Gesamte Fördersumme: 298.207 EUR
Förderzeitraum: 2019 - 2022
Projektleitung: Dr. Sebastian Clauß
Adresse: Klinikum der Universität München - Campus Großhadern - Medizinische Klinik und Poliklinik I
Marchioninistr. 15
81377 München

Untersuchung des kardialen "Interaktoms" und dessen Einfluss auf die Elektrophysiologie bei Herz-Rhythmusstörungen.

Herz-Rhythmusstörungen sind häufig, betreffen Millionen von Menschen weltweit und stellen eine wesentliche Herausforderung an das Gesundheitssystem dar, da sie mit signifikanter Zunahme an Morbidität und Mortalität assoziiert sind. So sind Arrhythmien beispielsweise eine wesentliche Ursache für den "Plötzlichen Herztod." Die zugrundeliegenden Mechanismen sind nur unzureichend bekannt, so dass die derzeitigen Therapien lediglich symptomatisch sind ohne kausale Faktoren zu addressieren. Ebenso sind die aktuellen Therapien teilweise unzureichend effektiv und darüber hinaus mit umfangreichen Nebenwirkungen verbunden. Eine Verbesserung der aktuellen Versorgungssituation durch Etablierung neuartiger auf kausale Mechanismen abgestimmte Therapien ist daher zwingend erforderlich. Bisherige Untersuchungen waren meist auf die Herzmuskelzelle (Kardiomyozyt) fokussiert, es gibt jedoch zahlreiche Hinweise, dass auch andere Zelltypen, andere Kompartimente im Herzen, oder gar außerhalb des Herzens gelegene Strukturen einen Einfluss auf die Elektrophysiologie haben. Das vorliegende Vorhaben fokussiert sich daher auf die Untersuchung der Interaktionen zwischen verschiedenen Zelltypen, Zellkompartimenten und extrakardialen Strukturen, d.h. auf das sog. "Interaktom" und dessen Einfluss auf die Elektrophysiologie.