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NEUROLIPID

Mit "Hereditärer spastischer Paraplegie" (HSP) werden Erkrankungen bezeichnet, die durch Schwäche und Steifheit der unteren Gliedmaßen charakterisiert sind und durch Degeneration der langen Axone kortikaler Motorneuronen verursacht werden. Kürzlich haben Partner dieses Projekts entdeckt, dass mehrere HSP-Gene im Zusammenhang mit dem Lipidmetabolismus stehen. Dies eröffnet den Weg zur Identifikation neuer Biomarker für HSP und legt nahe, dass solche therapeutische Ansätze bei HSP-Erkrankungen hilfreich sein könnten, ein normales Lipidprofil wiederherzustellen.

Teilprojekte

Abgeschlossen

Rolle des Lipidmetabolismus für die Pathogenese hereditärer spastischer Paraplegien: Gene, Biomarker und therapeutische Modelle

Förderkennzeichen: 01GM1408A
Gesamte Fördersumme: 249.600 EUR
Förderzeitraum: 2014 - 2017
Projektleitung: Prof. Dr. Elena Rugarli
Adresse: Universität zu Köln, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät, Fachgruppe Biologie, Institut für Genetik
Zülpicher Str. 47 a
50674 Köln

Rolle des Lipidmetabolismus für die Pathogenese hereditärer spastischer Paraplegien: Gene, Biomarker und therapeutische Modelle

Hauptziel des Vorhabens ist die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen HSP und Lipidstoffwechsel. Arbeitspaket 1: Genetische Studien der am Lipidmetabolismus beteiligten HSP-Gene. Anhand des weltweit größten Patientenkollektivs werden die Mutationshäufigkeit der Gene bestimmt, die am Lipidmetabolismus beteiligt sind; diese Informationen werden Genotyp-Phänotyp-Korrelationen erlauben und Informationen zu den Krankheitsursachen liefern. Arbeitspaket 2: Lipidom-Profile in Patientenproben und Tiermodellen. Es werden die Lipidsignaturen in HSP-Patientenproben mit Genmutationen bestimmt, die den Lipidmetabolismus beeinflussen. Ziele sind die Identifikation klinisch nutzbarer Biomarker und die Entschlüsselung neuer pathogener Signalwege, die pharmakologischer Intervention zugänglich sind. Arbeitspaket 3: Zelluläre Dysfunktion und pathogene Mechanismen. Veränderte Lipidprofile biologischer Membranen beeinflussen verschiedenste biologische Prozesse und können große Auswirkungen auf Neuronen haben. Ziel ist es zu untersuchen, ob gemeinsame zelluläre Signalwege in HSP-Varianten betroffen sind, die durch Mutationen in Genen des Lipidstoffwechsels verursacht werden. Arbeitspaket 4: Tiermodelle auf dem Weg zu vorklinischen Studien. Es sollen Tiermodelle entwickelt werden, die die funktionelle Charakterisierung der untersuchten Gene in vivo erlauben und in Zukunft für das Screening pharmazeutisch relevanter Substanzen eingesetzt werden können.

Abgeschlossen

Rolle des Lipidmetabolismus für die Pathogenese hereditärer spastischer Paraplegien: Gene, Biomarker und therapeutische Modelle

Förderkennzeichen: 01GM1408B
Gesamte Fördersumme: 212.676 EUR
Förderzeitraum: 2014 - 2018
Projektleitung: Dr. Rebecca Schüle
Adresse: Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät, Hertie Institut für klinische Hirnforschung
Otfried-Müller-Str. 27
72076 Tübingen

Rolle des Lipidmetabolismus für die Pathogenese hereditärer spastischer Paraplegien: Gene, Biomarker und therapeutische Modelle

Hauptziel des Vorhabens ist die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen HSP und Lipidstoffwechsel. Arbeitspaket 1: Genetische Studien der am Lipidmetabolismus beteiligten HSP-Gene. Anhand des weltweit größten Patientenkollektivs werden die Mutationshäufigkeit der Gene bestimmt, die am Lipidmetabolismus beteiligt sind; diese Informationen werden Genotyp-Phänotyp-Korrelationen erlauben und Informationen zu den Krankheitsursachen liefern. Arbeitspaket 2: Lipidom-Profile in Patientenproben und Tiermodellen. Es werden die Lipidsignaturen in HSP-Patientenproben mit Genmutationen bestimmt, die den Lipidmetabolismus beeinflussen. Ziele sind die Identifikation klinisch nutzbarer Biomarker und die Entschlüsselung neuer pathogener Signalwege, die pharmakologischer Intervention zugänglich sind. Arbeitspaket 3: Zelluläre Dysfunktion und pathogene Mechanismen. Veränderte Lipidprofile biologischer Membranen beeinflussen verschiedenste biologische Prozesse und können große Auswirkungen auf Neuronen haben. Ziel ist es zu untersuchen, ob gemeinsame zelluläre Signalwege in HSP-Varianten betroffen sind, die durch Mutationen in Genen des Lipidstoffwechsels verursacht werden. Arbeitspaket 4: Tiermodelle auf dem Weg zu vorklinischen Studien. Es sollen Tiermodelle entwickelt werden, die die funktionelle Charakterisierung der untersuchten Gene in vivo erlauben und in Zukunft für das Screening pharmazeutisch relevanter Substanzen eingesetzt werden können.