Verbund

Europäisches Netzwerk für Noonan-Syndrom und verwandte Erkrankungen (NSEuroNet)

Bei dem Noonan-Syndrom handelt es sich um genetisch bedingte Entwicklungsstörungen, die durch Kleinwuchs, Fehlbildungen des Gesichtes und Herzfehler gekennzeichnet sind. Häufig ist das Noonan-Syndrom schwer zu diagnostizieren, da es kein einheitliches Erscheinungsbild gibt. Dieser Verbund hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, die Klärung der genetischen Ursachen durch den Einsatz von Genomanalysen weiter voranzutreiben. Das Vorhaben Düsseldorf befasst sich dabei mit den Auswirkungen von Mutationen auf krankheitsrelevante Proteine und deren Netzwerke. Das Verständnis dieser Mechanismen kann zukünftig für die Wirkstoffentdeckung zur Therapie der Erkrankung genutzt werden. Im Vorhaben Magdeburg wird eine europaweite Datenbank weitergeführt, in der Mutationen und klinische Daten gesammelt und analysiert werden können. Aus den Ergebnissen sollen Empfehlungen für eine individualisierte Patientenbetreuung abgeleitet werden.

Teilprojekte

TP2: Genetik und Genotyp-Phänotyp-Korrelationen bei RASopathien, Pathophysiologie der RASopathie assoziierten Kardiomyopathie

Förderkennzeichen: 01GM1807
Gesamte Fördersumme: 101.724 EUR
Förderzeitraum: 2018 - 2019
Projektleitung: Dr. George Kensah
Adresse: Universitätsmedizin Göttingen, Klinik für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie
Robert-Koch-Str. 40
37075 Göttingen

TP2: Genetik und Genotyp-Phänotyp-Korrelationen bei RASopathien, Pathophysiologie der RASopathie assoziierten Kardiomyopathie

In enger Kooperation mit den Partnern des NSEuroNet-Verbundes soll die Identifikation neuer genetischer Ursachen für das Noonan-Syndrom mit Hilfe moderner Sequenzierungsmethoden voran getrieben werden. Es wird eine gemeinsame Mutations- und Phänotyp-Datenbank (www.nseuronet.com) weitergeführt, die der Untersuchung von Genotyp-Phänotyp-Beziehungen und der molekularen Epidemiologie der RASopathien dient. Aus den Ergebnissen sollen Empfehlungen für eine individualisierte Patientenbetreuung abgeleitet werden. Es werden iPS-Zelllinien aus Patientenfibroblasten und ein in vitro-Modellsystem für die RASopathie-assoziierte hypertrophe Kardiomyopathie etabliert. Anhand dieses Modells werden pathophysiologische Mechanismen und Möglichkeiten einer pharmakologischen Beeinflussung erforscht.

TP2: Genetik und Genotyp-Phänotyp-Korrelationen bei RASopathien, Pathophysiologie der RASopathie-assoziierten Kardiomyopathie

Förderkennzeichen: 01GM1602A
Gesamte Fördersumme: 176.187 EUR
Förderzeitraum: 2016 - 2019
Projektleitung: Prof. Dr. Martin Zenker
Adresse: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Medizinische Fakultät
Leipziger Str. 44
39120 Magdeburg

TP2: Genetik und Genotyp-Phänotyp-Korrelationen bei RASopathien, Pathophysiologie der RASopathie-assoziierten Kardiomyopathie

In enger Kooperation mit den Partnern des NSEuroNet-Verbundes soll die Identifikation neuer genetischer Ursachen für das Noonan-Syndrom mit Hilfe moderner Sequenzierungsmethoden vorangetrieben werden. Es wird eine gemeinsame Mutations- und Phänotyp-Datenbank (www.nseuronet.com) weitergeführt, die der Untersuchung von Genotyp-Phänotyp-Beziehungen und der molekularen Epidemiologie der RASopathien dient. Aus den Ergebnissen werden Empfehlungen für eine individualisierte Patientenbetreuung abgeleitet. Es werden iPS-Zelllinien aus Patientenfibroblasten und ein in vitro-Modellsystem für die RASopathie-assoziierte hypertrophe Kardiomyopathie etabliert zur Erforschung pathophysiologischer Mechanismen und der Möglichkeiten einer pharmakologischen Beeinflussung.

TP 3: Strukturelle and funktionelle Charakterisierung neu identifizierter RAS- und CDC42-Mutationen bei Patienten mit Noonan-Syndrom und verwandter Erkrankunge

Förderkennzeichen: 01GM1602B
Gesamte Fördersumme: 250.325 EUR
Förderzeitraum: 2016 - 2019
Projektleitung: Prof. Dr. Reza Ahmadian
Adresse: Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät, Institut für Biochemie und Molekularbiologie II
Universitätsstr. 1
40225 Düsseldorf

TP 3: Strukturelle and funktionelle Charakterisierung neu identifizierter RAS- und CDC42-Mutationen bei Patienten mit Noonan-Syndrom und verwandter Erkrankunge

In diesem Verbund werden die molekularen und pathophysiologischen Grundlagen des Noonan-Syndroms und verwandter Erkrankungen erforscht. Die Ergebnisse können für die Ebenen Diagnostik, Patienten-Management und Therapie genutzt werden. Ziele dieses Vorhabens sind 1) die strukturelle und biochemische Analyse neu identifizierter Mutationen (z.B. CDC42, SOS2, SHOC2, SPRED2) bei Noonan-Syndrom-Patienten, und 2) die Identifizierung und Validierung neuartiger, krankheitsrelevanter Zielstrukturen und deren Interaktionsflächen.